Nach der Ankündigung von Microsoft, die nächste Generation des Internet Explorers (IE9) mit einer Hardware-beschleunigten Rendering-Engine ausstatten zu wollen, zieht nun Mozilla nach und gibt seinerseits die Arbeit an einer Grafikbeschleunigung für den Firefox bekannt. Statt des erhofften Vorsprungs scheint Microsoft nun doch wieder nur hinterherzulaufen, denn Mozilla könnte sogar schneller damit auf den Markt kommen.
Während Microsoft sich noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase befindet, hat Mozilla bereits einen Firefox-Prototypen mit Direct2D Support fertiggestellt. Allerdings steht bisher weder fest, wann eine stabile Version mit einer Hardware-beschleunigten Rendering-Engine zur Verfügung stehen könnte, noch ob dieser Support überhaupt als festes Feature für die weitere Entwicklung eingeplant wird.
Der Mozilla-Evangelist Chris Blizzard lehnt sich allerdings schon mal etwas weiter aus dem Fenster und reagierte auf die Microsoft-Ankündigung:


















Falls ich dann doch mal zu FF greife, weil Opera (leider viel zu oft) mal wieder Darstellungs- und Cookie-Probleme hat, dann verleidet mir dieser ewig dauernde Start jeden Wechselwillen.
[...] glaubte man bei Microsoft noch bis vor kurzem, man sei der erste, wenn es um hardwarebeschleunigte Webbrowser ginge. Und wieder muß Microsoft feststellen, das [...]