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Startups

FinLeap: HitFox hebt Inkubator für FinTech-Startups aus der Taufe

    FinLeap: HitFox hebt Inkubator für FinTech-Startups aus der Taufe

Der Markt für Finanzdienstleistungen und -technologien boomt. Nun steigt der Berliner Company-Builder HitFox ins Geschäft ein: Mit einem eigenen „Brutkasten“ für neue FinTech-Startups.

Mit FinLeap wagt der Berliner Company-Builder HitFox den Sprung in den FinTech-Markt. (Foto: HitFox)
Mit FinLeap wagt der Berliner Company-Builder HitFox den Sprung in den FinTech-Markt. (Foto: HitFox)

Die HitFox Group aus Berlin versteht sich nicht als klassischer Inkubator, sondern vielmehr als „Company-Builder“: Anstatt Startups zu fördern, die sich von außen bewerben, erfolgen die Unternehmensgründungen von innen heraus, sobald eine neue, viel versprechende Geschäftsidee identifiziert wurde. Nach diesem Prinzip verfährt HitFox bereits in seinen bisherigen Kern-Geschäftsfeldern, dem digitalen Werbemarkt sowie Big-Data-Dienstleistungen.

Plattform FinLeap: 4 bis 6 neue FinTech-Gründungen pro Jahr

Nun hat das Unternehmen angekündigt, auch den Markt für digitale Finanzdienstleistungen und -Technologien erobern zu wollen – ein logischer Schritt, gehört FinTech doch derzeit zu den Startup-Trends schlechthin. Zunächst hat sich Hitfox allerdings nur über die geplante Dachorganisation geäußert: FinLeap, das zum Start ein Team von 30 Mitarbeitern umfasst, soll von nun an vier bis sechs FinTech-Unternehmenpro Jahr gründen. Diese werden direkt zum Start mit einer Finanzierung zwischen 500.000 und fünf Millionen Euro ausgestattet.

Das Netzwerk, auf das die neuen Startups zurückgreifen können, kann sich sehen lassen: Neben den HitFox-Gründern Jan Beckers und Dr. Hanno Fichtner gehören auch PayPal-Veteran Jochen Siegert und weitere Finanzmarkt-Experten zum Gründungsteam von FinLeap. Der Payment- und Online-Banking-Experte André Bajorat ist Mitglied des Beirats. Und das Team soll schnell wachsen: Innerhalb der nächsten zwölf Monate plane man bei FinLeap und seinen Tochterunternehmen mindestens 150 Neueinstellungen, so HitFox.

FinTech-Startups: Helfer oder Bedrohung für die klassischen Banken?

Der FinTech-Markt biete durch seine Größe, die Wachstumsmöglichkeiten und die überkommenen Strukturen unzählige Möglichkeiten, bestehende Produkte und Services deutlich zu verbessern, erklärte HitFox-CEO Jan Beckers. Auf die Frage, ob er sich eher als Helfer oder als Konkurrent der klassischen Banken sehe, antwortete der Seriengründer in unserem Interview aus November:

„Ein bisschen von beidem – wir planen sowohl Unternehmen, die Banken helfen, digital und mobil neue Kunden zu gewinnen, als auch direkte Banken-Konkurrenten. Generell ist doch beides gut: Denn wenn es mehr Wettbewerb in Form von Startups gibt, die neue Ideen und bessere Produkte einbringen, profitieren die Kunden ja in jedem Fall.“

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