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Facebook vereinfacht Datenschutz und wird besser durchsuchbar

hat erneut eine Überarbeitung der Privatsphäre-Einstellungen angekündigt. Mit einer Reihe von Veränderungen soll der Umgang mit all den Optionen und Möglichkeiten vereinfacht werden. Das Entfernen einer altbekannten Funktion, die eine Auffindbarkeit der Nutzer über die Facebook-Suche reglementierte, bringt aber auch Kritiker auf den Plan.

Facebook vereinfacht Datenschutz und wird besser durchsuchbar

Mit einer Reihe von Veränderungen widmet sich Facebook nur zwei Tage nach dem Ende der großen Nutzerabstimmung den Privatsphäre-Einstellungen. Die wesentlichen Neuerungen sind eine Reihe von Shortcuts, ein überarbeitetes Activity Log und ein hilfreiches Tool um Bilder der eigenen Person zu entfernen. Im Rahmen dieser durchaus positiven Veränderungen plant Facebook aber auch eine Option zu entfernen, die der Durchsuchbarkeit des Netzwerks schadet. Möglicherweise handelt es sich hierbei um eine vorbereitende Maßnahme auf die Facebook-Suche, über die schon seit Monaten spekuliert wird.

Die Veränderungen der Facebook Privatsphäre-Einstellungen im Detail

Datenschutz: Der Zugriff auf wichtige Privatsphäre-Einstellungen soll durch Shortcuts erleichtert werden. (Quelle: New York Times)

Ziel aller Neuerungen sei eine verstärkte Nutzerkontrolle über kontextuelle Informationen und Hilfestellungen, heißt es im Facebook Newsroom. Eine der wichtigsten Veränderungen sind in diesem Zusammenhang die sogenannten „Privacy Shortcuts“, die einen Direktzugriff auf wichtige Einstellungen bezüglich der Sichtbarkeit eigener Beiträge und der Kontaktaufnahme fremder Personen ermöglichen. Auch das Blocken einzelner Facebook-Nutzer soll über die Privacy Shortcuts mit wenigen Klicks möglich sein.

Bislang werden die Nutzungsrechte von Applikationen gesammelt abgefragt (oben), in Zukunft soll das einzeln geschehen (unten).

Eine Überarbeitung der „App Permissions“ soll dabei helfen, die Nutzungsrechte von Applikationen besser einzuschätzen. Diese werden zur Zeit im Rahmen einer einzelnen Anfrage abgearbeitet, wodurch sich Anbieter relativ einfach viele Freiheiten einräumen können. Ein Problem, das deutsche vor wenigen Monaten medienwirksam kritisierten. Zur besseren Übersicht sollen die einzelnen Nutzungsrechte in Zukunft nacheinander abgefragt werden.

Datenschutz: Facebook will die Auswirkungen einzelner Maßnahmen durch zusätzliche Informationen erläutern.

Die Auswirkungen bestimmter Handlungen sollen durch ergänzende Informationen erläutert werden. So erklärt Facebook beim Ausblenden von Beiträgen, welche Auswirkungen diese Maßnahme auf die Sichtbarkeit in anderen Bereichen des Netzwerks hat. Auch die Überarbeitung des Activity Log geht in diese Richtung: Nutzern soll es damit einfacher fallen, die eigenen Handlungen auf Facebook und deren Reichweite nachzuvollziehen. Alle Informationen können zudem sortiert werden, sodass beispielsweise nur Bilder oder Textbeiträge angezeigt werden. Auch ein neues Tool, mit dem Nutzer ihre Freunde und Bekannten mit wenigen Mausklicks um das Entfernen von Fotos bitten können, wurde in diesem Zusammenhang eingeführt.

Neue Privatsphäre-Einstellungen erleichtern die Durchsuchbarkeit von Facebook

Nicht alle Neurungen sind jedoch positiv zu bewerten. So will Facebook die Option etfernen, mit der Nutzer das eigene Profil von der internen Facebook-Suche ausschließen können. Offizieller Grund sind die eingeschränkten Auswirkungen der Funktion und die geringe Nutzerzahl. Wie die New York Times zurecht anmerkt, erleichtert das Entfernen dieser Option aber auch die Durchsuchbarkeit von Facebook. Eine eigene Suchmaschine, die Mark Zuckerberg auf der TechCrunch Disrupt in Aussicht stellte, würde davon profitieren.

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2 Antworten
  1. von Natalie am 13.12.2012 (17:22Uhr)

    Facebook , Lutsch mein Schwanz !

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  2. von chillma am 14.12.2012 (07:23Uhr)

    DAS ist richtig scheiße. Gerade die Funktion, dass man in der Suche nicht gefunden wird, sollte nicht entfernt werden. Ich habe sie aktiviert und finde diese Option sehr gut, da ich nicht möchte, dass mich irgendwer findet, den ich nicht kenne. Mehr und mehr möchte ich meinen Account deaktivieren.

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