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Faraday Future in Schwierigkeiten: Tesla-Rivale braucht eine Milliarde Dollar

(Bild: Faraday Future)

Tesla-Herausforderer Faraday Future steckt laut Medienberichten in finanziellen Schwierigkeiten. Der E-Auto-Bauer ist demnach auf der Suche nach einer Milliarde US-Dollar.

Faraday Future: Eine Milliarde US-Dollar benötigt

Anfang Januar auf der CES in Las Vegas hatte Faraday Future mit dem Modell FF 91 sein erstes Elektroauto vorgestellt. Die ersten 300 Stück sollen den damaligen Plänen zufolge 2018 ausgeliefert werden. Allerdings zeichnete sich schon vor einigen Monaten ab, dass der Tesla-Herausforderer in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Allein, um die Produktionsstätte für sein E-Auto fertigzustellen, soll Faraday Future rund eine Milliarde US-Dollar von Investoren benötigen, berichtet Bloomberg.

Faraday Future braucht eine Fabrik und dafür eine Milliarde US-Dollar von Investoren. (Bild: Faraday Future)

Der Bau der geplanten Fabrik im US-Bundesstaat Nevada wurde Berichten zufolge schon im November des vergangenen Jahres wegen Geldmangels gestoppt. Mittlerweile sollen die Bauarbeiten aber voranschreiten, wenn auch langsamer als geplant. Insgesamt 174 Millionen US-Dollar soll Faraday Future in die Produktionsstätte schon investiert haben, davon 14 Millionen US-Dollar im ersten Quartal 2017. Aktuell heißt es, dass die Produktion des ersten Faraday-Future-Autos 2019 starten soll. Beobachter bezweifeln das aber angesichts der noch nicht fertiggestellten Fabrik.

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Audi Q6 e-tron. (Foto: Audi)

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Einer der Hauptgründe für die finanziellen Probleme sind die Schwierigkeiten, in denen der Hauptinvestor LeEco aktuell steckt. Dessen Chef Jia Yueting soll rund 300 Millionen US-Dollar seines eigenen Vermögens in Faraday Future gesteckt haben. Jetzt musste der Technologiekonzern, der mit Smartphones und einem Videostreamingdienst groß geworden ist, Bloomberg zufolge 325 der knapp 400 Stellen in den den USA streichen und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung kürzen.

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Faraday Future: Konkurrenz der E-Auto-Startups

Angesichts der Sparmaßnahmen bei dem eigenen Unternehmen ist auch klar, dass Jia vorerst kein Geld mehr in Faraday Future stecken wird. Zumal LeEco vor rund einem Jahr ein eigenes selbstfahrendes Elektroauto präsentiert hatte. Wie und ob es bei Faraday Future jetzt weitergeht, hängt vor allem davon ab, ob es dem Startup gelingt, die Finanzierungsrunde erfolgreich abzuschließen. Laut Plan soll das in den nächsten Monaten erfolgen. Die Konkurrenz der E-Auto-Startups, die derzeit um das Geld von Investoren buhlen, ist aber groß. Dazu gehört etwa Lucid Motors, das derzeit eine eigene Fabrik in Arizona errichtet.

via electrek.co

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