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Facebook testet bezahlte Ergebnisse in den Suchvorschlägen

Facebook testet bezahlte Ergebnisse in den Suchvorschlägen

Bei den sogenannten „Sponsored Results“ handelt es sich um bezahlte Ergebnisse in den Suchvorschlägen der Facebook-Suche. Das testet die unauffällige Werbeform zurzeit.

Facebook testet bezahlte Ergebnisse in den Suchvorschlägen

Schon bevor die vollständige Eingabe eines Suchbegriffs bestätigt wurde, empfiehlt die Suchfunktion von passende Ergebnisse in einer Dropdown-Liste. Diese Suchvorschläge könnten in Zukunft möglicherweise um bezahlte Ergebnisse ergänzt werden, sogenannte „Sponsored Results“. Facebook testet diese neue Werbeform seit kurzem, berichtet TechCrunch.

So sehen die bezahlten Suchvorschläge in der Facebook-Suche aus. Die Unterschiede zu organischen Suchvorschlägen haben wir rot unterstrichen. (Quelle: TechCrunch)

Genaues Targeting der Sponsored Results möglich

Bewerben lassen sich alle Facebook-Fanseiten, -Apps oder -Orte, schreibt TechCrunch. Werbung für externe Inhalte lässt sich nicht schalten. Die bezahlten Suchvorschläge sind zudem nicht mit Keyword-Ads gleichzusetzen, wie wir sie von Google kennen. Begriffe wie „Strand“, „Spiele“ oder „Kamera“ lassen sich nicht bewerben. Nur ganz konkrete Suchbegriffe lassen sich bewerben, etwa „Spotify“ oder „Instagram“. Die Zustimmung der betroffenen Unternehmen ist nicht nötig.

Die bezahlten Suchvorschläge können, dem Bericht von TechCrunch zufolge, um weitere Targeting-Kriterien kombiniert werden. So ist es möglich, bezahlte Suchvorschläge auf bestimmte Nutzergruppen zu begrenzen. Kriterien, die diese Nutzergruppen definieren, sind unter anderem Geschlecht, Alter oder Wohnort. Ein Vorteil für Werbetreibende ist zudem die unauffällige Auszeichnung der bezahlten Suchvorschläge. Wie das oben eingebundene Foto zeigt, weist in der aktuellen Version nur ein kleines „Sponsored“ sowie ein ergänzender Text darauf hin, dass es sich um Werbung handelt.

Bezahlte Suchvorschläge als zusätzliche Einnahmequelle für Facebook?

Facebook hat erst vor wenigen Tagen für Ärger unter US-amerikanischen Nutzern gesorgt, weil in deren Namen Werbung gemacht wurde. Es scheint in diesem Zusammenhang, als sei das soziale Netzwerk um zusätzliche Einnahmequellen bemüht. Da es sich auch im Fall der bezahlten Suchvorschläge nur um einen Testlauf handelt, lässt sich noch nicht einschätzen, wie viele dieser Werbeformen auch tatsächlich umgesetzt werden.

Weitere Informationen

(Featured Image: allisonbucchere / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

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4 Antworten
  1. von Florian Niefünd am 20.07.2012 (13:00 Uhr)

    Es kommt mir so vor als ob Facebook jetzt einfach alles bewerben will...
    Es fängt an ein wenig überhand zu nehmen (Achtung eigene Meinung)

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  2. von Frank G. am 23.07.2012 (16:45 Uhr)

    Mir kommt dazu die folgende Liedzeile in den Sinn:

    "Es muss immer alles komplett verwertet werden, wenn es komplett verwertet werden kann."

    Kettcar; Schrilles, buntes Hamburg

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  3. von Jonas Wendler am 24.07.2012 (10:38 Uhr)

    Ich bezweifle, dass eine solche Werbung dem Unternehmen nutzt. Und hiermit meine ich nicht Facebook. Denn wenn nach einem bestimmten, konkreten Suchbegriff wie dem Firmennamen gesucht wird, dann ist der Interessent/Kunde schon am Unternehmen interessiert und muss nicht mehr aktiviert werden. Sinnvoll wäre so etwas nur, wenn Begriffe a la AdWords beworben werden könnten. Ob es dann dem Nutzer nicht zu viel wird, ist eine andere Sachen.

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  4. von Daniel am 29.07.2012 (15:19 Uhr)

    @Florian Niefünd

    Ich dachte zunächst was Du geschrieben hattest sei die Meinung von Wolfgang Petri gewesen, aber zum Glück hast Du extra noch dazugeschrieben dass es Deine Meinung ist.

    Meistens wenn neue Werbung eingeführt wird stößt dies den Usern vor den Kopf und wenn es eher "Störer" sind statt "Bereicherungen" wird die Werbeform nicht akzeptiert werden von den User, was diese mit Unaufmerksamkeit und Klickfaultheit bestrafen werden. Aber für "Empfehlungen" bin ich gerne offen, aber nicht für "Störer".

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