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Interview

Florian Heinemann im t3n-Podcast: „BWLer werden nicht die Welt retten“

    Florian Heinemann im t3n-Podcast: „BWLer werden nicht die Welt retten“

Die Investitionen in Startups haben 2016 deutlich nachgelassen. Was das für die Gründerszene bedeutet, erklärt Project-A-Gründer Florian Heinemann im t3n-Podcast Filterblase.

Wenn Zahlen aus der Vergangenheit die Zukunft vorhersagen können, dann steht es um die Startup-Szene nicht gut. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum haben sich die Investitionen in junge Unternehmen in den ersten sechs Monaten 2016 halbiert, heißt es von EY. Auch hat sich kein einziges deutsches Startup in diesem Jahr an die Börse gewagt. Platzt da gerade die Startup-Blase?

Florian Heinemann im t3n-Podcast

Florian Heinemann hat zu dieser Frage eine klare Meinung: Nein. Der Mitgründer des Wagniskapitalgebers Project A investiert seit Jahrzehnten in junge Unternehmen. Den Rückgang an Investitionen sieht er gelassen. „Man darf sich nicht durch kurzfristige Stimmungen irritieren lassen“, sagt er im Filterblase-Podcast. Die Niedrigzinsphase kommt der Startup-Szene seiner Meinung nach zugute: „Das Geld muss ja irgendwo hin“, sagt Heinemann. „Die Leute können ja nicht einfach immer weiter Immobilien kaufen.“

Im t3n-Podcast Filterblase erklärt Investor Florian Heinemann, in welche Bereiche die Startup-Szene vordringen muss. (Foto: Project A)
Im t3n-Podcast Filterblase erklärt Investor Florian Heinemann, in welche Bereiche die Startup-Szene vordringen muss. (Foto: Project A)

Trotzdem sieht der Investor durchaus noch Veränderungsbedarf in der Szene. „Es ist sehr schade, dass wir nur wenige industrienahe Ideen sehen“, sagt er. Die Startup-Szene spiegele den Ingenieursstandort Deutschland nicht wider. Stattdessen würden unter Gründern eher E-Commerce und Fintech dominieren. Heinemanns Appell: „Wir brauchen ein industrienahes Zalando.“

„Dass BWLer nicht die Welt retten werden, ist klar.“

Der frühere Rocket-Manager nimmt für diese Entwicklung auch die Universitäten in die Pflicht. Viele ingenieursnahe Hochschulen würden nur einen Bruchteil an Gründern hervorbringen. Das sieht er als Fehler. Denn: „Dass BWLer nicht die Welt retten werden, ist klar.“ Heinemann, selbst WHU-Absolvent, schließt sich von diesem Satz übrigens nicht aus. „Ich bin besser darin, irgendwelche Schuhe zu verkaufen“, sagt er lachend. Wie Deutschland industrienahe Startups bekommt und warum Konzerne mehr junge Firmen kaufen müssen – das und vieles mehr erklärt Florian Heinemann in unserem Podcast:

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