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Faraday Future: Dieses mysteriöse Milliarden-Startup macht Tesla Konkurrenz

Faraday Future: Dieses mysteriöse Milliarden-Startup macht Tesla Konkurrenz

Das Unternehmen will 2017 seine ersten Elektro-Autos auf den Markt bringen. Insider vermuten, dass sich Apple hinter dem unbekannten Autohersteller versteckt.

Faraday Future: Dieses mysteriöse Milliarden-Startup macht Tesla Konkurrenz
Das erste E-Auto von Faraday soll schon in zwei Jahren erhältlich sein. (Bild: Farada…

Faraday will schneller als Tesla produzieren

Tesla hat einen neuen Herausforderer, doch noch ist wenig bekannt über ihn. Faraday Future lautet der Name eines neuen Startups, das Elektro-Autos entwickelt. Vor einigen Tagen kündigte das 18 Monate alte Unternehmen an, eine Milliarde US-Dollar in eine Produktionsstätte zu investieren, der Standort soll in einigen Wochen verraten werden. Woher das Geld kommt, darüber hält sich Faraday Future allerdings bedeckt.

Auch der CEO des Autoherstellers ist bisher nicht an die Öffentlichkeit getreten. Bekannt ist aktuell nur, dass Faraday Future Experten von Tesla und BMW abgeworben hat. Die ersten Fahrzeuge mit Elektroantrieb sollen 2017 auf den Markt kommen. Damit rechnet der Produzent mit einer Entwicklungszeit von drei Jahren. Tesla brauchte für sein erstes Modell fünf Jahre Vorlaufzeit.

Das erste E-Auto von Faraday soll schon in zwei Jahren erhältlich sein. (Bild: Faraday Future)
Das erste E-Auto von Faraday soll schon in zwei Jahren erhältlich sein. (Bild: Faraday Future)

Deckmantel für Apples Elektroauto

Dass so wenig über Faraday Future öffentlich ist, ruft Skepsis in der Branche hervor. Insider glauben, dass es sich bei dem Startup nicht um ein unabhängiges Unternehmen handelt, sondern Apple dahinter steckt. Tesla-CEO Elon Musk bezeichnete Apple kürzlich gegenüber dem Handelsblatt als „Tesla-Friedhof", weil der Konzern gefeuerte Mitarbeiter übernimmt. Das würde unter anderem erklären, warum Faraday Future bisher seine Geschäftsführung nicht öffentlich macht.

In den vergangenen Monaten waren immer wieder Details zu einem möglichen Apple-Auto durchgesickert. Mit dessen Launch wird allerdings erst 2020 gerechnet. Faraday Future hat bereits eine Belegschaft von 400 Personen aufgebaut und will bis Ende des Jahres sogar 500 Mitarbeiter beschäftigen.

via www.cnet.com

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Eine Antwort
  1. von Subventionen am 09.11.2015 (15:43 Uhr)

    Distruptoren werden oft über Bande von Dritt-Firmen gekauft um die Innovation zu stoppen damit das Establishment weiter gut kassieren kann.
    SCO vs. Linux hat auch jahrelang Linux Verbreitung in den Firmen zurückgehalten. So ähnlich könnte das ECar-Startup von den Ölscheichs stammen um alle E-Auto-Firmen jahrzehntelang zu verklagen und E-Autos weltweit soweit möglich zu stoppen wo sie auftauchen so wie in korrupten Diktaturen freie Wifis existenzvernichtet werden weil sie Fortschritt bringen.

    Würde Tesla z.b. von Apple gekauft, könnten nur noch reiche Leute ein Tesla kaufen und der Rest müsste weiter CO2-Benzin-Autos und ihre Freunde (Ölscheichs, Unwetter-Versicherungen,...) finanzieren statt die Menschheit durch das 35.000$-Tesla-Auto weiterzubringen. leider soll es wohl erst 2018 kommen :--((( Dann wird es massive Änderungen bringen so wie damals die MusikCD vs. Schallplatten, die Flach-Bildschirme (vor 10 Jahren beim Sommermärchen Fußball-WM in Deutschland waren Röhren-TVs zu 95% der Standard!), SD-Karten vs. DVDs/CD-Roms,...
    Und wie üblich ist keiner vorbereitet und die Politik reagiert wie so oft mal wieder hinterher und wir müssen mal wieder Auto-Konzerne retten...
    Mal sehen welche krassen Auswüchse der Kupfermangel bringen wird weil keiner es durch Kohlenstoff-Nano-Röhrchen ersetzen will...

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