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Facebook schluckt heißes KI-Startup: Innovative Sprachverarbeitung setzt neue Maßstäbe

Facebook-Unternehmenskultur: „Der Chef muss authentisch sein.“ (Foto: dpa)

Facebook kauft das KI-Startup Ozlo, um die Fähigkeiten seines geplanten digitalen Assistenten auszubauen. Damit könnte das Zuckerberg-Unternehmen Boden gegenüber Siri, Alexa und Co. gutmachen.

Über die Konditionen und den Kaufpreis der Übernahme vereinbarten die Parteien wie üblich Stillschweigen, doch die Technologie, die hinter dem Produkt des Startups Ozlo steht, ist alles andere als geheim. Sie soll es Facebook ermöglichen, seinem geplanten digitalen Assistenten sprachliche Fähigkeiten zu vermitteln, die über das reine Beantworten von Fragen und einfache Ja-Nein-Kombinationen hinausgehen.

Facebook lässt Daten auswerten und aggregieren

Das Startup aus dem kalifornischen Menlo Park bezeichnet sich selbst als einen „Wissensindex über die echte Welt“. Zu den Fähigkeiten zählt die Auswertung von Internetinhalten und die Aggregation von Daten. Dabei lassen sich auch umfangreichere und komplexere Fragen beantworten, etwa die Frage nach dem einfachsten und günstigsten Weg, um eine bestimmte Fernsehsendung zu streamen. Derart komplexe Einschätzungen würde Facebook gerne in seinem digitalen Assistenten „M“ gehandelt anbieten. Den Sprach-Bot entwickelt das Unternehmen bereits seit 2015.

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Zuckerberg sieht KI als entscheidenden Faktor

Mark Zuckerberg macht keinen Hehl daraus, für wie wichtig und entscheidend er künstliche Intelligenz (KI) im Umfeld der eigenen Produkte hält. Anlässlich des Analysten-Calls zur Verkündung der letzten Quartalszahlen schwärmte er von den Möglichkeiten, die sich ergeben dürften und machte deutlich, dass KI im Zehn-Jahres-Plan des Unternehmens eine entscheidende Rolle spielt.

Das Thema spielt bei der Entwicklung digitaler Assistenten naturgemäß eine wichtige Rolle – und so ist Facebook nicht das einzige Unternehmen, das auf die Zukunftstechnologie setzt: Vergangene Woche wurde bekannt, dass sich Amazon das Startup Graphiq gesichert hat, um ebenfalls aus dem Internet gezogene Daten in Echtzeit zu aggregieren und zu komplexeren Antworten zu verarbeiten.

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