Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Digitale Wirtschaft

Facebook will der Verbreitung von Falschmeldungen entgegenwirken

    Facebook will der Verbreitung von Falschmeldungen entgegenwirken

Facebook gegen Falschmeldungen. (Bild: Pathdoc - Fotolia.com)

Facebook will mit einer neuen Funktion die Verbreitung von Falschmeldungen im Newsfeed verhindern. Wie das aussieht, zeigen wir euch im Artikel.

Falschmeldungen, die auf Facebook verbreitet werden, haben Tradition. Jeder kennt beispielsweise die kleinen Grafiken, die – sobald das Soziale Netzwerk neue AGB einführt – den Nutzer zum Teilen auffordern und vorgeben, dass damit den neuen Regeln widersprochen werden kann. Oftmals verbreiten sie sich wie ein Lauffeuer, was bei bei über 1,35 Milliarden Nutzern, wovon in Deutschland circa 28 Millionen beheimatet sind, irgendwie auch kein Wunder ist.

Facebook gegen Falschmeldungen: „It’s a false news story“-Button soll Abhilfe leisten

Um der Verbreitung derartiger Nachrichten schneller den Garaus zumachen, gibt es jetzt eine Newsfeed-Änderung, die es Nutzern erlaubt sie zu melden. Zu sehen gibt es die Funktion aktuell für Angemeldete der englischsprachigen Version. Der Button „It’s a false news story“ lässt Interessierte irreführende Falschmeldungen anprangern. Die Anzahl der Meldungen löst bei Facebook einen Automatismus aus, der dazu führt, dass der Inhalt zwar nicht gelöscht, aber immerhin nicht weitergetragen wird. Wie viele dieser Meldungen als Auslöser benötigt werden, bleibt dabei ein Geheimnis des Unternehmens.

Der Button „It’s a false news story“ lässt Interessierte irreführende Falschmeldungen anprangern. (Screenshot: Facebook)
Der Button „It’s a false news story“ lässt Interessierte irreführende Falschmeldungen anprangern. (Screenshot: Facebook)

Auf die Frage hin, ob und wie Facebook die Falschmeldungen verifiziert, antwortet uns ein Facebook-Sprecher: „Um zu verhindern, dass Beiträge aus Missgunst in das Raster fallen, ist das System darauf ausgelegt, Anomalien zu erkennen. Sollte ein Beitrag aus einer seriösen Quelle beispielsweise vermehrt als „Hoax“ gemeldet werden, wird er nicht automatisch abgeschaltet oder im Newsfeed nach unten geschoben, sondern vorher von einem Team bei Facebook geprüft.“

Wichtig für Seitenbetreiber: Satire zählt nicht zu Falschmeldungen

Im Facebook-Newsroom geben die Verantwortlichen zudem einen konkreten Hinweis, wer sich von der Einführung der Funktion nicht bedroht sehen braucht. So werden beispielsweise satirische Inhalte, die klar als Satire gekennzeichnet sind, direkt ausgeschlossen.

via www.welt.de

Finde einen Job, den du liebst zum Thema Social Media, Online Marketing

4 Reaktionen
Dominik

Ich kann nicht ganz nachvollziehen, was das für eine schmale Gradwanderung zwischen "wir löschen nicht" & indirekter Zensur durch stark eingeschränkte Sichtbarkeit sein soll. Vielleicht sollte man lieber mal den tausenden H&M Gutschein Dealkönigen beim nächsten Login zunächst durch ein "Wie erkenne ich Fakes" Quiz führen.

Antworten
Tabea
Tabea

Was ist denn der/die/das Gar, der/die/das dann ausgemacht wird? ;)

Antworten
Andreas Weck

Dumm gelaufen.. ;) Ist korrigiert, Gruß Andreas

Antworten
E.
E.

Tchihi :D

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen