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Marketing

Linkaufbau: Diese 7 Fehler solltet ihr vermeiden

    Linkaufbau: Diese 7 Fehler solltet ihr vermeiden

Linkaufbau. (Foto: Flickr-Daniel Kramer / CC-BY-2.0)

Was Webseiten-Betreiber beim Linkaufbau alles falsch machen können? Jede Menge! Marketing-Experte Björn Tantau weist auf einige typische Fehler hin und rät, auch bei Alghorithmus-Änderungen nichts zu überstürzen.

Linkaufbau: Ein leidiges Thema

7 blöde Fehler beim Linkaufbau. (Bild: Flickr-Daniel Kramer / CC-BY-2.0)
7 blöde Fehler beim Linkaufbau. (Bild: Flickr-Daniel Kramer / CC-BY-2.0)

Das Thema Linkaufbau ist nicht nur speziell, es ist auch zunehmend mit Vorsicht zu genießen. Und obwohl es da draußen sehr viele Leute gibt, die einen extrem guten Job machen, trifft man in regelmäßigen Abständen doch immer wieder auf ganz besondere Perlen – im negativen Sinne wohlgemerkt. Für diesen Artikel hat t3n-Autor und -Kolumnist Björn Tantau sieben besonders blöde Fehler beim Linkaufbau recherchiert – die man sich besser nicht leisten sollte, wenn man seine Ruhe vor künftigen Pinguin-Updates aus dem Hause Google haben will. Los geht's!

1. Fehler: Links mit immer gleichen Linktexten

Dieser Fehler ist gar nicht so blöd, wenn er nicht schon seit Jahren bekannt wäre. Wer heute noch auf immer die gleichen, im schlimmsten Fall noch harten Verlinkungen setzt, sollte sich einen anderen Job suchen. Google reagiert mittlerweile extrem allergisch, wenn man auf diese Art und Weise Links im großen Stil aufbaut. Besser ist ein ständiges Variieren der Linktexte, damit es möglichst schwer ist, ein von Hand aufgebautes Linkprofil zu enttarnen. Inzwischen kann man den Linktext teilweise auch ignorieren und einfach so verlinken, wie es gefühlt am natürlichsten aussieht. Das kann mal ein Halbsatz sein oder ein ganzer Absatz. Wichtig ist, dass das Linkprofil so aussieht, als wäre es natürlich und ganz von selbst entstanden – wenn man nachhelfen will oder muss.

2. Fehler: Links aus schlechter Umgebung

Nicht jede Website ist gut. Viele sind sogar offensichtlich schlecht, das zu erkennen ist oft nicht schwer. Dabei muss es nicht zwingend eine Website sein, die auf den ersten Blick nach Spam aussieht. Es kann auch eine Seite sein, die zum Beispiel wegen technischer Fehler von Google nicht oder nur unvollständig indexiert werden kann. Der Googlebot steht also vor verschlossenen Türen oder findet eine Trümmerlandschaft – beides Dinge, die er nicht mag. Auch kann der HTML-Code des aufgebauten Links fehlerhaft sein. Deswegen Augen auf und prüfen, ob mit der verlinkenden Seite wirklich alles in Ordnung ist. Das gilt übrigens auch, wenn natürlich entstandene Links überprüft werden, denn auch die sind gern mal fehlerhaft. Wer hier nicht nachsteuert, verschenkt wertvolles Potenzial.

3. Fehler: Links aus falschen Sprachregionen

Was passiert mit einer deutschen Website, die in spanischer Sprache veröffentlicht wird? Richtig, die meisten Deutschen verstehen sie nicht. Warum sollte man dann für eine deutsche Website Links aufbauen, die nicht aus dem deutschen Sprachraum stammen? Es ist ein blöder Fehler zu glauben, Google wäre das egal. Hat man eine deutschsprachige Website, dann braucht man Links, die ebenfalls größtenteils aus dem deutschen Sprachraum stammen – alles andere wäre einfach nur unnatürlich und somit auffällig. Zudem sind solche Links von Google mit wenig Aufwand maschinell feststellbar und können entsprechend leicht ausgesiebt werden. Das bedeutet nicht zwingend, dass man überhaupt keine Links aus anderen Sprachregionen haben darf. Es gibt auch zweisprachige Webmaster, die gern auf Artikel verlinken, die nicht immer in der gleichen Sprache verfasst wurden. Auch solche Links sind natürlich, aber: Hat eine deutschsprachige Seite zu 90 Prozent Links aus Rumänien, ist vermutlich etwas faul.

