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Fake-Bewertungen im Social Web: Starke Zunahme erwartet

Fans, Likes und Tweets sind die Währungen des . Immer mehr Unternehmen zahlen für die öffentlichen Bewertungen, um einzelne Produkte oder Marken zu stärken. Bis 2014 soll die die Zahl der Fälschungen auf 10 bis 15 Prozent steigen, prognostiziert eine aktuelle Gartner-Studie.

Fake-Bewertungen im Social Web: Starke Zunahme erwartet

Empfehlungen in sozialen Netzwerken wie Facebook und werden für den Erfolg einer Marke oder eines Produkts immer wichtiger. Das US-amerikanische Unternehmen Gartner geht auf Basis einer aktuellen Untersuchung davon aus, dass 2014 etwa 10 bis 15 Prozent der in sozialen Netzwerken veröffentlichten Empfehlungen gefälscht sind.

Unternehmen zahlen vermehrt für positive Bewertungen in den sozialen Netzwerken

„Viele Marketeers sind dazu übergegangen für positive Bewertungen mit Geld, Coupons und Promotions zu zahlen“, so die Gartner-Analystin Jenny Sussin. Diese hoffen dadurch die Kundenbindung, Zahl der Unterstützer und Käufe zu steigern. Offenbar überwiegen die Vorteile dieser Vorgehensweise derzeit die möglichen Nachteile.

Die Zahl der gefälschten Bewertungen im Social Web steigt in den kommenden Jahren weiter an. (Foto: Denis Dervisevic / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Um das Potential regulärer Bewertungen voll auszuschöpfen, empfiehlt Jenny Sussin allen Unternehmen offen auf positive und negative Bewertungen zu reagieren. Dadurch würden sie das Interesse an einer produktiven Konversation über die Vor- und Nachteile eines Produkts deutlich machen.

Von White und Black Hats des Social Media Marketing

Während auf der einen Seite immer mehr Anbieter das Konzept bezahlter Empfehlungen fördern, entwickelt sich auf der anderen Seite eine Art Gegenbewegung. Wie TechCrunch schreibt, unterstützen immer mehr Dienstleister Unternehmen dabei, auf organische Art und Weise positive Rezensionen zu fördern. Wie im Bereich der Suchmaschinenoptimierung entwickeln sich hier offensichtlich zwei Lager: die White und Black Hats des Social Media Marketing.

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Eine Antwort
  1. von JK27 am 18.09.2012 (10:32 Uhr)

    Solange Paid Content überwiegend verabscheut wird, ist das Internet in erster Linie ein interaktiver Werbekanal. Aus sicht der Macher ist Privatfernsehen ja auch Werbung mit Unterhaltungsunterbrechungen.

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