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Was darf gutes Design noch kosten? Licht und Schatten des Fiverr-Phänomens

Was darf gutes Design noch kosten? Licht und Schatten des Fiverr-Phänomens

Fiverr vermittelt digitale Minijobs ab fünf US-Dollar. Vor allem für seine oft spottbilligen Kreativarbeiten rund um das Thema Grafikdesign ist die Plattform bekannt. Jetzt hat Fiverr mit einer provokanten Facebook-Anzeige einen entfacht – eine ganze Berufsgruppe fürchtet um ihre Reputation. Was darf gutes noch kosten?

Was darf gutes Design noch kosten? Licht und Schatten des Fiverr-Phänomens

Fiverr vermittelt digitale Minijobs ab fünf Euro. (Quelle: Fiverr)

Fiverr: Facebook-Anzeige löst Sturm der Entrüstung aus

Eigentlich hatte Fiverr nur mal eben für seine Kreativdienste werben wollen. Am Ende aber hatte man weniger den Applaus neuer Nutzer, als vielmehr den Hass einer ganzen Berufsgruppe auf sich gezogen. „Warum 100 Dollar für ein hochwertiges Logo bezahlen, wenn es euch der Inder am anderen Ende der Welt auch für einen Fünfer macht?“, so die sinngemäße und im Stile einer Internet-Meme ausgesendete Botschaft von Fiverr. Im Klartext: Sorry Leute, aber ihr gebt alle lächerlich viel Geld aus. Gutes Design geht schneller. Einfacher. Und: billiger.

Der Sturm der Empörung, mit dem zahlreiche freiberufliche Grafiker das Portal daraufhin per Twitter überzogen, war perfekt. Bei Anhängern dieser Berufsgruppe kam die Werbebotschaft gar nicht gut an. „Eine Schande für die gesamte Design-Branche“, „Unverschämt“, „Ein Schlag ins Gesicht“. Ein anderer Nutzer übersetzt die Fiverr-Anzeige sogar zynisch: „Du bezahlst zu viel für originelle Designs, wir werden die Arbeit anderer Leute stehlen und sie dir für 5 Dollar verkaufen.“

Zu finden sind alle diese Kommentare unter dem Tweet von Anthony Petrie, der die Debatte ursprünglich mit einem kurzen, aber unverblümten Statement angeheizt hatte. Er twitterte:

Was der Designer aus New York damit meint, erklärt er uns auf Nachfrage so: „Fiverr und ähnliche Angebote sind pures Gift. Nach außen hin verspricht die Plattform natürlich das schnelle Geld und einen einfachen Reputationsaufbau. Die Wahrheit aber ist eine ganz andere.“ Die Qualität der dort angebotenen Arbeiten sei in aller Regel schlecht, zudem würden geringe Löhne und kurze Revisionszeiten Urheberrechtsverletzungen förmlich provozieren. Ein Problem, nicht nur für die Kunden. „So ruinieren sich auch Designer den Wert ihrer Arbeit, und in der Tat schadet das dem Ansehen unserer Branche insgesamt“, sagt Petrie.

Fiverr: Aufstieg eines Internet-Discounters

Jetzt ist Fiverr freilich kein neues Phänomen, die Plattform gibt es immerhin schon seit 2010. Kommentieren wollte Fiverr die Debatte auf Nachfrage zunächst nicht. Doch: Sie ist sehr erfolgreich in dem, was sie tut. Vom Musiker und Schreiberling über den Programmierer bis hin zum Marketer oder eben Grafikdesigner machen Kreative aus allen Ecken hier ihre Künste zu Kleingeld. Ein ausformulierter Liebesbrief? Ein SEO-optimierter Blogpost? Eine App fürs iPhone? Ein Logo fürs Unternehmen? Unter den drei Millionen „Gigs“, also digitalen Minijobs, wie Fiverr sie nennt und im Repertoire hat, gibt es gefühlt nichts, was es nicht gibt – und alles ist sehr günstig. Schon ab fünf US-Dollar verkaufen Menschen aus inzwischen mehr als 200 Ländern hier ihre Talente.

Fiverr vermittelt digitale Mini-Jobs ab fünf Euro. Vor allem Kreativarbeiten werden hier von Menschen aus aller Welt angeboten. (Screenshot: t3n)
Fiverr vermittelt digitale Mini-Jobs ab fünf Euro. Vor allem Kreativarbeiten werden hier von Menschen aus aller Welt angeboten. (Screenshot: t3n)

„Fiverr macht Spaß, ist eine tolle Plattform zum Präsentieren und das Geld ist ein schöner Nebeneffekt.“