4. Fehler: Links von de-indexierten Seiten

Im Zuge der zahlreichen Updates der letzten beiden Jahre hat Google viele Websites aus dem Index geworfen. Das heißt aber nicht, dass Google diese Seiten nicht mehr auf dem Schirm hat. Ganz im Gegenteil: Google beobachtet diese Websites weiter und prüft in regelmäßigen Abständen, ob es Veränderungen gibt. Wer also Links aufgebaut hat, die auf solchen de-indexierten Seiten weiter vorhanden sind, hat ein Problem. Das ist etwa so, als wurde man sich nach wie vor in einer Bauruine aufhalten, obwohl bekannt ist, dass die Hütte nix mehr wert ist. Hier ist nichts zu holen, weil die de-indexierte Website nicht mehr das Vertrauen von Google genießt. Der Abbau solcher Links wird dringend empfohlen.

5. Fehler: Links auf 404 Seiten

Das Verlinken auf Seiten, die nicht mehr existieren, ist kein direkter Fehler in Sachen Linkaufbau. Einer Website schaden können solche Links dennoch. Logisch: Verlinkt eine Website auf viele Ziele, die es nicht mehr gibt, dann kann man zumindest unterstellen, dass die Website nicht richtig gepflegt wird – und das ist nicht vertrauenswürdig. Wer fährt schon gern auf einer Straße, an der keines der Schilder mehr stimmt? Was sagt das über die Straße aus? Richtig, sie ist unsicher und das kann auch für eine Website gelten, die sich nicht darum kümmert, wohin sie verlinkt.

6. Fehler: Links von identischen IP-Adressen

Auch das ist ein Klassiker: Link-Netzwerke gibt es heute immer noch und auch wenn Google besser geworden ist, solche Netzwerke zu identifizieren – komplett ist es bisher noch nicht gelungen. Und so gibt es alte (und neue) Linkaufbau-Sünden, die dazu geführt haben, dass auch 2013 Link-Profile mit massig Links von identischen IP-Adressen existieren. Zu viele Links von Websites, die auf der gleichen IP-Adresse liegen, sind aus Sicht von Google nicht natürlich und was laut Google nicht natürlich aussieht, kann nicht organisch gewachsen sein – und schon geht der Alarm. Viele Netzwerke mögen noch funktionieren, mittel- bis langfristig wird es aber problematisch werden, wenn man nach alten Mustern arbeitet.

7. Fehler: Links aus Angst voreilig löschen

Das Pinguin-Update hat vielen Webmastern das Herz in die Hose rutschen lassen. Ein Stück weit war Google in der Lage, schlechte Links selbst zu identifizieren, doch der Pinguin hat dafür gesorgt, dass vermeintlich schlechte Links manuell von SEOs und Webmastern abgebaut oder gemeldet wurden. So bekam Google – neben der eigenen Analyse auf Basis eines Algorithmus – auch noch eine Analyse, die auf menschlichen Einschätzungen basierte. Coole Sache, allerdings war schon beim ersten Pinguin-Update klar, dass es viele Links geben wird, die aus Panik entfernt oder gemeldet würden. Aus diesem Grund muss man sich jeden Link, der nicht auf den ersten Blick wirklich schrottreif ist, genau anschauen und prüfen, ob er entfernt werden muss oder nicht. Sich von Angst leiten zu lassen ist die schlechteste aller Lösungen – nicht nur beim Linkaufbau!

