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Facebook errichtet neues Rechenzentrum in Irland

Facebook errichtet neues Rechenzentrum in Irland

kündigt sein zweites Rechenzentrum in Europa an. Die neue Anlage in Clonee, in der Nähe des Hauptquartiers in Dublin, soll 2018 fertig sein.

Facebook errichtet neues Rechenzentrum in Irland

Neuer Standort neben Facebook-Headquarter

Knapp drei Jahre nach der Eröffnung des ersten europäischen Rechenzentrums kündigt Facebook die Planung eines zweiten Standortes an. In Clonee, eine Kleinstadt in der irischen Region County Meath, soll spätestens Anfang 2018 das Datencenter in Betrieb genommen werden.

Clonee ist etwa 15 Kilometer von Dublin entfernt, wo das börsennotierte Social-Media-Unternehmen sein Europa-Hauptquartier angesiedelt hat. Facebooks Infrastruktur-Chef Tom Furlong will den Standort zu einem der nachhaltigsten und fortschrittlichsten Zentren machen und mit 100 Prozent Erneuerbarer Energie betreiben. Die Server werden auf dem Open-Source-Projekt Open Compute basieren, kündigt Furlong in seinem Blogpost an.

facebook-datacenter
In der Nähe von Dublin plant Facebook sein zweites europäisches Rechenzentrum. (Bild: Facebook)

Hoffnung für regionale Wirtschaft

Die regionale Wirtschaft erhofft sich durch die Bauarbeiten rund 2.000 neue Jobs in den kommenden Jahren, berichtet die Irish Times. Facebooks Irland-Chef Gareth Lamb rechnet mit hunderten neuen Arbeitsplätzen für das zweite europäische Rechenzentrum. Im schwedischen Luleå beschäftigt das Unternehmen 150 Mitarbeiter.

Der Konzern hat eine Fläche von rund 31.000 Quadratmetern zur Verfügung, etwa gleich viel wie in Schweden. Vorerst plant Facebook ein Gebäude, ein zweites könnte zu einem späteren Zeitpunkt hinzukommen.

via newsroom.fb.com

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5 Antworten
  1. von Freizeitcafe am 25.01.2016 (09:49 Uhr)

    Ja woll &noch mehr Datenfrass

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  2. von Schlechte Abhängigkeiten am 25.01.2016 (10:36 Uhr)

    "soll spätestens Anfang 2018 das Datencenter in Betrieb genommen werden.
    "
    D.h. 2016, 2017 (und vielleicht noch ein paar Monate Anfang 2018) gibts Bauarbeiter-Beschäftigung. Danach ja wohl eher nicht mehr so sehr.
    Der Lohn von heute muss die Reserven für Morgen (beschäftigungs-lose Zeiten und Rente) enthalten... Die Sportler-Förderung weiss das haargenau und kalkuliert vermutlich entsprechend. Hat Rot-Grün sowas erbracht ? Hat die Presse mal gefragt wo die 2000 Arbeiter nach "Anfang 2018" arbeiten werden ?

    "Die regionale Wirtschaft erhofft sich durch die Bauarbeiten rund 2.000 neue Jobs in den kommenden Jahren" . Also wohl "in den kommenden ___2.5____ Jahren". Und was kommt danach ?

    Pyramiden wurden freiwillig errichtet weil man dann Zeit hatte.
    Kanäle als Transport-Wege wurden von Tausenden gegraben. Dann kam der Eisenbahn-Bau und dann der Autobahn-Bau um zig-tausende zu beschäftigen. Japan ist schlauer und plant Bau-Roboter (seit 10 Jahren oder länger).
    Krieg beschäftigte auch viele. Und dann noch der Wiederaufbau...

    IT macht Dinge (nach Jahrzehntelangen Versprechen) endlich effizienter. Je nach Größe welche man den Bauanträgen oder Präsentationen oder Geschäftsberichten entnehmen könnte, kann man abschätzen wie viel mehr oder weniger Mitarbeiter als in Schweden des Irland-Rechenzentrum haben dürfte. Als Kleinstadt sollte man sich nicht von einem einzigen Groß-Arbeitgeber abhängig machen.
    Solche Abhängigkeiten sollte die EU-Kommission massivst vermindern um nicht unter Druck zu stehen wegen der Jobs dann Gesetze zugunsten Facebooks aufweichen zu müssen. Frankreichs Werftarbeiter bauen vermutlich ja auch nicht die weiteren Kriegs-Schiffe für Russland:
    google: frankreich mistral russland
    klappt bei sowas wie Rechenzentren ja dann nicht weil europäische IT-Projekte (Quaero, Galileo,...) ja so erfolgreich sind und halt eben keine leeren Rechenzentren aufkaufen und mit vielen Mitarbeitern betreiben...

    Kleinkraftwerke in Kommunalbesitz haben ja auch die Großkraftwerke teilweise abgelöst und bald kommt die teilweise Selbstversorgung mit eigener Solar-Zelle oder Solar-Thermie(Heizung,Warmwasser).

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  3. von Max am 25.01.2016 (15:34 Uhr)

    @Schlechte Abhängigkeiten: Jammer nicht jeden Artikel mit deinen langen Texten voll

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  4. von Schlechte Abhängigkeiten am 26.01.2016 (12:12 Uhr)

    Wer auf seine Lohnabrechnung schaut kann ja mal überlegen wo sein Geld bleibt weil Manager und Politiker nicht vorher schlau waren.

    Ruhrgebiet, Wolfsburg, Benq usw. waren wochenlang/jahrelang in der Presse und mussten teilweise mit riesigen Steuergeld-Mengen gerettet werden.
    Es ist nicht sinnvoll, sich von einem Haupt-Arbeitgeber abhängig zu machen.

    Und wovon die 2000 Bauarbeiter in 2.5 Jahren leben sollen wurde auch nicht verkündet.

    @Redaktion: Twitter wollte doch Longtexte erlauben und man soll die dann aufklappen können. Das wäre für hier vielleicht auch interessant.

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  5. von Pat am 28.01.2016 (14:58 Uhr)

    ...läuft bei Facebook. Und wenn man sich die aktuellen Quartalszahlen anschaut, dann ist ein Ende auch nicht in Sicht und mittelfristig werden es mehr als 2.000 Plätze sein.

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