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FDP-Chef Lindner: „Durch die Digitalisierung werden schmutzige und unbequeme Jobs wegfallen“

(Screenshot: Startup TV)

Wie kann Deutschland zum Startup-Paradies werden? t3n.de-Chefredakteur Stephan Dörner diskutierte darüber unter anderem mit FDP-Chef Christian Lindner und SPD-Netzpolitiker Lars Klingbeil.

Startup-Verbandschef fordert Programmieren als Pflichtbestandteil in Schulen

„Es gibt dutzende Informatikabsolventen, die nicht coden können“

Florian Nöll vom Bundesverband Deutscher Startups regte auf dem Panel in der Startup-Halle Scale 11 auf der Cebit an, dass Schüler in ihrer Schullaufbahn eine App programmieren sollten: „Die muss man gestalten, im Team erarbeiten und vermarkten – zum Beispiel im App Store.“ Lars Klingenbeil, netzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, beklagte eine „Digitalverweigerung“ in Deutschland: „In fünf bis zehn Jahren wird niemand mehr einen Job bekommen, wenn er nicht versteht, was im digitalen Bereich passiert.“ Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner prangerte Informatik-Studiengänge in Deutschland an, die Absolventen verlassen, ohne Programmieren zu können: „Es gibt dutzende Informatikabsolventen, die nicht coden können“, sagte Lindner.

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„Nicht jeder Unternehmer ist gleich böse“

Matthias Hunecke, Gründer von Brille 24 und heute Startup-Investor, beklagte sich über das schlechte Image von Unternehmern in Deutschland. Zahlreiche Unternehmer würden nicht nur viele Steuern und Gehalt zahlen, sondern auch daran arbeiten, die Welt täglich ein Stück zu verbessern.  Tim Gude, Leiter IT Solutions von Volkswagen, beschrieb auf dem Panel, was Startups für den Autobauer interessant machen: Das Unternehmen will von Innovationen, Flexibilität und Geschwindigkeit der Gründer lernen.

Die Highlights der Diskussion  findest du hier: 

Neue Gründerzeit: Wie kann Deutschland zum Startup-Paradies we...

Wie kann Deutschland zum Startup-Paradies werden? Das war das Thema der top-besetzen Panel-Diskussion im Rahmen des Startup-Meetups auf der CeBIT: http://t3n.de/news/fdp-lindner-digitalisierung-809635/ Mit dabei waren Christian Lindner (Bundesvorsitzender der FDP), Florian Nöll (Vorsitzender Bundesverband Deutsche Startups e. V.), Lars Klingbeil (Arbeitsgruppe Digitale Agenda der SPD), Matthias Hunecke (Gründer Brille24) und Tim Gude (Head of IT Solutions, Volkswagen) - moderiert von unserem Online-Chefredakteur Stephan Dörner.

Posted by t3n Magazin on Dienstag, 28. März 2017

Die ausführliche Version gibt es hier:

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4 Reaktionen
horst g ludwig
horst g ludwig

Irrwitzige Simplizitaet aus beduerftigen Gehirnen, sag ich einfach. So wurde aus Klimabewusstsein ebenfalls eine haarstraeubende Politisierung von Unterbelichteten dem CO2 Minimalverstaednis! WIssen die Knaben denn wenigstens ob sie nicht ueber IT und IOT labern, wenn sie das Wort Programmieren verwenden oder was genaues aus Informatik meinen sie? Und aus den Deutschen eine risikofreudige StartUp Gesellschaft zu machen ist Hoffnungen nach Rom zu tragen oder warum muessen wir ewig ins Ausland um Ideen zu realisieren? Der Deutsche Otto ist dumm und selbstgefaellig, der Mittelstand feige und selbstgefaellig und die grossen Zocker sind nichtmals Deutsche oder durch kulturelle Zusammenhaenge aus der grossen weiten Welt gefaerbte Deutsche. Dies im vollen Bewusstsein, das die meisten intellektuellen Ingenieursbeitraege sehr wohl aus Deutschland entstehen konnten, koennten und auch weiterhin kommen werden. Seit ewig kenne ich nichts weiter als konservativen Mief in Duckland und ein egoistisches Finanzgehabe das durch den Mainstream als Rationalismus gefoerdert wird, aber nichts weiter ein Steuergeraet ist.

joerg.gastmann
joerg.gastmann

Lindner, der nach seinem kurzen Ausflug in die Privatwirtschaftlich gescheitert ist und seitdem unter der typischen Berufspolitiker-Käseglocke lebt, hat ein paar Buzz Words aufgeschnappt und überhaupt nicht begriffen, was sie bedeuten. Es geht nicht nur um schmutzige und unbequeme Jobs, sondern um fast alle. Siehe YouTube: "Humans need not apply". Das "Dutzende" Informatikstudenten nicht coden können, wäre prozentual betrachtet irrelevant. Wird ein typischer Lindner Versprecher sein, bei dem die Zunge oft schneller ist als das Hirn. Ein Informatiker muss das Konzept der Programmierung verstanden haben, braucht aber nicht coden zu können. Er muss Projekte leiten und Zusammenhänge per Programmablaufplan darstellen können.

Immer wieder absurd ist das Gejammer von Arbeitgebern über angeblich hohe Gehälter. Die einzig belastbaren Daten hierzu liefert die Einkommensteuerstatistik. Das Lohnniveau ist zu niedrig und stagniert seit rd 15 Jahren.

Robert
Robert

Stellt sich die Frage, warum die Meinung eines Politikers einer Partei die nicht mal im Bundestag ist und der in seinem Leben noch nie in der Wirtschaft gearbeitet hat, sondern nur erfolglos zwei juristische Personen gegründet hat (ohne wirtschaftliche Tätigkeit, deshalb keine Unternehmen) etwas zu dem Thema zu sagen hat. Hätte man nicht relevante Politiker einladen können?

Jayy
Jayy

Stellt sich nur die Frage, welche Jobs denn als schmutzig und unbequem gelten? Denn auch im Büro verfällt man auch in ein psychisches Loch und sitzt unter Umständen den ganzen Tag vor dem Rechner. Aber in jeder Branche gibt es den einen oder anderen Job, den man nicht mag. Und als Arbeitgeber sollte man genau wissen, wo man arbeiten will. Es gibt ja schließlich nicht nur Berlin, Hamburg und München! Auch Essen lockt in den Branchen Energie, Umwelt und Wasserwirtschaft mit tollen Herausforderungen (vgl. http://www.yourfirm.de/jobs/essen/ ).

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