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Firefox OS: Mozilla-Entwickler zeigt das neue OS und erste Geräte im Hands-On [MWC 2013]

Mozillas neues hat auf dem in Barcelona sein öffentliches Debut gefeiert. Mit dem Betriebssystem möchte einen Markt von Kunden erschließen, die bisher überhaupt kein besessen haben. Wir haben uns die ersten beiden Geräte von ZTE und Alcatel angesehen und ließen uns von einem deutschen Mozilla-Entwickler das OS vorführen.

Firefox OS: Mozilla-Entwickler zeigt das neue OS und erste Geräte im Hands-On [MWC 2013]

HTML 5 vs. Native Apps

Firefox OS ist eines der Highlights des diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona. Das neue Betriebssystem für Smartphones ist einzigartig, weil es ausschließlich Anwendungen auf HTML5- und JavaScript-Basis einsetzt und damit einen komplett anderen Ansatz verfolgt, als die großen Platzhirsche Android, iOS oder auch Windows Phone. Im Gegensatz zu deren nativen Apps, sind die Anwendungen für Firefox wesentlich platzsparender, meist einfacher zu entwickeln und können auch auf den besagten anderen Plattformen ausgeführt werden. Im Gegenzug sagt man den Web-Apps häufig eine geringere Performance nach, im Gegensatz zu nativen Apps.

Firefox OS setzt im Gegensatz zu anderen bekannten Plattformen auf HTML5-Apps.

Firefox OS: Keine Konkurrenz für Android, iOS und Windows Phone

Außerdem sollte man nicht den Fehler begehen, Firefox OS direkt mit iOS, Android und Co. zu vergleichen. Denn Mozilla verfolgt damit einen anderen Ansatz und möchte keinesfalls die nächsten Smartphone-Flaggschiffe mit Firefox OS ausstatten. Viel eher möchte man neue Märkte, etwa Asien oder Afrika, damit erobern. Hier wohnen Millionen Menschen, die sich bisher kein Smartphone leisten konnten und denen deswegen bisher auch der Zugang zum Internet größtenteils verwehrt blieb. Mozilla verfolgt also auch einen ideellen Ansatz mit Firefox OS, weswegen das Betriebssystem auch unter einer Open-Source-Lizenz freigegeben wurde. Es soll nur auf besonders günstigen Smartphones eingesetzt werden, die sich auch ärmere Leute leisten können.

Das Alcatel One Touch Fire ist eines der ersten beiden Firefox-OS-Geräte und kommt im bekannten Mozilla-Orange-Farbton.

Als Erstes werden zwei Geräte von Alcatel und ZTE erscheinen. Das Alcatel One Touch Fire und das ZTE Open.

Christian Heilmann erklärt Firefox OS anhand des ZTE Open

Das ZTE Open kommt mit einem 3,5 Zoll großen Touchscreen, der über eine Auflösung von 480 x 320 Pixeln verfügt. Auf der Rückseite sitzt eine Kamera mit einer Auflösung von 3,2 Megapixeln. Im Inneren arbeitet ein Qualcomm-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1 GHz sowie 256 MByte Arbeitsspeicher. Das Gerät kommt mit einer 2 GByte großen microSD-Speicherkarte und 512 MByte integriertem Speicher. Der microSD-Slot unterstützt aber auch Karten mit einer Größe von bis zu 32 GByte. GPS, Bluetooth und WLAN sind auch mit an Bord.

Alcatel One Touch Fire

Das Alcatel One Touch Fire ist fast identisch zum ZTE Open. Auch hier werkelt ein Qualcomm-Prozessor mit 800 MHz, dem 256 MByte RAM zur Seite stehen. Das Display ist in seinen Spezifikationen ebenfalls identisch zum Alcatel. Auch bei der Kamera und der Konnektivität sind die Geräte gleich ausgestattet. Das ZTE Open kommt in den charakteristischen Firefox-Farben Blau und Orange daher.

Geräte sind ab dem Sommer erhältlich

Beide Geräte, sowohl das Alcatel One Touch Fire als auch das ZTE Open, sollen noch in diesem Sommer für unter 100 Euro erhältlich sein. Die Verfügbarkeit in Deutschland soll dank der Deutschen Telekom auch gewährleistet sein.

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