Mit der T3CON in Texas wagte sich TYPO3 zum ersten Mal für eine Konferenz über Deutschlands Grenzen hinaus - und dann gleich auf die andere Seite des Atlantiks. Aber hat sich das Experiment gelohnt? Wir haben Jürgen Egeling fünf Fragen dazu gestellt. Er ist Gründer und Geschäftsführer der punkt.de GmbH und hatte die Idee einer T3CON in den USA aufgebracht.
t3n Magazin: Wie war es eigentlich zu der Idee gekommen, in den USA eine T3CON zu veranstalten?
Jürgen Egeling: In den USA hat ein Event gefehlt, der die amerikanischen TYPO3-Nutzer zusammenbringt. Eine wie auch immer geartete Snowboard-Tour kam nicht zustande, deshalb kam dann die Idee mit der Konferenz auf.
t3n Magazin: Inwiefern haben sich Eure Hoffnungen in die Veranstaltung erfüllt?
Jürgen Egeling: Die Erwartungen wurden mehr als erfüllt - einfach mal bei Flickr nach T3CON09TX suchen. Wir haben auf 50 Teilnehmer gehofft, gekommen sind 80. Das Niveau der amerikanischen Nutzer ist sehr hoch, trotzdem wird hier eine deutlich niedrigere Einstiegshürde benötigt. Es ergaben sich gute Gespräche zwischen den Core-Mitgliedern und den Leuten vor Ort.
t3n Magazin: Und inwiefern nicht?
Jürgen Egeling: Es hätten noch viel mehr Leute in den Konferenzort gepasst ;-)
t3n Magazin: Was war das interessanteste, überraschendste oder seltsamste Erlebnis in Texas?
Jürgen Egeling: Das sehr hohe Niveau der ganzen Veranstaltung hat mich extrem positiv überrascht. Ron und Jeff haben einen tollen Job gemacht, der Veranstaltungsort war sehr schön. Das seltsamste Erlebnis war wie immer die enorme Größe, die alle Dinge hier in den USA zu haben scheinen. Der Veranstaltungsort hätte locker für 2.000 Personen gereicht, hatte ein Café mit Snackbar innen sowie einen Kinderspielplatz!
t3n Magazin: Wie sieht es mit Plänen für weitere T3CONs außerhalb Deutschlands aus?
Jürgen Egeling: Es wird auf jeden Fall eine T3CON10 in den USA geben. Ich hoffe, dass das Team vor Ort noch einmal Lust hat, das zu organisieren.
















