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Facebook will seine Werbeangebote vereinfachen

Facebook will seine Werbeangebote vereinfachen

Bis Ende des Jahres will die Hälfte ihrer Werbeformate aufgeben. Einige davon seien redundant, weshalb eine Vereinfachung im Interesse der Werbekunden sei. Schon Ende des Monats soll auf Facebook ein einheitlicheres Aussehen aufweisen und leichter zu erstellen sein. 

Facebook will seine Werbeangebote vereinfachen
(Bild: Facebook)

Werbung auf Facebook: Schon diesen Monat treten die ersten Änderungen in Kraft

Facebook: Anzahl der Werbeformate soll reduziert werden. (Bild: Facebook)
Facebook: Anzahl der Werbeformate soll reduziert werden. (Bild: Facebook)

Man begründete den Schritt in einem Blogbeitrag mit Hinweis auf Feedback von Werbekunden. Vor allem redundante Formate sollen der Vereinfachung zum Opfer fallen. Das Soziale-Netzwerk hat auch gleich einen ungefähren Zeitrahmen für die Änderungen veröffentlicht. Als Beispiel nennt man das Umfrage-Feature für Facebook-Seiten. Etwaige Fragen könne man genauso gut als Post verfassen und Antworten in den Kommentaren bekommen. Außerdem sollen Online-Angebote völlig verschwinden. Ein Werbelink sei eine effektivere Möglichkeit um Traffic zu einem bestimmten Deal auf der Seite des Kunden zu lenken. Angebote, die vor Ort beim Kunden eingelöst werden können, soll es weiterhin geben.  Die Änderung soll im Juli erfolgen.

Facebook möchte es Werbekunden einfacher machen

Facebook: Fragen seien effektiver, wenn sie in Form eines Posts kommen. (Bild: Facebook)
Facebook: Fragen seien effektiver, wenn sie in Form eines Posts kommen. (Bild: Facebook)

Sozialer Kontext soll in Zukunft Bestandteil der Werbung sein und muss nicht mehr zusätzlich bezahlt werden. Ab Herbst soll diese Veränderung eintreten. Schon im Juni soll die Gesamtanzahl von möglichen Werbeformaten reduziert werden, um es Werbetreibenden einfacher zu machen, verschiedene Formate zu testen. Werbung soll außerdem von ihrem Erscheinungsbild her einheitlicher werden. Ziel ist es offenbar, Werbung auf dem Desktop und mobilen Endgeräten anzugleichen. Dadurch sollen Kampagnen einfacher zu optimieren sein.

Mehr als 13 Werbeformate werden den Änderungen geopfert

Facebook-Werbung soll auch auf mobilen Geräten   mehr wie auf dem Desktop aussehen. (Bild: Facebook)
Facebook-Werbung soll auch auf mobilen Geräten mehr wie auf dem Desktop aussehen. (Bild: Facebook)

Alles in allem werden über 13 Werbeformate in den kommenden Wochen und Monaten eingestellt werden. Vor allem redundante Formate abzuschaffen, die zumindest laut Facebook weniger Erfolg für den Werbenden bringen als andere, sollte es Kunden einfacher machen, die richtige Wahl für ihre Werbung zu treffen. Facebook stellt sich eine Zukunft vor, in der Werbekunden das Ziel ihrer Werbekampagne klar machen können und die Seite daraufhin die besten und effektivsten Möglichkeiten zum Erreichen dieser Vorgaben vorschlägt. Ob diese Änderungen die geplanten Ziele erreichen, bleibt abzuwarten und wird vermutlich auch von Kampagne zu Kampagne unterschiedlich zu bewerten sein.

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Eine Antwort
  1. von Holger am 08.06.2013 (11:50 Uhr)

    ich begrüße diesen Schritt. Mir waren es zu viele Formate und hab mich bei der Auswahl in welchen Format ich Werbung schalte schwer getan.

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