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18 Reaktionen
Burkart
Burkart

Ich war überrascht, dass sie der Artikel so sehr auf Google bezieht.
Einerseits gibt es noch andere Suchmaschinen.
Andererseits sind Links überhaupt nicht zwangsweise von einer Suchmaschine abhängig!

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eliza

Mein Vogel hat Dünnschiss hat er die Syphilis ?

http://www.google.com

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Peter Meier
Peter Meier

Welchen Sinn hat diese Aufstellung? Wie ich am besten eine LinkFarm aufbaue um meine Seiten in Google weiter nach oben zu bekommen? Wie wäre es mit Inhalten, damit die Leute gerne meine Seiten besuchen. Achsoja, scheint ja nicht so wichtig zu sein, das was ihr unter Inhalten versteht ist ja doch bloss unerwünschter Spam.

Ein Punkt ist aber anders:

Haltet alle URL für immer gültig! Jedesmal, wenn die eigentlich gleiche inhaltsvolle Seite eine neue URL bekommt, weil mal wieder irgendjemand meinte, die WebSite müsste restrukturiert werden, gebt ihr nur zu: Vorher war die Struktur FALSCH. Wenigstens eine Weiterleitung von der alten Adresse auf die neue Adresse ist überlebensnotwendig. Denn nichts hasst Google und der Internetkunde mehr, als wenn die Info nicht mehr dort ist wo sie mal war, es also einen broken Link gibt, eine 404.
Aber uch weiss, manche ändern ihre URLs täglich, weil sie damit Intelligenz und Arbeit vortäuschen eollen, in Wirklichkeit aber nur ihre Dummheit von gestern.

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Günter
Günter

Ich wundere mich immer:
Wir sprechen von eingehenden Links. Also Links, die natürlicherweise jemand anderes auf meine Seite setzt. Oder die ich selbst (nicht ganz so natürlich) mit diversen Mitteln auf einer anderen Seite auf meine Seite setze.
Und all diese Links soll ich ständig kontrollieren? Und unpassende auch noch abbauen?
Also wildfremde Menschen damit nerven, dass sie sich die Mühe machen, auf vielleicht längst nicht mehr gepflegten Seiten, blöde Kommentarlinks, die ich vor Unzeiten hinterlassen habe oder ähnliches wieder entfernen?
Ist das in der Tat ernst gemeint?
Dann könnte ich ja auf meine Konkurrenzseiten laufend Links von billigen Sexseiten aus Polen und der Ukraine setzen und die arme S... ist ständig damit beschäftigt die Dinger wieder abzubauen??? Schafft der doch gar nicht ...

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Lukas
Lukas

Ein Frage: nach welchen Kriterien entscheidet man ob ein Link #spammy ist und entfernt werden muss? Ist der Pagerank ein verlässliches Indiz dafür?

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yaya tore
yaya tore

Ferien 2015 Last minute reisen ferienwohnung urlaub Deutschland . Ferien Wort , Herz und Gehirn Endorphine Pump ist ein magisches Wort . Wohlgemerkt zwischen dem türkisfarbenen Wasser des Ozeans und weißen Sandstrand mit Palmen in einem winzigen beschmutzt, dunklen Wald grün, Holzhütten , mit klaren Wasser fließt brüllt zwischen den Felsen zu einem enorm Paradies zu bringen. Siebzig Prozent unseres Planeten sind mit Wasser bedeckt es gibt so viel Urlaubsziel, nicht einer von ihnen werden Sie sehr gut passen.

http://www.ferien2015.com

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Burkhard Asmuth

Vielen Dank für den tollen Einsteiger-Text für meinen neuen Praktikanten.

