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Von Facebook zu Snap: Das ist die neue Chefin für den deutschen Markt

    Von Facebook zu Snap: Das ist die neue Chefin für den deutschen Markt
Marianne Dölz geht zu Snapchat. (Bild: Horizont)

Dass Marianne Bullwinkel Facebook Ende März verlassen hat, war bis dato die wohl überraschendste Personalie des Jahres. Jetzt ist raus, wohin es die bisherige DACH-Chefin verschlägt.

Bullwinkel, die bei Facebook Anfang 2015 Deutschlandchef Scott Woods beerbte, wechselt zu Snap Inc. Bei Snap, dem Konzern hinter der Instant-Messaging-App Snapchat und der Videobrille Spectacles, wird Bullwinkel die Position der Country Managerin für die DACH-Region mit den Märkten Deutschland, Österreich und Schweiz übernehmen. „Wir sind sehr glücklich, dass Marianne zur Snap-Familie stoßen wird“, sagt ein Sprecher des Konzerns, der Anfang März einen Traumstart an der Börse hinlegte, später allerdings wieder deutlich an Wert verlor.

Irgendwie, irgendwo, irgendwann

Zu den Details hüllt sich der Konzern allerdings (noch) größtenteils in Schweigen. Immerhin der Starttermin steht fest, jedenfalls grob. „Im Mai“ werde Bullwinkel ihre neue Position antreten, teilt Snap mit. Und das in Deutschland. Noch im 2. Quartal werde Snap hierzulande eine Niederlassung eröffnen, heißt es. Wann genau und vor allem wo das sein wird – unklar.

Feststeht dagegen, dass Bullwinkel künftig ein Team aus Account Executives und Account Managern führen soll, das in Deutschland die Werbeindustrie von den Sponsored Lenses, Sponsored Geofilters und den anderen Werbeprodukten des Konzerns überzeugen soll. Erste Vorkehrungen wurden offenbar bereits getroffen. Während der deutsche Markt früher von den USA und Großbritannien aus mitbetreut wurde, gibt es hierzulande inzwischen ein „kleines Sales-Team“, teilt Snap mit.

„Wir sind sehr glücklich, dass Marianne zur Snap-Familie stoßen wird.“

Mit ihrem Wechsel zu Snap hat sich Bullwinkel sicher einen der spannendsten, aber auch herausforderndsten Jobs ausgesucht, die im Social-Media-Geschäft in Deutschland derzeit zu vergeben sind. Zwar kann Snapchat inzwischen beeindruckende Zahlen – nämlich 158 Millionen tägliche Nutzer weltweit und 53 Millionen in Europa – vorweisen.

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Snapchat leidet unter den Attacken anderer Wettbewerber

Doch dem Konzern machen zunehmend die Attacken der Wettbewerber zu schaffen, die seit längerem schon keine Hemmungen haben, zentrale Features von Snapchat dreist zu kopieren. Dazu gehört allen voran Bullwinkels bisheriger Arbeitgeber. Ein Beispiel ist die Story-Funktion von Snapchat. Diese hat Facebook nicht nur bei seiner Tochter Instagram, sondern auch bei sich selbst eingeführt. Auch die Status-Funktion hat Facebook bei Snapchat abgekupfert.

Für Bullwinkel wird es darum gehen, die Alleinstellungsmerkmale von Snapchat herauszustellen und gegen die Angriffe der Konkurrenz zu verteidigen. Dazu gehören neben den Spectacles vor allem die gesponserten Geofilter – also werbliche Filter, die nur in bestimmten Örtlichkeiten abrufbar sind – sowie die von Unternehmen gekauften Lenses, die bei uns im Januar mit Borussia Dortmund und dem FC Bayern München eingeführt wurden. In den USA, wo Snapchat schon seit Längerem das Sport-Umfeld beackert, hat der Konzern bei der Werbeindustrie damit bereits nachhaltigen Eindruck hinterlassen. So staubte die Getränkemarke Gatorade mit einer Sponsored Lense bei den Cannes Lions sogar einen Preis ab.

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2 Reaktionen
HANS
HANS

Sorry habe es anders gemeint wieso kan man hier nichts löschen ;)

Antworten
HANS
HANS

Alle sind käuflich...

Antworten
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