Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

E-Commerce

Die Fintech-Startups des Jahres: Gini, Weltsparen, Number26 und fairr

    Die Fintech-Startups des Jahres: Gini, Weltsparen, Number26 und fairr

(Foto: Number26)

Die Fintech-Startups, die die Branche in Deutschland im Jahr 2015 am stärksten geprägt haben, stehen fest. Die Gewinner von Deutschlands spannendstem Fintech-Wettbewerb im Überblick.

Auch dieses Jahr hat Paymentandbanking.com wieder den Preis für das Fintech-Startup des Jahres verliehen, auch dieses Mal wieder mit Unterstützung von t3n. Während des Fintech-Events „Between the Towers“ in Frankfurt, das von der Commerzbank-Tochter Main Incubator ausgerichtet wird, wurden den 300 Gästen die Gewinner präsentiert: Gini, Number26 und Weltsparen sind die Top 3 unter den Startups, der Jurypreis ging an Gini, der Publikumspreis an fairr.

(Foto: Twitter/@RNikbin)
Das Ziel des Wettbewerbs „Fintech-Startup des Jahres 2015“ in einem Satz. (Foto: Twitter/@RNikbin)

Das Fintech-Startup des Jahres: Gini, Weltsparen und Number26

Zum Markteintritt hat Gini mit Gini Pay sich noch auf eine Endkunden-App fokussiert, die es ermöglicht hat, Papierrechnungen zum Bezahlen einfach abzufotografieren. Die Funktionsweise ist schnell erklärt: Ein Beleg wird mit dem Smartphone abfotografiert, dann erfasst eine Bilderkennungstechnologie die Zahlungsinformationen auf dem Bild und löst eine Überweisung aus.

(Screenshot: Gini)
(Screenshot: Gini)

Mittlerweile hat Gini sein Geschäftsmodell komplett gedreht und einen erfolgreichen Pivot zum B2B-Sektor hingelegt, denn die Gini-Technologie kommt über eine API bei einigen großen Banken zum Einsatz: Deutsche Bank, ComDirect und ING DiBa.

„Gini ermöglicht es Papierdokumente jeglicher Art semantisch zu erfassen und die Informationen automatisch und selberlernend zu digitalisieren. Diese Technologie hilft das Kernproblem im Retail Banking zu knacken: Unmengen an Papier, die manuell von Mitarbeitern erfasst, verarbeitet und abgelegt werden müssen. Heißt schnellere Bearbeitungszeit für den Kunden (Echtzeit vs. Tage/Wochen), weniger Kosten für die Bank und weniger Co2 für die Umwelt.“

Die Jury des Wetttbewerbs über das Startup Gini

Weitere Gewinner sind das Startup Number 26, die gerade versuchen, das Bankkonto zu revolutionieren, und das Startup Weltsparen, das Festgeldangebote europäischer Banken innovativ bündelt sowie das Anlegen durch einen zentralen Legitimierungs- und Verwaltungsprozess in seinem Portal stark vereinfachen will.

(Screenshot: fairr)
(Screenshot: fairr)

Der Publikumspreis ist dem Startup fairr verliehen worden, einer der ersten Kooperationen zwischen einer klassischen Bank und einem Fintech-Startup, mit der Sutor Bank in Hamburg. Bei fairr werden online Altersvorsorge-Produkte wie Riester-Rente, Rürup-Rente, Vermögenssparplan oder betriebliche Altersvorsorge angeboten. Durch den Verzicht auf Mittelsmänner und Abschlussprovisionen sollen Kunden möglichst günstig am weltweiten Finanzmarkt teilhaben können.

„Number26 haben das Thema (Bankkonto, Anmerkung der Redaktion) neu definiert und mit Partnerschaften wie mit barzahlen neue Impulse gesetzt. Das Startup hat 2015 eine enorme Finanzierungsrunde abgeschlossen und wird damit die Expansionspläne 2016 weiter voran treiben. Eines der wenigen deutschen FinTechs, die bereits in mehreren europäischen Ländern aktiv sind.“

Die Jury des Wetttbewerbs über das Startup Number26

„Thema Nummer 1 in der Niedrigzinsperiode sind für mich neue Anlageoptionen für Konsumenten. Hier hat sich Weltsparen als einer der Vorreiter auch in 2015 toll weiterentwickelt und konnte inzwischen 12 Partnerbanken für sich gewinnen. Nach Festgeld werden 2016 weitere Produkte folgen und so noch mehr Konsumenten die Möglichkeit für bessere Erträge bieten.“

Die Jury des Wetttbewerbs über das Startup Weltsparen

Zu gewinnen gab es unter anderem Mediabudget in Höhe von 1.000 Euro vom IT Finanzmagazin und eine halbseitige Anzeige im t3n Magazin.

Die Top 10 der Fintech-Startups

Die einzelnen Fintech-Startups sind von PaymentandBanking größtenteils schon mit einem kurzen Fragebogen vorgestellt worden. Anlässlich des Wettbewerbs wurden viele Vorstellungen aktualisiert, um den Fortschritt der Unternehmen aufzuzeigen.

Fintech-Startup des Jahres: Der Wettbewerb

Der laut einer Gründungslegende während einer gemeinsamen Fahrradfahrt von Initiator Andre M. Bajorat und PayPal-Deutschlandchef Arnulf Keese entstandene Preis „Fintech-Startup des Jahres “ zeigt die Relevanz von Fintech-Themen und -Unternehmen in Deutschland auf. Die Hintergründe zum Fintech-Preis erklärt Bajorat in einem ausführlichen Interview bei Hamburg . Durchgeführt wurde der Wettbewerb vom Blog PaymentAndBanking.com .

Die Jury ist hochkarätig besetzt gewesen, neben t3n mit einem unserer Gründer Andreas Lenz waren vor Ort: Christian Hoppemain incubatorBoris Janek, ADG und Fintech-Blogger, Uli Hegge, Investor, Jan Sessenhausen, Tengelmann Ventures, Patrick Meisberger, CommerzVenture, Joachim Jürschick. IT-FinanzmagazinAndreas Kubli, UBS, Frank Schwab, Fintech-Forum DACH, Mitinitiator Arnulf Keese, PayPal, Steffen von BlumröderBitkomDirk Elsner, DZ-Bank und Blogger, Jochen Siegert, Traxpay, Ramin Niroumand, Finleap, Sebastian Diemer, Board Kreditech. Initiator André M. Bajorat von figo hatte den Juryvorsitz.

Die Jury bewertete unter anderem nach Kriterien wie:

  • Wieviel Tech ist in der Lösung?
  • Wo beginnt Fintech und wo endet es?
  • Skaliert das Modell?
  • Wieviel Funding haben die?
  • Wie hoch sind die Acquisitionkosten wohl?
  • Wann beginnt die Monetarisierung?
1 Reaktionen
Roman

Sehr Interessanter Artikel, von den meisten Fintechs habe auch schonmal gehört aber gini.net war mir neu! Geniale Idee die ich Persönlich sogar nutzen würde!

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen