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Fake Accounts: Zuckerberg lässt Manipulation von Bundestagswahl prüfen

    Fake Accounts: Zuckerberg lässt Manipulation von Bundestagswahl prüfen

„Ich will nicht, dass jemand unsere Werkzeuge benutzt, um die Demokratie zu untergraben“, sagt Mark Zuckerberg. (Foto: dpa)

Mit Fake Accounts sollen russische Drahtzieher die US-Wahl beeinflusst haben. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat Gegenmaßnahmen angekündigt – und lässt auch Aktivitäten in Deutschland untersuchen.

Mark Zuckerberg hat sich mit einer Videobotschaft an die Nutzerschaft gewendet: Facebook werde die Werbeanzeigen, mit denen sich mutmaßlich russische Drahtzieher in die Innenpolitik der USA eingemischt haben, dem US-Kongress offenlegen. Das Unternehmen hatte vor zwei Wochen mitgeteilt, dass im Zuge von Untersuchungen zum möglichen russischen Einfluss auf die US-Präsidentenwahl rund 470 Profile identifiziert worden seien, die zwischen Juni 2015 und Mai 2017 etwa 3.000 Anzeigen geschaltet hätten.

„Unsere Analyse legt nahe, dass diese Accounts und Seiten miteinander vernetzt waren und von Russland aus betrieben wurden“, erklärte damals Facebook-Sicherheitschef Alex Stamos. Sie hätten Anzeigen für rund 100.000 Dollar geschaltet.

Wahlbeeinflussung abwehren: Weitere Maßnahmen geplant

Zudem hat das Unternehmen jetzt eine Reihe von Maßnahmen angekündigt, um politische motivierte Gruppen an der Beeinflussung von Wahlen zu hindern. „Ich will nicht, dass jemand unsere Werkzeuge benutzt, um die Demokratie zu untergraben“, sagte der Facebook-Gründer mit deutlichen Worten in der aktuellen Botschaft. Zuckerberg kündigte unter anderem an, politische Werbung noch besser kenntlich zu machen.

Nutzer sollen leichter erkennen können, welche werblichen Inhalte in Verbindung mit einer Wahl geschaltet worden. Der US-Konzern werde politische Botschaften zudem noch genauer prüfen und weltweit die Zusammenarbeit mit Wahlkommissionen vertiefen. Facebook habe außerdem Tausende Fake Accounts entdeckt und blockiert, die möglicherweise versuchten, Wahlen in vielen Ländern zu beeinflussen, zuletzt unter anderem in Frankreich. Untersucht würden derzeit auch die Aktivitäten von Nutzerkonten, die im Vorfeld der Bundestagswahl in Deutschland gelöscht worden seien.

Übrigens, weitere spannende Artikel findet ihr auf unserer Themenseite zur Bundestagswahl 2017.

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Eine Reaktion
Emmi
Emmi

"Zudem hat das Unternehmen jetzt eine Reihe von Maßnahmen angekündigt, um politische motivierte Gruppen an der Beeinflussung von Wahlen zu hindern."

So, so. Sie wollen also Parteien an der politischen Willensbildung hindern... Na, dann mal los...

Antworten
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