Eigentlich sind die Community Pages für übergreifende und allgemeine Themen gedacht. Facebook hat sich allerdings die Arbeit leicht gemacht und sie für den Beginn automatisch erstellt. Das heißt, alles was Facebook-Nutzer mit Komma getrennt in ihren Interessen oder bei ihrem Arbeitgeber angegeben haben, wurde zu einer Community Page, die dann wiederum automatisch mit Inhalten aus Wikipedia und aggregierten Statusmeldungen gefüllt wurde.
Auf diese Weise gibt es beispielsweise die offizielle Fanpage des t3n Magazins, aber unsere Inhalte tauchen auch ohne unser Zutun auf den Seiten zu „T3n“ und „T3N“ auf. Teilweise gibt es Community Pages, die wie eine offizielle Fanpage aussehen, aber keine sind. Insofern nicht weiter verwunderlich, dass das so manchem Unternehmen und so mancher Institution ein Dorn im Auge ist. Denn diese Seiten sind komplett ihrem Einfluss entzogen.
Darüber hinaus kann jeder eine Community Page selbst anlegen. Geprüft wird hier offenbar nicht, inwiefern man dazu berechtigt ist. Bei einer Fanpage hingegen muss man zumindest erklären, dass man ein offizieller Repräsentant ist.
Wie man mit diesen Seiten am besten umgeht, erklärt der Social Media Examiner in seinem Beitrag. Im Prinzip empfiehlt Autorin Mari Smith, die Seiten im Auge zu behalten, nach Feinden und Fans der eigenen Marke aktiv zu suchen und die offizielle Fanpage so zu stärken, dass die Community Pages nicht so sehr ins Gewicht fallen.


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