Dazu ist zunächst die Installation einer Desktop-Anwendung notwendig, die momentan nur für Windows (Linux und Mac sollen folgen) bereitsteht. Jetzt beginnt die Arbeit für den User: Jede Datei, über die man andere Personen finden möchte, muss von FileRide indexiert werden. Bookmarks oder YouTube-Clips bringen von sich aus genügend Indikatoren zur Einordnung mit, alle anderen Dateien werden durch eine spezielle Technologie mit einer Art digitalem Fingerabdruck ausgestattet. So sollen beispielsweise Office-Dateien mit ähnlichen Inhalten von verschiedenen Benutzern zusammengebracht werden. Die Namen der Dokumente spielen dabei keine Rolle.
FileRide erzeugt von jedem indexierten Item einen Eintrag auf der Website von FileRide, der mit zusätzlichen Informationen zum Beispiel aus Wikipedia ergänzt wird. Ruft man dann eine seiner eigenen Objektseiten beispielsweise mit einer MP3-Datei auf, sieht man auch, wer diese MP3-Datei noch indexiert hat. Dabei kann derselbe Titel die unterschiedlichsten Namen haben, FileRide erkennt die Gemeinsamkeit.

Ansicht einer Objektseite in FileRide
Für die Sicherheit der eigenen Daten ist nach Angaben von FileRide ausreichend gesorgt. Es werden keine Inhalte von Dokumenten oder deren kontextsensitiven Informationen veröffentlicht. Gespeichert werden nur die digitalen Fingerabdrücke der Dokumente und nur derjenigen, die vom Benutzer dafür freigegeben worden sind.
Die Kommunikation mit anderen Nutzern funktioniert dann über eine integrierte Chatfunktion, die in Echtzeit läuft und die Kontaktaufnahme sehr einfach macht. Neue Freunde können ganz "social-network-like" als Kontakte gespeichert werden und man kann ihren Aktivitäten per Newsfeed folgen.
Bis zum 30. November lässt sich die kostenlose Windows-Anwendung noch herunterladen (11,7 MByte) und registrieren. Im Anschluss beginnt dann die geschlossene Betaphase, für die man eine Einladung braucht. Dann will man auch die Linux- und Mac-Versionen fertigstellen, eine mobile Anwendung entwickeln und das Angebot um eine webbasierte Applikation erweitern. Weitere zukünftige Funktionen sollen neue Importfilter, Filesharing und Filestorage sein.
Finanzieren will sich FileRide durch kontextsensitive Werbung, Premiumaccounts und die geplante Implementierung des Music-on-Demand-Services Spotify.






