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Facebook-CEO: „Vieles, was Leute als Fake-News bezeichnen, sind einfach nur Meinungen“

    Facebook-CEO: „Vieles, was Leute als Fake-News bezeichnen, sind einfach nur Meinungen“
Facebook-CEO beteuert öffentlich, dass man bei Fake-News kein Auge zudrücke. (Screenshot: t3n.de)

Auf einer Uni-Veranstaltung erklärt Facebook-CEO Mark Zuckerberg, dass man bei Fake-News kein Auge zudrücke. „Auch wir sind Opfer von Fake-News“, beteuert er.

Mark Zuckerberg hat im Rahmen eines öffentlichen Auftritts an der North Carolina A&T State University versichert, dass er und sein Team mit Nachdruck daran arbeiten, die Ausbreitung gefälschter Nachrichten auf Facebook zu stoppen. Den Studenten im Publikum erklärte er, dass auch Facebook ein Opfer von Fake-News sei und dass man die Meldungen nicht auf der Seite haben wolle. Die Vorwürfe, dass das Unternehmen bei Falschmeldungen ein Auge zudrücke, da sie für Klicks sorgen, seien Unsinn.

Facebook-CEO beteuert öffentlich, dass man bei Fake-News kein Auge zudrücke

Live at North Carolina A&T State University talking about buil...

Live at North Carolina A&T State University talking about building community.

Posted by Mark Zuckerberg on Montag, 13. März 2017

Vor allem während des US-Präsidentschaftswahlkampfes ist Facebook in die Kritik geraten, weil frei erfundene Nachrichten gegen Hillary Clinton über die Plattform verbreitet wurden. Einige Experten glauben, dass derartige gefälschte Nachrichten mitverantwortlich für den Wahlsieg Donald Trumps seien. Doch auch in Deutschland äußern sich Kritiker zunehmend lauter, weil Fake-News immer wieder zum Zwecke politischer Propaganda auf dem sozialen Netzwerk verbreitet werden.

„Vieles, was Leute als Fake-News bezeichnen, sind einfach nur Meinungen, mit denen sie nicht einverstanden sind.“

In den letzten Monaten unternahm Facebook einige Gegenmaßnahmen. So arbeitet das Unternehmen weltweit mit Medienunternehmen zusammen, die als Fakten-Checker auf der Plattform agieren sollen. Zugleich wolle man aber nicht selbst festlegen, „ob etwas, was Leute sagen, wahr ist oder nicht“, schränkte Zuckerberg auf der Veranstaltung ein. Das sei nicht immer klar zu entscheiden. „Vieles, was Leute als Fake-News bezeichnen, sind einfach nur Meinungen, mit denen sie nicht einverstanden sind.“

Auch will man gegen das Geschäftsmodell der Fake-News-Urheber vorgehen. „Sie denken sich irgendetwas Verrücktes aus – etwa, dass Johnny Depp gerade an einem Herzinfarkt gestorben sei – damit die Leute darauf klicken und man dadurch Geld mit den Anzeigen verdienen kann“, beschrieb der Facebook-Chef die Machenschaften der Betrüger. Facebook will deswegen Verbreiter von Falschmeldungen aus dem hauseigenen Werbenetzwerken verbannen.

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