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Facebook „Sponsored Story“ – Wie man unfreiwillig zum Werbegesicht wird

Facebook „Sponsored Story“ – Wie man unfreiwillig zum Werbegesicht wird

steht neuer Ärger ins Haus. Verantwortlich dafür ist ein neues Werbeangebot mit der Bezeichnung „Sponsored Story“. Wer bei Facebook Fan einer Marke ist, muss künftig damit rechnen zum Werbegesicht dieser Marke zu werden. Mit einer „Sponsored Story“ sollen Werbekunden künftig Facebook-Einträge für eigene Werbe-Kampagnen nutzen können – die entsprechenden Nutzer werden dabei gar nicht erst gefragt.

Facebook „Sponsored Story“ – Wie man unfreiwillig zum Werbegesicht wird
Mit dem neuen Werbeformat „Sponsored Story“ von Facebook werden Nutzer zum Werbegesicht für Marken. (Foto: @boetter / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

„Sponsored Story“ - Facebook macht Nutzer zu Werbeträgern

Für die Betreiber einer Facebook-Fanpage könnte das neue Feature „Sponsored Story“ sicherlich sehr interessant sein. Wann immer ein Nutzer eine Marke erwähnt oder sich bei Facebook Places eincheckt, können diese Einträge für das neue Anzeigenformat genutzt werden. Bei Facebook erscheint dann in der Anzeige nicht nur der Text des Eintrags, sondern auch gleich noch das Profilbild des Nutzers – und schon ist man zur Werbefigur geworden. Eine Freigabe der persönlichen Einträge holt Facebook dafür nicht extra ein. Die Erwähnung der Marke oder ein Klick auf den „Gefällt mir“-Button einer Fanpage genügt Facebook als Freigabe.

Facebook sieht „Sponsored Story“ als Bereicherung für beide Seiten

Natürlich versucht Facebook das neue Werbeformat in ein möglichst positives Licht zu stellen, und zwar sowohl für die Werbenden, als auch für die „benutzten“ Nutzer. Das folgende PR-Video von Facebook stellt „Sponsored Story“ vor:

Ob die Nutzer das auch so positiv sehen werden, darf durchaus bezweifelt werden. Wünschenswert wäre es für die Nutzer vielmehr, dass Facebook eine Möglichkeit anbietet, solch unfreiwillige Werbung von vornherein zu untersagen. Wie das technisch dann umgesetzt werden könnte, ist schwierig zu sagen, denn im Prinzip sind die Einträge ja öffentlich zugänglich. Dennoch wird Facebook sich mit diesem Thema wohl auseinandersetzen müssen.

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3 Antworten
  1. von dokape am 26.01.2011 (12:18 Uhr)

    Das könnte doch auch für Nutzer selbst sehr interessant werden, wenn sie sich ein zur Marke (un)passendes Profilbild zulegen und diese Marke sehr sehr oft in Einträgen (un)passend erwähnen.
    Wenn dies genug Nutzer mitmachen, wird das ganze System unterlaufen und uninteressant.

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  2. von Cem am 26.01.2011 (12:29 Uhr)

    Wenn ich das richtig verstanden hab, dann sehe ich diese "Stories" auch nur von Benutzern, mit denen ich befreundet bin? Und das finde ich nicht schlimm … am Ende ist das genau das, was im man in meinem Graph sehen kann – an prominenter Stelle.

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  3. von www.abouttheweb.de am 26.01.2011 (13:35 Uhr)

    Sehe ich ähnlich. Die sponsored Storys werden nur von Leuten gesehen, die den selben Beitrag auch im Newsfeed lesen können. Da sollten sich die Werbemarken eher Gedanken machen, wie dokape schon geschrieben hat. Wenn ich, als McDonalds Werbeträger, plötzlich ein Bild von Burger King im Profil habe, juckt das höchstens die Marke.

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