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FaceNiff: Facebook-Account-Hack per Android-Handy

FaceNiff: Facebook-Account-Hack per Android-Handy

Firesheep war gestern – die neue Bedrohung heißt FaceNiff und hat es in sich. und andere Accountdaten im WiFi-Netzwerk auszuspionieren funktioniert mit der neuen nun auch auf jedem gerooteten Android-Smartphone. Die App FaceNiff ermöglicht laut dem polnischen Entwickler Bartosz Ponurkiewicz auch Sessions in WEP-, WPA- und WPA2-verschlüsselten Netzwerken mitzuschneiden. Um in derlei geschützten Netzwerken Schaden anrichten zu können, muss der Angreifer sich allerdings im selben WiFi-Netz befinden.

FaceNiff: Facebook-Account-Hack per Android-Handy

Mit HTTPS gegen FaceNiff absichern

Wer sich FaceNiff von der Website des Entwicklers kostenlos herunterlädt, kann drei fremde Nutzerkonten in seine Gewalt bringen. Dabei funktioniert das Erspähen der Zugangsdaten sowohl bei Facebook, als auch bei Twitter, Amazon, YouTube und dem polnischen Netzwerk Nasza-Klasa. Uneingeschränkte Verwendung der App ist nur nach dem Erwerb des sogenannten „unlock code“ über PayPal möglich. Nach Angaben Ponurkiewiczs läuft FaceNiff mit verschiedensten Smartphones – auf seiner Website nennt er mehrere aktuelle Modelle von HTC, LG, Samsung, Motorola und Googles Nexus One. Ein etwas mehr als einminütiges YouTube-Video beweist, wie einfach es ist, fremde Konten mittels FaceNiff zu entführen.

Dem Hinweis, FaceNiff sei lediglich zu Forschungszwecken entwickelt worden zum Trotz, wird die Smartphone App garantiert auch in die Hände von Personen fallen, die böswillige Ziele verfolgen.

In WiFi-Netzwerken, die das Extensible Authentication Protocol (EAP) nutzen, funktioniert FaceNiff übrigens nicht. Wer in den sozialen Netzwerken die er besucht zudem darauf achtet, dass er ausschließlich HTTPS-Verbindungen nutzt, der nimmt FaceNiff ohnehin den Wind aus den Segeln. Bei Facebook zum Beispiel ist die sichere SSL-Verbindung zwar nicht voreingestellt, kann und sollte aber in den Kontoeinstellungen unter dem Menüpunkt Kontosicherheit und dort unter „Sicheres Durchstöbern (https)“ aktiviert werden.

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Eine Antwort
  1. von Vincent am 03.06.2011 (15:21 Uhr)

    Bin vor ca. 2 Stunden auch über FaceNiff gestolpert, lustig. Aber irgendwie scheiße solche Programme!

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