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Digitale Wirtschaft

Firefox 22 entthront den Chrome-Browser als Speedking

    Firefox 22 entthront den Chrome-Browser als Speedking

Lange Zeit war Googles Chrome der schnellste Browser auf dem Markt, nun muss er sich offenbar geschlagen gegeben. Mozillas Firefox in Version 22 zieht Chrome 27 und der Konkurrenz in vielen Benchmarks davon.

Firefox 22 entthront Googles Chrome im Speedtest

Lange Zeit hatte Googles Chrome in Sachen Geschwindigkeit die Nase vorn und wurde sogar mit dieser herausragenden Eigenschaft angepriesen. Nun aber hat Mozilla mit Firefox Version 22 einen würdigen Gegner herausgebracht, der Chrome in einigen Belangen – allen voran der Geschwindigkeit – die Stirn bietet. Tom's Hardware hat ein umfangreiches Test-Setup aufgebaut und Firefox 22 gegen Chrome 27 sowie wie Opera Next (Beta-Version), Opera 12.15 und Microsofts Internet Explorer 10 antreten lassen. Als Rechner für den Test kam ein Windows-8-PC mit Intel Core i5-3570K auf 4,2 Gigahertz, 16 Gigabyte RAM, einer Gigabyte GeForce GTX 660 Ti mit einem Gigabyte RAM und einer Seagate Barracuda SATA II HDD mit 500 Gigabyte zum Einsatz – das komplette Setup findet ihr hier.

Tom's Hardware kommt im Verlauf der Benchmarks zum Schluss, dass der Firefox 22 ein sehr ordentlicher Entwicklungsschritt im Vergleich zu den vorherigen Versionen ist, zumal der Mozilla-Browser oft als träge und langsam dargestellt wird. Es zeigt sich an den Tests, dass die Mozilla-Entwickler an einigen Problemzonen Hand angelegt und dem hauseigenen Browser wieder Beine gemacht haben. In der Zusammenfassung der Benchmarks, bestehend aus Wait Times, JavaScript/DOM, HTML5/CSS3 und Hardware-Beschleunigung, spiegelt sich wider, dass der Firefox 22 bezüglich seiner Performance einen Hauch vor Chrome 27 liegt.

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Mozilla hat seinem Firefox 22 Beine gemacht – und liegt im Performancetest ein Stück weit vor Chrome 27. (Screenshot:Tom's Hardware)

Nicht nur bei der Performance macht der Mozilla-Browser eine gute Figur. Auch in den Bereichen Speicher-Effizienz, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Standard-Konformität kann der Firefox im Benchmarktest von Tom's Hardware überzeugen. Zusammenfassend wird der Firefox 22 so zum derzeitigen König der Browser gekürt.

Mozilla scheint bei der Entwicklung offensichtlich einiges richtig gemacht zu haben, um Chrome – zumindest für eine Zeitlang – vom Treppchen zu stoßen. Es sei Mozilla allerdings gegönnt, wieder etwas Boden auf dem Browser-Markt gut zu machen, nachdem die Marktanteile doch merklich geschrumpft sind. Mit der neuen Version sind sie auf dem richtigen Wege. Nun bleibt abzuwarten, was Google in der nächsten Zeit veröffentlicht, denn mit der neuen Rendering-Engine Blink und der Abspaltung von WebKit könnte die Chrome-Entwicklung wieder in Fahrt kommen.

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Chrome im Aufwind, der Internet Explorer verliert weiter an Boden, Firefox stagniert. (Screenshot: StatCounter)

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5 Reaktionen
oX
oX

Diese Benchmarks übersehen aber etwas..
Viele Server servieren inzwischen statt der GIF/PNG/JPG-Bilder die WebP-Bilder.
Da diese wesentlich höher komprimiert sind ist der Seitenaufbau
unter Chrome und Opera Next doppelt so schnell, da IE und Firefox WebP noch nicht unterstützen. Dann kommt noch hinzu das Chrome eine doppelte Sandbox verwendet, IE nur eine und Firefox gar keine. Das sind massive Sicherheitsmängel. Wenn man auch noch mitbekommt das Opera auf die Chrome-Engine umgestiegen ist und Firefox in 2-3 Versionen später auf die Chrome-Optik umsteigt, kann man doch eigentlich gleich beim Chrome bleiben.
Zumal es Office und PDF-Viewer auch noch integriert hat.

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Geier5000
Geier5000

@Oink: Wieso verwendest du nicht das Developer Tool (F12) von Google Chrome? Ich finde das ist nen guter Ersatz für Firebug... So verzichte ich ganz auf Firefox :D

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Oink
Oink

Wahrscheinlioch bezieht sich der Test nach einem frsichen Start. Aber je länger man Firefox geöffnet hat, umso träger wird das Mistteil. Ich hasse Firefox in allen belangen, nutze es nur noch wegen Firebug. Ich mag es einfach nicht, wenn ein Programm träge, langsam und ruckelig wird. Firefox ist seit Version 4 auf dem absteigenden Ast. Dagegen hat ich bei Chrome weniger Probleme. Wobei dort ebenfalls das Flashplugin das größte Problem ist. Sobald das mal crasht, stürzt es in allen Tabs ab.

@j.tr3icio: Keiner wird sich je mit Dart beschäftigen, wenn der Support nicht in allen Browsern vorhanden ist. Deshalb bringt das Chrome herzlich wenig. Die sollen weiter am V8 schrauben und gut ist.

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j.tr3icio
j.tr3icio

Na ja... Also 1. sagt selbst die Testseite von Mozilla (arewefastyet.com) das Chrome in allen wichtigen JavaScript Benchmarks schneller ist. Aber man muss jetzt noch die Geschwindigkeit des DOMs und der Rendering-Engine an sich mit einbeziehen. Und Gecko (Mozillas Rendering-Engine) ist wohl die größte Beleidigung für performante Engines, wie WebKit/Blink. Dann ist die Startzeit von Firefox erheblich höher als Chromes und Chrome macht bessere Vorhersagen, weswegen Seiten dort oft schon geladen sind, bevor der Firefox anfängt. Und jetzt wo Dart demnächst raus kommt wird es auch in Chrome eingebaut und wird JavaScript um weiten schlagen. (Nein, asm.js wird nicht helfen, weil es auf 99.9% aller Skripte nicht sinnvoll anwendbar ist)

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Benny Lava

IE11 würde beide auf den Müllhaufen der Geschichte schmeißen. Microsoft hat da ganze Arbeit geleistet.

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