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Female Founder Stories: Neue Interview-Reihe mit weiblichen Startup-Gründern

Female Founder Stories: Neue Interview-Reihe mit weiblichen Startup-Gründern

Wie ist das Leben als Startup-Gründerin? Was sind die größten Hürden und was die größten Chancen für Frauen, die ein Unternehmen gründen wollen? Eine neue Interview-Reihe bringt Einblicke.

Female Founder Stories: Neue Interview-Reihe mit weiblichen Startup-Gründern

Die Y Combinator Female Founder Stories.

Der Accelerator Y Combinator aus Mountain View gehört zu den wichtigsten und einflussreichsten Förderinstitutionen für im Silicon Valley. Mit „Female Founder Stories“ haben die Macher nun eine Interview-Reihe veröffentlicht, in der 40 weibliche Startup-Gründer, die den Accelerator durchlaufen haben, zu Wort kommen.

Female Founder Stories: 40 Interviews mit Y-Combinator-Gründerinnen

Fördert weibliche Gründer: Jessiva Livingston vom Startup-Accelerator Y Combinator. (Foto: TechCrunch / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

„Es ist die größte Interview-Kollektion mit Startup-Gründerinnen an einem Ort, die ich kenne“, schreibt Y-Combinator-Gründerin Jessica Livingston in ihrem Blogpost, „daher haben wir nun eine nie da gewesene Chance, Muster in ihren Erfahrungen zu entdecken (und – genau so interessant – zu sehen, wo es keine Erfahrungsmuster gibt).“

Zu den Gründerinnen, die bei den Female Founder Stories zu Wort kommen, zählen etwa Urska Srsen von Bellabeat, Michelle You von Songkick oder Kathryn Minshew und Alex Cavoulacos, die das Karriereportal „The Muse“ gegründet haben. In den erzählen sie über ihren Werdegang, ihre konkrete Geschäftsidee und ihre Erfahrungen als Teilnehmer des Accelerator-Programms.

Gründen als Frau: Die Vor- und Nachteile

Susan Johnson hat das Startup Women.com gegründet. (Screenshot: Female Founder Stories)
Susan Johnson hat das Startup Women.com gegründet. (Screenshot: Female Founder Stories)

„Eine Frau zu sein hat mich nicht darin beeinträchtigt, Gelder für mein Startup einzusammeln.“

Auch die Frage, ob sie als weibliche Gründer eher positive oder negative Erfahrungen gemacht haben, fehlt in den Interviews natürlich nicht. Die überwiegende Antwort: Das Geschlecht spielt keine herausragende Rolle. „Ein gutes Produkt kennt kein Geschlecht“, sagt etwa Susan Johnson, die das Frauen-Netzwerk women.com gegründet hat. „Eine Frau zu sein hat mich auch nicht darin beeinträchtigt, Gelder für mein Startup einzusammeln.“ Eine Frau zu sein bedeutet für mehrere Gründerinnen auch ein Alleinstellungsmerkmal, das sie zu ihrem Vorteil nutzen können.

Gillian Tee, Gründerin von Rocketrip, glaubt daran, dass es für Frauen spezifische Probleme am Arbeitsplatz gibt, um die wir uns kümmern müssen, etwa Gehaltsunterschiede und Belästigungen am Arbeitsplatz. „Dennoch denke ich, dass Frauen ihr Scheitern nicht auf geschlechtsspezifische Vorurteile schieben sollten.“ Für Jessica Richman von uBiome gehört Sexismus zur Realität im Silicon Valley. Ihre Antwort darauf: „Du musst härter arbeiten und die Nachteile in Vorteile verwandeln.

„Startup-Erfolg hängt nicht vom Geschlecht ab“

Jessica Livingston hebt hervor, wie vielfältig die Persönlichkeiten und Karrierewege der Gründerinnen sind. Ihr Fazit:

„Startups sind ein hartes Geschäft. Sie sind nicht das Richtige für jeden. Ob sie das Richtige für dich sind hängt davon ab, ob du engagiert genug bist, nicht von deinem Geschlecht – und das ist eines der deutlichsten Muster in all diesen Interviews.“

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3 Antworten
  1. von Markus am 25.11.2014 (10:30 Uhr)

    Die Feministen wieder. Wen interessiert, ob es Männer oder Frauen waren? Wird Zeit, dass wir die Rassenherkunft noch klären und ob der neue CEO schwul oder hetero, Schwarz oder Weiß ist.

    #facepalm

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  2. von DerDieter am 25.11.2014 (14:55 Uhr)

    Kann mich Martin nur anschließen. Es gibt ausschließlich "gute" oder "schlechte" (oft auch irgendwo in der Mitte) Unternehmer/Mitarbeiter - ob Frau, Mann, dunkelhäutig, hellhäutig, hetero, homo, usw. spielt absolut keine Rolle.

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  3. von Lea Weitekamp am 25.11.2014 (16:50 Uhr)

    Die Female Founder Stories sind einfach eine Sammlung an Erfahrungsberichten aus einer ganz bestimmten Perspektive. Diese Perspektive ist für manche besonders interessant, für manche weniger – und das ist völlig in Ordnung. Einen #facepalm-Anlass kann ich darin beim besten Willen nicht erkennen, und eine unangemessene Hervorhebung bestimmter Gruppen von Unternehmern/Mitarbeitern genau so wenig.

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