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Fake News: Content-Dienst bietet 12-monatige Kampagne für 400.000 Dollar

    Fake News: Content-Dienst bietet 12-monatige Kampagne für 400.000 Dollar
(Bild: Shutterstock/docstockmedia)

Auf welche Möglichkeiten der Verbreitung von Fake News Auftraggeber zurückgreifen können, haben die Sicherheitsforscher von Trend Micro herausgefunden. Die Spannweite ist groß.

Fake-News-Kampagnen: Diese Preise rufen Anbieter auf

Spätestens seit dem US-Präsidentschaftswahlkampf wird viel über Fake News und deren möglichen Einfluss auf die politische Meinungsbildung diskutiert. In Deutschland wird im Vorfeld der Bundestagswahl im Herbst ebenfalls mit Fake-News-Kampagnen gerechnet. Die Sicherheitsforscher von Trend Micro haben jetzt untersucht, zu welchen Preisen Content-Dienste die Erstellung und Verbreitung von Fake News anbieten.

Fake News: Sicherheitsforscher haben untersucht, wie teuer die Beauftragung entsprechender Kampagnen wäre. (Grafik: Shutterstock)

Bei dem chinesischen Dienst Xiezuobang werden etwa 30 US-Dollar fällig, damit eine Meldung mit „alternativen Fakten“ weiterverbreitet wird. Die russische Firma SMOService hievt selbstproduzierte Videos für kurze Zeit auf die Startseite von Youtube. Zudem können für wenige US-Dollar leicht einige Tausend Follower auf Twitter oder anderen sozialen Netzwerken gekauft werden – das dient nicht nur der Verbreitung, sondern auch der Vorspiegelung von Seriosität.

Wer bereit ist, deutlich mehr Geld in die Hand zu nehmen, kann gleich auf komplette Fake-News-Kampagnen zurückgreifen. Für 55.000 US-Dollar, so haben die Untersuchungen von Trend Micro gezeigt, lässt sich eine Person über einen längeren Zeitraum verleumden. Wer sogar Menschen auf die Straße bringen will, muss den Sicherheitsforschern zufolge 200.000 US-Dollar in die Hand nehmen. Ein Budget von 400.000 US-Dollar soll eine Kampagne ermöglichen, die eine ganze Reihe von Menschen mit ähnlichen Ansichten anzieht.

Fake News: Facebook und Google gehen dagegen vor

Tech-Konzerne und Online-Plattformen wie Facebook, Google oder Wikipedia haben Initiativen gestartet, um gegen Fake News vorzugehen – auch aufgrund des großen Drucks seitens der Politik. Facebook etwa beschäftigt externe Dienstleister, die Falschmeldungen kennzeichnen sollen.

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via derstandard.at

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