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Facebook führt Bewertungsfunktion für Inhalte ein

Erstmalig hat die Möglichkeit geschaffen Filme, Serien, TV-Shows und Bücher in den jeweiligen „Sections“ zu bewerten. Die Daten können Facebook helfen relevante Inhalte zu identifizieren und diese im Newsfeed und der Graph Search auszuspielen.

Facebook führt Bewertungsfunktion für Inhalte ein

Die Facebook-„Sections“ als Qualitätsfilter

In den Facebook-„Sections“ konnte man bisher nur sehen, welche Filme man mag. In Zukunft ist es sogar möglich zu bewerten, wie sehr man die Inhalte mag. (Quelle: Facebook)
In den Facebook-„Sections“ konnte man bisher nur sehen, welche Filme man mag. In Zukunft ist es sogar möglich zu bewerten, wie sehr man die Inhalte mag. (Quelle: Facebook)

Das neue Feature kommt gemeinsam mit der Vollendung der sogenannten „Sections“, also der kleinen Boxen in der Timeline, die anzeigen welche Apps man nutzt. Diese Bereiche helfen dem willigen Facebook-Nutzer seine Timeline ein Stück weit stärker zu individualisieren und Entwickler, die eigenen Applikationen zu vermarkten. Ausgerollt wurden die „Sections“ Mitte März als Teil des Timeline-Redesigns. So kann man in der „Music-Section“ beispielsweise erkennen welche Musiker man geliked hat, die „Spotify-Section“ zeigt welche Songs man hört und die „Movie-Section“ zeigt welche Filme einem auf Facebook gefallen.

Mit der aktuell angetesteten Bewertungsfunktion innerhalb dieser Inhalte-Boxen, kann man nun bald auch flächendeckend sein Gefallen noch stärker konkretisieren – im Rahmen einer 5-Sterne-Bewertung. Unterschiede liegen nämlich oftmals im Detail: Du magst die aktuellen Kino-Blockbuster „Der große Gatsby“ und „Oblivion“, findest aber das ersterer um Welten besser ist? Dann gib ihm zwei Sterne mehr. Facebook stößt damit aus hauseigener Sicht in die richtige Richtung. Hier schlummert nämlich viel Potential für den Newsfeed und der Graph Search, relevantere Inhalte zu identifizieren und diese an die jeweiligen Nutzer auszuspielen. Sucht man folglich in der Graph Search nach „Books my friends like“, dann bekommt man nicht nur die Bücher, sondern auch die subjektive Bewertung angezeigt und die hilft womöglich eine Entscheidung zu fällen, welches Stück man sich beim Buchhändler seines Vertrauens kaufen möchte. Und somit erkennt man auch den Sinn und Zweck der Funktion für Inhalte-Anbieter.

Entwickler bekommen detailliertes Feedback

Für Entwickler von Inhalte-Apps wie Spotify oder Netflix sind die „Sections“ ein weiterer Weg die Inhalte an den Konsumenten heranzutragen. Mit der Bewertungsfunktion werden diese nun innerhalb des sozialen Netzwerkes weiter verknüpft und auch in andere Features übergeben. Angesichts der Tatsache, dass tagtäglich über 200 Millionen Gegenstände in die „Sections“ portiert werden, könnte dieses Vorgehen bei der Relevanz-Bewertung signifikante Veränderungen hervorbringen. Um auch den Erfolg entsprechend zu messen, wird Facebook außerdem in den Insights einen Filter anbauen, der den Entwicklern zeigen soll, wie viele Klicks über die „Sections“ zustande kommen.

In den Insights lässt sich messen wie viele Klicks über die Facebook-„Sections“ zustande kommen. (Quelle: Facebook)
In den Insights lässt sich messen wie viele Klicks über die Facebook-„Sections“ zustande kommen. (Quelle: Facebook)

Die Apps und Inhalte, die wir konsumieren, sind für Facebook viel wert. Gerade in Bezug auf die Vervollständigung der eigenen Timeline und der Lebensgeschichte, die Facebook in Real-Time nacherzählen möchte. Das Liken von Inhalten, war der erste Schritt. Die detaillierte Abgrenzung von relevanten und weniger relevanten Inhalten ist nun der logische zweite Schritt.

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2 Antworten
  1. von Xfear am 15.05.2013 (15:29 Uhr)

    Der Bericht über das Update ist meines Wissens nicht unbedingt tagesaktuell. Habe schon Anfang dieser Woche Inhalte auf Facebook bewertet ;) Bin aber dennoch natürlich gespannt, was Facebook aus diesen Informationen machen wird.

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  2. von hubba am 15.05.2013 (23:37 Uhr)

    Interessant. Glaube aber nicht, das viele das nutzen werden. Zu dem gibt es auch schon Portale die sich darauf spezialisiert haben. Z.b. http://whatsmynext.com und das funktioniert ganz gut.

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