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Facebook-Schädling: Neuer Trojaner kapert den Browser und klaut Passwörter

Facebook-Schädling: Neuer Trojaner kapert den Browser und klaut Passwörter

Ein neuer Facebook-Schädling treibt aktuell in Form eines getarnten Trojaners sein Unwesen. Über 800.000 Nutzer sind bereits betroffen und laufen Gefahr, im gespeicherte Nutzernamen und Passwörter unabsichtlich weiterzugeben. Der Schädling verbreitet sich über eine Nachricht. Sie behauptet, der Nutzer wurde von einem Freund in einem Video markiert.

Facebook-Schädling: Neuer Trojaner kapert den Browser und klaut Passwörter
Facebook-Schädling eingefangen? (Bild: tlorna/ Fotolia)

Vor nicht einmal vier Monaten machte ein Facebook-Schädling Schlagzeilen, der über den Browser Accounts übernahm. Jetzt macht der nächste auf die Runde. Obwohl vorsichtige Anwender, den Braten schnell riechen sollten, sind bereits über 800.000 Facebook-Nutzer in die Falle getappt. Der Schädling verbreitet sich nach Angaben der New York Times mit einer Geschwindigkeit von 40.000 Angriffen pro Stunde.

Ein Facebook-Schädling verbreitet sich derzeit über Nachrichten, die einen Link zu einem Video, in dem der betroffene Nutzer markiert ist, beinhalten. (Bild: Bits NYT)
Ein Facebook-Schädling verbreitet sich derzeit über Nachrichten. Sie enthalten einen Link zu einem Video, in dem der betroffene Nutzer angeblich markiert sein soll. (Bild: Bits NYT)

Facebook-Schädling verbreitet sich über Nachrichten von Freunden

Die New York Times berichtete bereits am Montag in ihrem Bits-Blog, dass Nutzer der Browser Google Chrome und Firefox Ziel eines über Facebook ablaufenden Angriffs sind. Der Facebook-Schädling verbreitet sich demnach über eine Nachricht mit einem Link zu einem Video, in dem der betroffene Nutzer angeblich von einem Freund markiert wurde.

Klickt man auf den Link, wird man auf eine Website geleitet, die zum Download eines Browser-Plugin auffordert, um das Video sehen zu können. Der gesunde Nutzerverstand sollte eigentlich in diesem Moment greifen, denn das Vorgehen entspricht nicht dem typischen Ablauf auf Facebook. Lädt man trotz aller Zweifel das Plugin herunter, fängt man sich einen Trojaner ein, der es in sich hat.

Facebook-Schädling greift Passwörter ab

Der Trojaner ist bisher besonders für Nutzer von Google Chrome und Mozilla Firefox gefährlich. Hat sich der Facebook-Schädling auf dem Rechner eingenistet, liest er alle im Browser gespeicherten Nutzernamen und Passwörter aus. Laut der New York Times arbeiten sowohl Facebook als auch Google bereits an Gegenmaßnahmen. Der Facebook-Schädling verwendet diese Daten unter anderem, um sich im Namen des Opfers über Nachrichten unter dessen Freunden weiter zu verbreiten.

Anwender, die sich den Trojaner eingefangen haben, werden diesen nicht so leicht wieder los. Zum einen verhindert der Schädling den Zugriff auf die Browser-Einstellungen und zum anderen blockiert er gängige Websites, die Anti-Virus-Software zum Download anbieten. Es versteht sich von selbst, dass man fremden Links mit Vorsicht begegnen sollte. Besonders bei der Installation von Plugins sollten Nutzer Vorsicht walten lassen. Wie man sich am Besten derartige Angriffe behauptet, erklärt Kollege Stückler in seinem Ratgeber über Spam, Hoaxes und Viren auf Facebook.

via bits.blogs.nytimes.com

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5 Antworten
  1. von Der Dicke am 29.08.2013 (11:00 Uhr)

    Also wer einfach so auf nen Link und sich dann noch ein Plugin runterläd ist einfach selbst Schuld. Das Digitale Survival of the fittest.

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  2. von Bilal am 30.08.2013 (08:53 Uhr)

    Bitte nenne uns deine Kontoverbindung und achte auf die Schreibweise. Nenne uns anschließend deine Pin und gib nacheinander sämtliche Tans in deinem Besitz ein. Selbstverständlich behandeln wir diese Informationen vertraulich.

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  3. von Ich-nicht-du am 30.08.2013 (11:49 Uhr)

    Hahahahahahahahahahahahahahahahahaha


    *sorry, muss sein*

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  4. von Hans Siebers am 01.09.2013 (10:20 Uhr)

    Arrogante Nerdaffen, ham ja alle selber Schuld, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Wenn man euch raus lässt und ihr bekommt kräftig auf die Fresse wegen eures Berlin Hipster Looks, dann habt Ihr auch selber Schuld?! Schon mal an Mamis Facebook Account gedacht...

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  5. von Patrick_S am 06.09.2013 (10:27 Uhr)

    Ist schon erstaunlich das bei Facebook jeden Tag 600.000 Accounts geknackt und Daten rausgezogen werden, wobei dieses Beispiel sich nur als Eins unter vielen einreiht.

    Und der Mann, der sein eigenes Portal scheinbar nicht in den Griff bekommt, will internet.org aufziehen als Frontmann? *hust*

    Fakt ist, er lässt es ganz bewusst so sein wie es ist!

    "BigData" schreien derzeit alle in der Marketing Branche und die Dienstleister, die am lautesten schreien, kassieren richtig ab. Alle Internetnutzer zahlen am Ende den Preis, nur weil Industrie und Start-Ups ihr eigenes Süppchen kochen und Portale hochziehen, die wiederum Traffic und Daten speichern, die an Datensammler, Datenaufbereiter und Datenverwender monetarisiert werden...

    ...und der normale Endnutzer weiß nicht mal davon!

    Freu mich schon auf den Knall der platzenden Blase, die keiner sieht, wenn im "Club Obsolete" die Mukke aus- und das Licht eingeschaltet wird!

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