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Marketing

Facebook-Studie zu „Fans“: Faul beim Kommentieren, fleißig beim Weiterempfehlen

    Facebook-Studie zu „Fans“: Faul beim Kommentieren, fleißig beim Weiterempfehlen
Zwar werden die meisten Fans nicht öffentlich sichtbar aktiv, aber immerhin 56 Prozent sagen, dass sie eine Marke eher weiterempfehlen würden, seitdem sie „Fan“ geworden sind.

Eine neue Facebook-Studie gibt interessante Einblicke, wie die „Fans“ einer Marke eigentlich ticken. Klar wird aus den Ergebnissen, dass Facebook derzeit die beste Möglichkeit ist, um mit Kunden ins Gespräch zu kommen. Und auch wenn auf der eigenen Fanpage nur verhaltene Interaktion stattfindet, kann sie trotzdem wertvoll sein: Fans empfehlen eine Marke gern weiter.

Befragt wurden 1.491 Personen über 18 Jahre. Wie so oft bezieht sich auch diese Studie leider allein auf den US-Markt - das muss man einschränkend wissen. Dort hat Facebook jedenfalls eine beeindruckende Verbreitung und Nutzung vorzuweisen:

Diese Zahlen der Facebook-Studie zeigen: Das Social Network wird über alle Altersgruppen hinweg viel und oft genutzt.

Befragt nach ihrem liebsten Social Network, um mit einer Marke zu interagieren, nannten 34 Prozent Facebook. Bei den Nutzern unter 35 waren es sogar 56 Prozent. Twitter landete bei allen Befragten mit 4 Prozent weit abgeschlagen auf Platz 2. Und auch außerhalb der Social Networks geht noch etwas: Blogs sind mit 4 Prozent genauso beliebt wie Twitter und 9 Prozent aller Befragten nannten Foren als bevorzugte Interaktions-Möglichkeit. Die Mehrheit (59 Prozent) gab an, überhaupt keine dieser Möglichkeiten zu nutzen.

78 Prozent vergeben maximal 10 „Likes“

Die Facebook-Nutzer sind laut der Studie wählerisch was die Marken angeht, deren Fan sie werden: 78 Prozent „liken“ höchstens zehn. Die Gründe für einen Like: 58 Prozent sind bereits Kunden, 57 Prozent hoffen auf Sonderangebote und Vergünstigungen, immerhin 41 Prozent wollen öffentlich zeigen, dass sie die Marke mögen. Exklusive Inhalte und Vorab-Informationen spielen für je 31 Prozent der Nutzer eine Rolle.

Was die Interaktion der Fans mit der Marke angeht, sollte man nicht zu sehr auf Kommentare und andere Aktivitäten hoffen: 77 Prozent „interagieren“, in dem sie die Posts lesen. Aber, die positive Nachricht: 56 Prozent der Befragten gaben an, eine Marke eher an Freunde zu empfehlen, seitdem sie Fan geworden sind. 51 Prozent erklärten zudem, es sei wahrscheinlicher geworden, dass sie ein Produkt dieser Marke kaufen. Sicherlich: Solche Absichtserklärungen sind mit Vorsicht zu genießen. Das muss man an dieser Stelle natürlich relativierend dazusagen. 69 Prozent der Befragten meinten übrigens, die betreffenden Marken könnten gern mehr posten als bisher.

Zwar werden die meisten Fans nicht öffentlich sichtbar aktiv, aber immerhin 56 Prozent sagen laut der Facebook-Studie, dass sie eine Marke eher weiterempfehlen würden, seitdem sie „Fan“ geworden sind.

Fazit zur Facebook-Studie

Facebook ist nach den Zahlen dieser Studie eine sehr gute Möglichkeit, mit Kunden und Fans der Marke zu interagieren und liegt in der Beliebtheit weit vor anderen Kanälen wie Twitter, Blogs und Foren. Wie aktiv die Fans einer Marke sind, lässt sich allerdings nur teilweise anhand von Social-Media-Monitoring ablesen: Eine Fanpage kann Empfehlungen und Produktkäufe auslösen, die sich ihr gar nicht mehr zuordnen lassen. Die Mehrheit der Nutzer nimmt Beiträge lediglich wahr, ohne direkt zu reagieren.

Hinweis: Wie eingangs erwähnt, bezieht sich diese Studie auf die USA. Zudem können natürlich wie immer allein schon durch die Fragestellung und die zur Auswahl stehenden Optionen Ergebnisse beeinflusst sein. Die hier wiedergegebenen Zahlen sind also keinen absoluten Wahrheiten. Sie sind aber interessante Anhaltspunkte.

10 Fakten aus der Facebook-Studie als Präsentation

Weiterführende Links zu dieser Facebook-Studie und anderen:

Finde einen Job, den du liebst zum Thema Social Media, Online Marketing

2 Reaktionen
Tanja Handl

Klingt absolut okay - eine echte Weiterempfehlung ist in meinen Augen wesentlich mehr wert als ein Like.

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Fez Buk
Fez Buk

Es ist ja kaum verwunderlich, dass Fans nur wenig kommentieren. Kommentare auf Fanseiten sind in der Regel öffentlich. Wenn ich also meinen Namen nicht direkt in Google wiederfinden möchte, kommentiere ich nicht, bzw. nehme nicht an Diskussionen im öffentlichen Raum teil.

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