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Facebook-Rivale Minds will mit Punktesystem und Open Source punkten

Facebook-Rivale Minds will mit Punktesystem und Open Source punkten

Das Minds will Nutzer abspenstig machen – mit einem Punktesystem und dem Open-Source-Gedanken. Anonymous hat bereits zur Unterstützung aufgerufen.

Facebook-Rivale Minds will mit Punktesystem und Open Source punkten

Minds fordert Facebook heraus. (Logo: Minds.com)

Minds: Mit Open Source und Sicherheit gegen Facebook

Das Social Network Minds gibt es auch als Android-App. (Screenshot: Minds.com)
Das Social Network Minds gibt es auch als Android-App. (Screenshot: Minds.com)

Minds will im Social-Media-Dschungel mit ganz besonderen Eigenschaften gegen Platzhirsch Facebook punkten. Das Social Network, das gerade in die Beta-Phase gestartet ist und Apps für iOS und Android gelauncht hat, setzt auf und Sicherheit. Alle privaten Nachrichten zwischen den Minds-Usern sollen verschlüsselt versendet werden.

Gründer und CEO Bill Ottman zufolge ist Minds derzeit das einzige Open-Source-Social-Network, das umfangreich verschlüsselt ist. Auch ein Grund, warum Anonymous Hacker, Designer und Programmierer dazu aufgerufen hat, den Facebook-Rivalen nach Kräften zu unterstützen.

Auch die teils nicht nachvollziehbaren Beschränkungen der Reichweite bei Facebook, die in der Vergangenheit viele Nutzer verärgert haben, soll es bei Minds nicht geben. Bei Minds kann man sich die Reichweite über ein Punktesystem verdienen. Einen Punkt auszugeben, bedeutet derzeit, dass die zu verbreitende Nachricht ein Mal gesehen wird.

Erarbeiten oder kaufen: Punkte bringen Reichweite bei Minds

Diese Punkte soll man sich durch eigene Aktivitäten – wie Posten, Kommentieren oder Hochladen von Fotos – verdienen oder zusätzlich bei Minds kaufen können. Ein offizieller Startschuss soll Ende des Jahres gegeben werden. Aktuell hat Minds eigenen Angaben zufolge bereits 30.000 Nutzer. Seit 2012 wird an dem neuen sozialen Netzwerk gefeilt.

Minds – hier als iOS-App – will zur Facebook-Alternative werden. (Screenshot: Minds.com)
Minds – hier als iOS-App – will zur Facebook-Alternative werden. (Screenshot: Minds.com)

Allerdings muss Minds – ebenso wie die Social-Network-Konkurrenz von Diaspora bis Ello – erst beweisen, dass seine Features so spannend und anziehend sind, dass die Nutzer Facebook in Scharen verlassen würden. Als Betreiber zweier kritischer Facebook-Seiten mit zusammen 1,5 Millionen Fans könnte es Minds-Mastermind Ottman gelingen, schnell eine Reihe von Nutzern zu Minds.com zu bringen.

Vielleicht auch interessant: Hier findet ihr Alternativen zu Facebook

via uk.businessinsider.com

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4 Antworten
  1. von Christian am 16.06.2015 (08:16 Uhr)

    Wäre mal interessant zu erfahren, wie die Useranzahl der FB Konkurrenten aussieht. Kenne in meinem Bekanntenkreis niemanden der Diaspora oder Ello nutzt und selbst Facebook geht immer weiter zurück.
    Ist so wie bei den Messengern. Es gibt Alternativen die kaum jemand nutzen will, weil niemand im Freundeskreis dabei ist.

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  2. von Peter P am 16.06.2015 (11:51 Uhr)

    Praktisch, dass in den "Terms and Conditions" nichts steht außer 404 :)

    @Christian: wenn's um Reichweite geht, würde ich vermuten, dass es bei Minds nicht primär darum geht, Inhalte mit Bekannten zu teilen, sondern eher um eine Art Micro-Blogging - daher ist Minds evtl. eher Konkurrenz für Twitter als für FB oder Ello.

    Insgesamt glaube ich, dass die Leute einfach keine Lust mehr haben, Inhalte zu teilen, und noch weniger geteilte Inhalte zu lesen, weil's eh in der Regel langweilig und geschönt ist.

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  3. von Mark am 16.06.2015 (15:15 Uhr)

    Einziges soziales Netzwerk das verschlüsselt ist nun auch etwas übertrieben, gibt ja z.B. auch das sehr alte Pidder und das etwas neuere whispeer:
    https://www.pidder.de/de/index.html
    https://whispeer.de/de/

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  4. von Aida am 24.06.2015 (10:55 Uhr)

    https://adfree.network ist auch komplett verschlüsselt.

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