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Facebook experimentiert mit sich selbst zerstörenden Posts

Facebook experimentiert mit sich selbst zerstörenden Posts

Ein neues Feature erlaubt es Facebook-Nutzern, ihre Nachrichten mit einem Haltbarkeitsdatum zu versehen. Derzeit sollen jedoch nur wenige Nutzer die Funktion testen können.

Facebook experimentiert mit sich selbst zerstörenden Posts

Facebook. (Bild: mkhmarketing Lizenz: CC BY 2.0)

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Facebook testet derzeit sich selbst zerstörende Nachrichten. (Foto: © JaysonPhotography - iStock.com)

Facebook-Nachrichten mit begrenzter Haltbarkeit

Facebook testet derzeit ein Feature, mit dem Nutzer sich selbst zerstörende Nachrichten schreiben können. Zur Auswahl steht eine Zeitspanne von einer Stunde bis hin zu sieben Tagen. Anschließend verschwinden die Nachrichten automatisch wieder. Ein entsprechender Hinweis auf die Funktion findet sich bereits auf der Hilfe-Seite des sozialen Netzwerks. Allerdings beschränkt sich die Erklärung auf den Hinweis, dass dieses Feature nur in bestimmten Gegenden verfügbar sei.

Gegenüber der US-amerikanischen Technologie-News-Seite TheNextWeb hat ein Facebook-Sprecher bestätigt, dass die Funktion derzeit im Rahmen eines Pilotversuchs auf der iOS-App des Unternehmens getestet wird. testet häufig neue Funktionen an einem kleinen Kreis von Nutzern, um Feedback einzuholen und die Reaktionen der Benutzer auszuwerten. Ob das Feature irgendwann für alle Nutzer kommt, ist derzeit unklar.

Wer Bolt verwenden will, braucht weder ein Instagram- noch ein Facebook-Profil. (Bild: Instagram)
Facebook versuchte schon mit den Apps Poke, Slingshot und Bolt das Erfolgsgeheimnis von Snapchat zu imitieren. (Bild: Instagram)

Facebook macht (wieder) einen auf Snapchat

Populär wurden selbstzerstörende Nachrichten vor allem durch den Messenger Snapchat. Nachdem das Startup Berichten zufolge ein Übernahmeangebot von Facebook in Höhe von drei Milliarden US-Dollar abgelehnt hatte, veröffentlichte der Social-Media-Gigant zunächst eine Snapchat-Kopie namens Poke, der allerdings kein großer Erfolg zuteilwurde.

Danach veröffentlichte Facebook Slingshot. Auch diese App weist gewisse Ähnlichkeiten zu Snapchat auf. Darüber hinaus hat auch die Facebook-Tochter Instagram seit Juli 2014 mit Bolt eine ähnliche App im Angebot. An den Erfolg der Vorlage konnte Facebook aber in beiden Fällen bisher nicht anknüpfen.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-( #wpappbox

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via mashable.com

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5 Antworten
  1. von Nico am 11.09.2014 (12:08 Uhr)

    Kurze Nachfrage: Im Titel steht Post, im Text steht Nachricht. Für was ist das "Feature" anwendbar?

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  2. von kahner am 11.09.2014 (12:29 Uhr)

    Das gilt sicherlich nur für die Sichtbarkeit via User.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass FB diese Daten nicht trotzdem speichert und im Rahmen von Auswertungen an zahlende Kunden weitergibt.
    Gerade die zeitliche Dimension ist doch besonders interessant!

    Wo würden wir denn da hinkommen, wenn der FB-User über die echte Lebensdauer seiner geposteten Daten bestimmen würde.

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  3. von Insomnia88 am 11.09.2014 (12:59 Uhr)

    Das denke ich mir halt auch. Daten werden gelöscht = Daten werden in der DB unter der Spalte 'deleted' mit dem flag '1' markiert ...

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  4. von Michael Pröll am 11.09.2014 (17:19 Uhr)

    Ja, das soll es auch bei einer App geben. Selbstverständlich werden die Daten trotzdem gespeichert. Aber es kann auch böses Blut verbreiten. Wenn ich eine Nachricht für eine Minute einstellen könnte die sich danach selbst vernichtet kann ich sehr viel Schaden anrichten. Finde das nicht so toll.

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  5. von Marcus am 12.09.2014 (09:08 Uhr)

    Ob Facebook die Nachrichten/Posts aus deren System löscht, braucht man sich nicht fragen. Natürlich nicht! Ich würde das neue Feature auf jeden Fall begrüßen, da es auch wieder neue Marketing-Strategien mit sich bringt. Ein noch besseres Feature wäre allerdings, wenn man ab 0,5 Promille keine Nachrichten und Posts mehr verschicken könnte ;)

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