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Bitskin

Im groben hat Miriam aber schon recht - zugegeben sollte sie besser diktieren und schreiben lassen...
Die Frage ist, ob Webseitenbetreiber Linkaufbau überhaupt betreiben sollten, oder doch besser auf Agenturen zurückgreifen.
Dann wäre ein Artikel, wie erkenne ich eine Agentur nicht schlecht. Ehrlich 7 Regeln zum Linkaufbau... Mir fallen 100+ ein an die man sich halten MUSS und nicht 7!
Und wenn SIE IHN DOCH BETREIBEN SOLLEN: dann schreibt ihr hier nur das nicht, das nicht, das nicht - nirgendwo steht SO GEHTS - hier steht nur SO NICHT. Der Beitrag ist Käsebrot, dass gebt mal zu x)

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Christian
Christian

@miriam
Dann schreibe mal Bitte selber einen Bericht. Wenn der vom Stil her so bleibt wie dein Kommentar... Prost Mahlzeit!

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Florian

Noch ein Fehler den viele Webmaster begehen: Sie meinen nur Dofollow-Links sind so wertvoll und haben dann am Ende ein Verhältnis von 95/5 zu Nofollow-Links oder ähnlich. Natürlicher Linkaufbau ist das A & O, wobei "natürlich" hier echt Auslegungssache ist.

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topu7880
topu7880

@Miriam: Es ist meiner Meinung nach weitaus dümmer, Sachen als dumm zu bezeichnen, ohne auch nur ein Argument anzubringen.

Wir sind aber sicher ganz aus dem Häuschen, wenn Du uns Deine Tipps zur Verfügung stellst.

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Bitskin

Ich soll Links von gleichen IP Adressen vermeiden? WIESO?
Nicht jeder Link von der gleichen IP ist automatisch schlecht...

Das wichtigste ist doch: Alles was man als Spam auslegen könnte ist schlecht. Jeder Link den man auch gern hätte wenn er NoFollow wäre ist gut...

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miriam
miriam

Lol, voll der Bericht und wie Sinnfrei von voll dem Profi.
Nachdenken Leute.
Und bitte an alle Webprogrammierer die noch am Anfang stehen. Lest das hier am besten gar nicht und nehmt euch nichts davon an, hier geht es um Wirtschaftlich aufgebaute Links die ja meistens für den Programmierer nicht interessant sind.

Lol selten so einen dummen Bericht gesehen.

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Björn

"Und dass Links regelmäßig überprüft werden sollten, ist wohl jedem Webdesigner klar." Bitte?? Leider kümmern sich insbesondere Webdesigner selten darum, ob Links kaputt sind oder nicht, geschweige denn, ob sie korrekt eingebaut wurden. Nicht vergessen, hier geht es um EINGEHENDE Links, nicht um die, die man selbst setzt. Locker bleiben ist auf jeden Fall gut! Trotzdem kann man nicht einfach so erwarten, dass sich die Dinge von selbst erledigen. Aber das ist für dich ja keine Neuigkeit, weil du 93% über Linkaufbau schon vorher gewusst hast ;-)

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Charly
Charly

Der Informationsgehalt dieses Beitrags liegt ungefähr bei 7%. So ein "Geschwafel" ohne Inhalt habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Chio hat recht, man muss locker bleiben. Und dass Links regelmäßig überprüft werden sollten, ist wohl jedem Webdesigner klar.

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Serkan.F

Zu Fehler Nr.3: Viel schlimmer ist es, dass es noch einige "SEO-Dienstleister" gibt, die nur solche Links anbieten.

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Nils

Sehr guter Artikel, vielen Dank. Was mir noch einfällt dazu:

Fehler 8: Zu viele Links aus gleichartigen Quellen, z.B Foren, Webkatalogen, Kommentaren o.ä. Es kommt auf den richtigen Mix von Links an und es sollte darauf geachtet werden das im Linkprofil diverse Quellen vertreten sind.

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Chio

Fehler #7 ist meiner Meinung nach einer der Schwersten. Nie im Leben würde ich meine Seiten angreifen, wenn gerade wieder mal Gerüchte durch die Foren gehen.
Die restlichen Fehler: Naja, es muss natürlich aussehen. Also gibt es auch schlechte Links, Footerlinks, welche auf 404er... Man muss nicht jedem Fehlerchen hinterher rennen. Locker bleiben.

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