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Facebook will Videos monetarisieren – mit Werbeunterbrechungen

    Facebook will Videos monetarisieren – mit Werbeunterbrechungen

(Foto: Shutterstock)

Facebook scheint endlich Wege zu testen, mit denen Anbieter ihre Videos zu Geld machen können. Funktionieren soll das über Werbeunterbrechungen nach mindestens 20 Sekunden.

Facebook testet Werbepausen für Videoclips

Facebook hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer der wichtigsten Video-Plattformen im Web entwickelt. Im Gegensatz zu Youtube gab es allerdings kaum Möglichkeiten für Inhaltsanbieter, mit ihren Clips auf dem sozialen Netzwerk auch Geld zu verdienen. Genau das soll Facebook jetzt ändern. Statt jedoch wie Youtube Werbung vor einem Video zu zeigen, soll die Werbung innerhalb der Clips ausgespielt werden. Das geht aus übereinstimmenden Berichten von Recode und Mashable hervor.

Die Mid-Roll-Werbung kann nach Angaben der beiden Technologie-Blogs erst nach mindestens 20 Sekunden ausgespielt werden. Außerdem müssen entsprechende Clips eine Minimallänge von 90 Sekunden aufweisen. Bei der Aufteilung der Werbeeinnahmen orientiert sich Facebook an Youtube: Die Macher der Videos erhalten 55 Prozent der Einnahmen, während der Rest an Facebook geht. Sollte sich das Format durchsetzen, dürfte das soziale Netzwerk für Videoanbieter deutlich interessanter werden.

Facebook setzt immer stärker auf Videoinhalte. (Grafik: Facebook)
Facebook setzt immer stärker auf Videoinhalte. (Grafik: Facebook)

Facebook pusht weiter seinen Videobereich

2016 hat Facebook einige Anstrengungen im Videosektor unternommen. Mit Vorschlägen und einer Speicherfunktion wurde beispielsweise der Umgang mit Videos vereinfacht. Außerdem wurden Live- und 360-Grad-Videos eingeführt. Im Bereich der Live-Videos wurden sogar Kooperationen mit großen Medienpartnern geschlossen, die für die Bereitstellung ihr Übertragungen bezahlt werden.

Mittlerweile sollen Nutzer täglich 100 Millionen Stunden Videos auf der Plattform schauen. Dass Facebook erst jetzt die Möglichkeiten zur Monetarisierung aufbaut, passt in die übliche Vorgehensweise des Unternehmens. Firmenchef Mark Zuckerberg hatte bereits am Beispiel von Instagram und Whatsapp erklärt, dass sein Unternehmen zunächst alle Energie in den Aufbau eines Dienstes steckt und erst in einer zweiten Phase damit beginnt, die Nutzerbasis zu Geld zu machen. Im Bereich der Facebook-Videos scheint diese Phase jetzt angebrochen zu sein.

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