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Facebook-Titelbilder: 20-Prozent-Regel jetzt auch aufgehoben

    Facebook-Titelbilder: 20-Prozent-Regel jetzt auch aufgehoben

Schon seit einiger Zeit ist Facebook dabei, die Regelungen für Titelbilder zu vereinfachen. Jetzt hat das Soziale Netzwerk die 20-Prozent-Regel für Texte in den großen Cover-Fotos aufgehoben. Was das konkret für Seitenbetreiber bedeutet und worauf man dennoch achten sollte, erfahrt ihr hier.

Regelungen für Facebook-Titelbilder erneut aufgeweicht

Facebook hat sich erneut von seiner Titelbild-Regelung verabschiedet. Erst vor einigen Monaten hatte man sich dazu entschlossen, den Seitenbetreibern bei der Gestaltung mehr Freiraum einzuräumen: Die Nennung von Preisen, Rabatten, E-Mail- und Webadressen, Hinweise auf Apps oder andere Facebook-Funktionen, die Aufforderungen zum Liken oder Teilen einer Seite sowie die sogenannten Call-to-Action-Buttons waren noch bis zum März dieses Jahres untersagt.

Das Facebook-Titelbild als Werbefläche nutzen ist seit März kein Problem mehr.
Das Facebook-Titelbild als Werbefläche nutzen ist seit März kein Problem mehr.

Verabschiedet wurden diese Regeln mit dem Zusatz, dass man nun zwar all dies in seinen Titelbildern kommunizieren dürfe, der Textanteil in einem Titelbild sich jedoch nicht über 20 Prozent befinden dürfe. Seit kurzem ist nun bekannt, dass auch diese 20-Prozent-Regelung nicht mehr gilt. Zwar wird den Seitenbetreibern nach wie vor geraten, sie zu beherzigen. Allerdings braucht man keine Konsequenzen mehr zu fürchten, sollte man doch mehr Text im Titelbild kommunizieren.

Facebook-Titelbilder: Gute Gründe für die 20-Prozent-Regelung

Jan Firsching von futurebiz.de hat einige Gründe für die Nachhaltigkeit dieser Regelung genannt. Besonderes Augenmerk sollte man auf das Nutzererlebnis legen: „Das Titelbild einer Seite soll Nutzern eine Botschaft übermitteln. Eine Botschaft abseits von Flyern und Werbeplakaten. Links in Titelbildern sind sinnfrei, da sie nicht klickbar sind. Für Links gibt es den Infobereich.“ Zudem ist ein einfaches und stilsicheres Design optisch einfach ansprechender. In diesem Sinne schreibt Firsching: „Die Optik eines Titelbildes wird durch Links, Telefonnummern und Email-Adressen geschädigt. Auch auf irgendwelche Gütesiegel und Auszeichnungen vergangener Tage kann verzichtet werden. Sie stören das Bild und verbessern es nicht.“ Kurzum: Man sollte sein Titelbild übersichtlich gestalten und auch andere Seitenbereiche nutzen, um Informationen zu vermitteln.

Weniger Verwirrung im Umgang mit den Facebook-Titelbildern

Ganz allgemein dürften sich Seitenbetreiber über den neuen Vorstoß freuen, denn auch die 20-Prozent-Regelung war für viele eher verwirrend. Ab wann sind die 20 Prozent eigentlich erreicht? Und sind Grafiken, die einen Text enthalten, auch von der Regelung betroffen. Falk Hedemann fragte damals unsere Leser, ob unser derzeit aktuelles Titelbild beispielsweise Kunst oder doch Text ist – so einfach war das nicht zu beantworten, oder?

Ist unser aktuelles Facebook-Titelbild Kunst oder doch Text?
Ist unser aktuelles Facebook-Titelbild Kunst oder doch Text?

Facebook-Titelbild-Novelle gilt nicht für Anzeigen

Vorsichtig muss man allerdings sein, wenn wir über Anzeigen sprechen. Möchte man beispielsweise „Page Like Ads“ schalten, dann greift die 20-Prozent-Regelung weiterhin. Hier möchte Facebook scheinbar jeden möglichen Missbrauch vermeiden. Das Titelbild ist also nicht geeignet, um es für irgendeine Art von Werbung im Power-Editor oder im Anzeigen-Manager zu verwenden!

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1 Reaktionen
TimO

Sehr verwirrend alles. Jedes macht Facebook was neues

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