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Hilfe per Mausklick: Facebook führt Suizid-Button ein

Hilfe per Mausklick: Facebook führt Suizid-Button ein

Ein Suizid-Button auf soll selbstmordgefährdeten Nutzern erste Hilfe bieten. Über ihn sollen nicht nur Freunde eingebunden werden, Nutzer sollen auch Kontakt zu einem Psychologen herstellen können.

Hilfe per Mausklick: Facebook führt Suizid-Button ein

Hilfe per Mausklick: Facebook führt Suizid-Button ein. (Bild: Facebook)

Suizid-Button: Facebook stellt Funktion zur Selbstmord-Prävention vor

Was auf Facebook gepostet wird, ist nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen. Und manche Statusupdates dürften sogar ziemlich viele überfordern – etwa, wenn jemand offen über Selbstmord nachdenkt. Dass das häufiger passiert, können Beobachter auch anhand einer neuen Funktion erkennen, die Mark Zuckerberg mit seinem Team gerade veröffentlicht hat. Der sogenannten „Suizid“-Button soll es Freunden ermöglichen einen Selbstmordgefährdeten zu melden. Facebook schaut sich dann das gemeldete Posting an und schickt eine Nachricht an den Anwender, wenn der Hinweis plausibel wirkt.

Facebook stellt Suizid-Button zur Selbstmord-Prävention vor. (Screenshot: bgr.com)
Facebook stellt Suizid-Button zur Selbstmord-Prävention vor. (Screenshot: bgr.com)

„Ein Freund denkt, dass Du schwierige Zeiten durchmachst“, heißt es dann. Der Betrachter bekommt anschließend die Möglichkeit, per Klick professionelle Hilfe anzufordern – beispielsweise will das Unternehmen dann einen Kontakt zu einem Psychologen herstellen. Möglich wären auch Videos, die Tipps geben, wie emotionale Diskussionen bewältigt werden können. Facebook verweist da auf Videos von Menschen, die selbst bereits Suizidgedanken hatten. Bisher konnten Nutzer auffällige Updates nur mittels Screenshot melden. Die neue Funktion soll Zeit sparen und somit im Idealfall Menschenleben retten.

Aktuell wird der Suizid-Button nur US-Nutzern angezeigt, allerdings scheinen erste Tests so erfolgreich, dass einer Veröffentlichung in weiteren Staaten nichts entgegensteht. Wann die Funktion auch in Deutschland ankommt, steht noch nicht konkret fest. Laut Facebook wird es innerhalb der kommenden Monate geschehen.

via bgr.com

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Eine Antwort
  1. von E. am 27.02.2015 (18:52 Uhr)

    "Möglich wären auch Videos, die Tipps geben, wie emotionale Diskussionen bewältigt werden können.
    Facebook verweist da auf Videos von Menschen, die selbst bereits Suizidgedanken hatten. "

    Na das wird die Lösung sein einsamen und unglücklichen Seelen zu helfen. Tz.

    Aha!
    »Bisher konnten Nutzer auffällige Updates nur mittels Screenshot melden.«

    Dahin geht die Reise, andere zu denunzieren und in Schubladen zu pressen. Ganz schnell landet man dann 2020 noch mit Liebeskummerposts in der Klapse...

    Kann man diese Menschen nicht ganz lieb anschreiben? - "Nö, ist ja zuviel Arbeit... Ich melde das bei Facebook sollen die sich drum kümmern."
    Großer Gott!

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