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Facebook Subscribe: Jetzt auch Follower – Twitter-Integration kommt

Subscribe ist das neueste Feature, das Facebook nach und nach ausrollen will. Die Funktion fügt dem Konzept der Freunde nun auch hinzu. Außerdem verdichten sich die Hinweise darauf, dass Facebook schon bald eine Twitter-Integration zur Verfügung stellen will.

Facebook Subscribe: Jetzt auch Follower – Twitter-Integration kommt

Wer kennt das nicht? Einer der Facebook-Freunde ist mal wieder auf einem Posting-Kreuzzug und beglückt seine Kontakte mit gleich zehn Youtube-Videos im Staccato. Bisher war es nicht leicht, genau zu definieren, was man in seinem News Feed sehen möchte. Facebook Subscribe soll dies ändern, wie Zach Rait von Facebook in einem Blogpost erklärt.

Facebook Subscribe: Wie Twitter, nur mit Filtern

Facebook Subscribe lässt sich wohl am einfachsten erklären, wenn man über den Facebook-Tellerrand schaut - denn das neueste Feature erinnert doch stark an . So kann man mit Facebook Subscribe Postings eines anderen Nutzers abonnieren und muss dafür nicht wie bisher mit ihm befreundet sein. Diese asymmetrischen Beziehungen sollen unter anderem dazu dienen, Personen des öffentlichen Lebens zu folgen - beispielsweise Politikern oder Künstlern.

Facebook Subscribe soll den Nutzern mehr Kontrolle über ihren News Feed geben.

Die neue Funktion ähnelt dem Prinzip von Twitter auffällig, geht allerdings noch ein wenig weiter: Facebook-Nutzer können nämlich auswählen, ob sie alle Einträge eines Nutzers angezeigt bekommen möchten, oder nur ausgewählte.

Facebook Subscribe bietet in erster Linie drei Neuerungen:

  1. Nutzer können festlegen, welche Art von Updates sie in ihrem News Feed dargestellt bekommen möchten
  2. Nutzer können Menschen folgen, mit denen sie nicht befreundet sind
  3. Nutzer können selbst Informationen mit Menschen teilen, mit denen sie nicht befreundet sind

Facebook Subscribe räumt den News Feed auf

Facebook Subscribe eignet sich nicht ausschließlich dazu, Informationen mit Nutzern zu teilen, mit denen man nicht befreundet ist, sondern eben auch zum Organisieren des eigenen News Feed. Eine grobe Vorauswahl kann man mit den folgenden Optionen treffen:

  1. All updates: alles was die Freunde teilen
  2. Most update: entspricht dem Umfang der Postings, die sich bisher im News Feed wiederfinden
  3. Important updates only: lediglich Highlights wie eine Hochzeit, ein Jobwechsel oder ähnliches

Darüber hinaus kann man aber auch auswählen, welche Art von Updates man angezeigt bekommt. So könnte man beispielsweise einstellen, dass man von einem bestimmten Freund lediglich Fotos angezeigt bekommt, von einem anderen alles außer Games und von einem Dritten vielleicht gar nichts.

Facebook Subscribe ist die neueste Spitze gegen die Konkurrenz

Asymmetrische Vernetzung wie sie Facebook Subscribe bietet wurde schon lange von Facebook gefordert. Mit dem neuen Feature will das soziale Netzwerk offensichtlich ein wenig in Twitters Gefilden wildern, nachdem man erst kürzlich mit den Smart-Friends-Listen ein Feature eingeführt hatte, das an Google+ erinnert. Mit diesen beiden Neuerungen scheint Facebook seine Offensive aber noch nicht abgeschlossen zu haben. So findet sich in einem PDF des sozialen Netzwerks ein Hinweis darauf, dass man daran arbeitet, dass Nutzer in Zukunft Twitter aus Facebook heraus updaten können:

Facebook Subscribe ist nur der Anfang. Eine Twitter-Integration scheint sich ebenfalls in der Planung zu befinden.

Mit Facebook Subscribe loslegen

Wer seine öffentlichen Postings nicht nur mit seinen Freunden teilen möchte, kann sich seinen Subscribe-Button für das eigene Profil installieren. Dazu muss man einfach die Subscriptions Page und auf "Allow Subscribe" klicken. Erlaubt man Abonnenten, kann man zudem bestimmen, wer kommentieren darf und welche Art von Benachrichtigungen man erhalten möchte.

Weiterführende Links:

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2 Antworten
  1. von Dude am 15.09.2011 (14:17 Uhr)

    Woher sie die Idee wohl haben...?

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  2. von Harryman am 15.09.2011 (20:35 Uhr)

    Glaube auch nicht, dass Politiker aktiv Fanseiten betreiben. Wenn ja, dann ist das auch bloß deren Pressevertreter.

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