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Feedly: Google-Reader-Alternative öffnet sich Drittanbietern wie Reeder und Co.

Die Google-Reader-Alternative rüstet sich für die Abschaltung von Googles beliebtem Feedreader. Am gestrigen Montag wurde eine umfangreiche Roadmap für die nächsten Wochen veröffentlicht, die aufzeigt, dass die Betreiber es ernst meinen. Eines der spannendsten kommenden Features ist die Öffnung für weitere Dienste und Apps mittels einer API. Reeder, gReader und weitere haben sich Feedly bereits angeschlossen.

Feedly: Google-Reader-Alternative öffnet sich Drittanbietern wie Reeder und Co.

Feedly: Ambitioniertes Projekt könnte Google-Reader-Alternative werden

In weniger als einem Monat wird der Google-Reader deaktiviert – es ist also langsam an der Zeit, sich nach einer ernsthaften Alternative umzusehen. Über einige alternative Projekte haben wir bereits berichtet, derzeit kristallisiert sich aber Feedly als eines der ambitionierteren Produkte heraus, das mit Volldampf zu einem Google-Reader-Ersatz werden will.

Dies zeigt auch die jüngst veröffentlichte Roadmap, in der diverse Verbesserungen aufgelistet werden, mit denen sich Feedly auf den Wegfall des Readers vorbereiten will. Bestandteile sind so elementare Punkte wie die Erhöhung der Geschwindigkeit des Dienstes und eine Suchmaske, um im Feedly-Feed bestimmte Themen zu finden, sowie diverse Bugfixes (etwa des Logins). Ferner will man Feedly ohne extra Erweiterungen und Apps über das Web zugänglich machen, was zurzeit nicht möglich ist. Zu den weiteren kommenden Funktionen gehören das leichtere Teilen von Artikeln mit Dritten. Besitzer eines Windows-Phone-Modells können sich darauf freuen, dass Feedly auch bald auf ihrer Plattform genutzt werden kann – außerdem wird es eine Windows-8-App geben – so zumindest der Plan.

Project Normandy: Feedly erhält eigenen „Unterbau“

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Feedly wird eine API anbieten, durch die Anbieter von Reader-Apps wie Reeder und gReader weiter existieren können. (Bild: Feedly)

Feedly ist zurzeit aber offenbar noch ein Stück weit davon entfernt, auf eigenen Füßen zu stehen. Derzeit basiert der Dienst noch auf Googles Reader. Eine eigene „Basis“ ist allerdings in Arbeit, mit der Feedly auch nach dem Ende des Google-Dienstes weiter funktioniert. Das sogenannte „Project Normandy“ ist quasi die Grundlage für Feedlys Zukunft – es ist aber nur einer von mehreren essentiellen Bausteinen, mit denen Feedly als Google-Reader-Ersatz funktionieren kann. Wie eingangs erwähnt, wird Feedly darüber hinaus eine API anbieten, durch die Drittanbieter, die noch auf das Produkt aus dem Hause Google setzen, ihre Apps weiterführen und zudem das Ökosystem um Feedly aufbauen und stärken können. Als erste offizielle Partner sind beispielsweise die beliebten Reader-Clients Reeder, gReader, Press, Nextgen Reader und Newsify mit im Boot.

Ich muss gestehen, ich hänge immer noch am und nutze ihn täglich. Über kurz oder lang muss ich aber wohl den Sprung ins kalte Wasser wagen und umsteigen. Feedly scheint hier aus meiner Sicht die derzeit „bequemste“ Lösung zu sein. Wer sich mit diesem Produkt nicht anfreunden kann, sollte sich unsere Übersicht an Alternativen zum Google-Reader näher ansehen. Seid ihr schon umgestiegen?

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Eine Antwort
  1. von FrauGrobitz am 07.06.2013 (10:28 Uhr)

    Ich benutze Feedly schon lange. Hoffe, dass der Übergang nach Abschalten des Google Reader reibungslos läuft und auch mehr Nutzer, die bisher nichts mit RSS etc. anfangen konnten, auf den Geschmack kommen.

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