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Firefox: Mozilla bringt einheitliches Design auf Tablets, Smartphones und Desktops

Die Foundation hat Designskizzen veröffentlicht, die aufzeigen, wohin die Reise des Browsers gehen wird. Durch die Verschmelzung der Desktop- und Mobile-Designteams soll eine einheitliche Userexperience von Desktop über bis erzielt werden. Der Nutzer soll auf allen Geräten das Gefühl vermittelt bekommen, den Firefox-Browser zu nutzen.

Firefox: Mozilla bringt einheitliches Design auf Tablets, Smartphones und Desktops

Firefox: Mozilla zielt beim neuen Design auf Einheitlichkeit

Gute Idee, schickes Konzept: Das Design von Firefox soll bald auf allen Plattformen ähnlich sein (Bild: Mozilla)

Erst vor wenigen Wochen gab die Mozilla Foundation bekannt, die beiden bislang weitgehend unabhängig voneinander agierenden Designteams (Desktop und Mobil) unter ein Dach zu bringen. Nach Aussage des Mozilla-Designers Madhava Enros beabsichtige man in Zukunft ein „weiches, freundliches und menschliches“ Design zu entwickeln, das sich auf jeder Plattform und jedem Formfaktor „wie anfühlt“.  Eine große Herausforderung dabei sei es, den jeweiligen bestimmten Darstellungsformen des Browsers auf verschiedenen Displaygrößen und Plattformen gerecht zu werden und sie zu vereinen. Um eine einheitlichere User-Experience zu erreichen, wird zum Beispiel darauf geachtet, dass verschiedene Design-Elemente auf unterschiedlichen Plattformen wiederzufinden sind. Zu diesen gehören mitunter weiche Texturen und sanfte Rundungen. Eine auf Slide veröffentlichte Präsentation zeigt, wie Firefox auf Plattformen wie Android, Windows 8 Metro-UI, Mozillas Boot2Gecko und dem konventionellen Desktop aussehen soll.

Für die Umsetzung dieses Vorhabens hat Mozillas Stephen Horlander ein neues Design mit der Bezeichnung Australis entwickelt, das dem Firefox-Browser ein frisches Look-and-Feel verleihen soll.  Mit Australis erhält Firefox abgerundete Tabs, ein vereinfachtes Menü und eine Reihe weiterer Verbesserungen. Darüber hinaus arbeitet Mozilla an einer optimierten Startseite sowie einem aufgeräumteren Interface zur Verwaltung von Downloads. Zudem sind auf den Slides Features wie ein Sharing-Tool und ein Lese-Modus für Artikel zu erkennen, in welchem sich Schriftgröße, Artikelansicht und sogar die Display-Helligkeit individuell anpassen lassen.

Die Designvorschläge machen auf den ersten Blick einen vielversprechenden Eindruck, wobei sich eine gewisse Ähnlichkeit zu Googles Chrome-Browser nicht verleugnen lässt. Eine kleine Frischzellenkur kann Firefox auf jeden Fall vertragen.

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3 Antworten
  1. von Alexander am 03.05.2012 (13:46 Uhr)

    Finde ich richtig gut und habe auch lange darauf gewartet. Damit könnte der Browser wieder Nutzer zurückgewinnen.

    Design und Usability sind neben Performance, Kompatibilität sehr wichtig. Bisher sah der Firefox Browser sehr trist aus. Google Chrome und Apple Safari schon schnittiger vom Design und Usability.

    Ich bin mal gespannt, wie die nächsten Firefox Versionen aussehen werden. Ich arbeite momentan nur noch mit Apple Safari oder Google Chrome, weil die Firefox Applikation zu träge und speicherlastig ist, selbst auf einem Mac OS X mit Macbook Pro Hardware.

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  2. von Horst am 03.05.2012 (23:12 Uhr)

    Mittlerweile macht ihr einfach überall eine Bildergalerie dran, was?

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