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Entwicklung & Design

Facebook und die Usability: Was die Nutzer am meisten stört

    Facebook und die Usability: Was die Nutzer am meisten stört
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Die Usability-Tester von UserTesting.com haben sich mit der Benutzerfreundlichkeit der Facebook-Plattform beschäftigt. Dabei haben sie Nutzer befragt, die mindestens 100 Kontakte haben, täglich mindestens 30 Minuten bei Facebook verweilen und in einem Alter von 20 bis 40 Jahren sind. Herausgekommen sind in dieser Studie 7 Usability-Fehler, die die Nutzer verrückt machen.

Facebooks Usability nervt!

Usability-Testing: Feedback direkt von den Nutzern einholen. (Foto: Roebot / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Wir hatten uns vor einiger Zeit intern schon einmal mit dem Thema Störfaktoren bei Facebook auseinandergesetzt und unsere Meinung dann im Artikel „17 Gründe warum Facebook gewaltig nervt!“ veröffentlicht. Bei all diesen Punkten spielt natürlich immer auch eine Portion Subjektivität mit und so konnten nicht alle Leser etwas mit diesen Kritikpunkten anfangen.

Die Usability-Tester von UserTesting.com haben sich nun ebenfalls mit der Frage beschäftigt, was bei Facebook nicht stimmt, und haben sie an ausgewählte Testpersonen weitergereicht. Die Ergebnisse sind sicher auch nicht repräsentativ, geben aber dennoch einige interessante Hinweise auf Schwachstellen von Facebook. Und da mit Google+ mittlerweile ein Konkurrent vorhanden ist, dessen Usability für eine noch so junge Plattform schon sehr gut ist, täte Facebook sicher sehr gut daran, an diesen Schwachstellen zu arbeiten.

Die Schwachstellen der Facebook Usability

Für jede der sieben entdeckten und durch Videos belegten Schwachstellen wird auch eine Lösung vorgeschlagen.

1. Es gibt keine einfache Möglichkeit die Privatsphäreneinstellung einzelner Fotoalben zu kontrollieren.

Lösung: Neben jedem Album sollte in der Übersicht ein Privacy-Button platziert werden, über den sich regeln lässt, wer die Bilder aus dem Album sehen darf.

2. Das Hauptfenster zur Kontrolle der Privatsphäre ist nicht benutzerfreundlich.

Lösung: Eine Seite für alle Einstellungen, die die Privatsphäre betreffen, eventuell mit erklärenden Icons davor.

3. Die Privatsphäreneinstellungen sind unklar und schwer zu erreichen.

Lösung: Eine Vorschau, die zeigt wie „Alle“, „Freunde der Freunde“ und die „Freunde“ das eigene Profil angezeigt bekommen. Zudem sollte das Foto-Tagging und die Blockierlisten besser erklärt werden.

4. Was sind denn bitte Gruppen?

Lösung: Ein Mouse-over-Effekt könnte einen Tool-Tipp einblenden, der die Gruppenfunktion erklärt.

5. Freundeslisten sollten besser zugänglich sein.

Lösung: Die Freundeslisten sollten überall dort zur Verfügung stehen, wo sie zum Einsatz kommen könnten. Also beispielsweise bei der Beschränkung der Sichtbarkeit im Chat.

6. Die Suche nach Freunden in der eigenen Kontaktliste ist nicht möglich und die Suche lässt sich nicht verfeinern.

Lösung: Bei der Suche sollte über die Lupe ein Drop-Down-Menü erreichbar sein, mit dem man zu einer erweiterten Suchfunktion gelangt. Suchparameter könnten dann zum Beispiel „in den eigenen Freunden suchen“ oder auch „in Städten suchen“ sein.

7. Der neue Chat ist frustrierend!

Lösung: Klare Kennzeichnung wer online ist und wer nicht.

Fazit:

Facebook ist nicht ohne Grund zur führenden Social Network Plattform aufgestiegen, aber das ist kein Grund dafür, nicht mehr auf die Nutzer zu hören. Eine solche Usability-Studie sollte Facebook selbst durchführen und die Ergebnisse als das wahrnehmen, was sie sind: Wünsche und Forderungen der Nutzer.

Weiterführende Links zum Thema Facebook Usability:

Finde einen Job, den du liebst zum Thema Social Media, Online Marketing

4 Reaktionen
Tim Kraut

Zum Teil wusste ich von einigen Funktionen nicht mal, dass es die bei Facebook gibt... zum Beispiel die Profilvorschau...

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tanjahandl
tanjahandl

Ganz schön auffällig, dass fast alle Usability-Probleme mit dem Thema Privatsphäre zu tun haben. Ich tippe hier mal auf gewollte Sperrigkeit...

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Andreas

Na, das deckt sich doch mit meinen Ärgernissen und Wünschen. Schöne Zusammenstellung.

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Emil
Emil

Dazu hinzukommen sollte: Die (seit monaten nicht richtig funktionierende) Benachrichtigungsfunktion im Browser und in der iOS-App

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