Joku Basler aus Deutschland ist einer von ihnen. Er geht noch zur Schule und bessert sich mit Fiverr sein Taschengeld auf. Der passionierte Grafikdesigner erstellt primär Logos, schreibt aber auch gerne mal eine Rezension im App-Store oder fälscht WhatsApp-Chatverläufe. Alles für fünf US-Dollar. „Ich mache das eher so hobbymäßig nebenbei, weil es Spaß macht und das Geld ein schöner Nebeneffekt ist“, sagt er. Und Fiverr sei eine „tolle Plattform“, um sich und seine Arbeit zu präsentieren. Der 15-Jährige weiß aber auch um die Kehrseite der Idee, die hinter Fiverr steht: „Die Leistungen, die manche Leute hier speziell aus Indien, Pakistan oder China anbieten, stehen in keinem Verhältnis zur Bezahlung.“ Vor allem für professionelle Grafikdesigner lohne es sich kaum, bei ihm kämen nach Abzug der an Fiverr gezahlten Provision gerade einmal drei Euro an. „Allerdings ist es natürlich gerade für kleine Firmen oder Freiberufler sehr praktisch, wenn man sich mal eben ein Logo oder ein Titelbild für seine Facebook-Seite entwerfen lassen kann.“ Und wenn es einem nicht gefalle? Dann seien es ja auch „nur“ fünf US-Dollar, so Basler.

Und genau das macht den Erfolg von Fiverr aus. Es gibt auch hochpreisigere Angebote, natürlich. Je nachdem, was man erwartet, können die Honorare für bestimmte Gigs auch schon mal bis 1.000 US-Dollar oder mehr kosten. Doch das ist die Ausnahme. Die billige Masse, zu der auch Basler mit seinen Dienstleistungen gehört, ist der Geschäftstreiber. Fiverr wird jedes Jahr populärer, im Vergleich zu 2011 hat das auf der Plattform gehandelte Transaktionsvolumen um 600 Prozent zugenommen. Das Konzept ist bewährt, mit Plattformen wie Elance, Freelancer.com, Guru.com oder TaskRabbit gibt es viel Konkurrenz. Nicht umsonst spricht man in Branchenkreisen schon vom Aufstieg der „Gig“-Ökonomie.

Fluch oder Segen für die Design-Branche?

Kein Wunder, dass sich vor diesem Hintergrund die Frage stellt, ob und inwiefern eine Plattform wie Fiverr nun ein Fluch oder Segen ist – speziell für die Kreativ- und Design-Branche. Auf der einen Seite steht der schnelle Deal, das schnelle Logo zum günstigen Preis. Für hobbybewusste Kreative ist das positiv, ebenso wie für Kunden mit schmalem Geldbeutel. Fiverr ist das bewusst, und entsprechend weiß man seinen Service zu verkaufen – und sei es mit einer so provokanten Facebook-Kampagne und zum Unmut vieler Freiberufler.

„Irgendwann will keiner mehr einen angemessenen Preis zahlen.“

Auf der anderen Seite fürchten aber offenbar gerade sie den schleichenden Reputationsverlust, die Billig-Konkurrenz und den damit einhergehenden Druck, das eigene, weit teurere Honorar gegenüber dem Kunden womöglich nicht mehr rechtfertigen zu können. Und: „Durch die allgemein gehaltene Bezeichnung 'Seller' ist primär nicht ersichtlich, ob es sich um professionelle Grafiker handelt oder Leute, die aus Spaß ihr Taschengeld aufbessern wollen“, sagt Antje Gonetz. Das aber spiele letztlich keine Rolle – dass grafische Arbeiten für fünf US-Dollar angeboten würden, sei ein „fatales Signal“ für die Kreativbranche. Die freiberufliche Grafikdesignerin aus Hannover warnt angesichts der Preise deshalb auch vor einer Verramschung von Kreativarbeiten: „Irgendwann will halt kein Auftraggeber mehr einen angemessenen Preis zahlen.“

Eine Sorge, die auch Anthony Petrie aus New York teilt. Zwar hat er sich inzwischen schon wieder beruhigt, vertwittert fleißig Illustrationen aus dem eigenen Kreativfundus. Für ihn aber bleibt Fiverr ein Dorn im Auge. Das „McDrive des Grafikdesigns“, wie er es metaphorisch umschreibt, werde dem für die Erstellung eines Logos notwendigen kreativen Prozess nicht gerecht. „Die Konzeptionierung und Verwirklichung eines einzigartigen, durchdachten und langlebigen Logos braucht Zeit“, erklärt Petrie. „Zeit, die Geld kostet.“ Zwar lasse sich dieser Prozess nur schwer standardisieren und müsse immer individuell verhandelt werden. Eines aber, so sagt Petrie, ist sicher: „Gutes Design kostet mehr als fünf US-Dollar.“

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17 Antworten
  1. von Oliver am 09.08.2014 (15:04 Uhr)

    Für meine geizigen Kunden werde ich ab jetzt nur noch Logos bei Fiveer bestellen, abändern und in Rechnung stellen! :)

    Aber Ernsthaft, ein intensives Briefing über solche Plattformen ist eh nicht möglich. Kunden die wirklich Wert auf eine umfassende CI legen, halten davon Abstand und investieren auch Geld.

    Ich persönlich lehne Logoentwürfe für Hobbykleinunternehmer (usw) mit geringem Budget prinzipiell ab. Ich kann es verkraften, wenn sie sich einer solchen Plattform bedienen. Meistens kommen sie später mit Aufträgen für Visitenkarten und Briefpapier zurück. So schließt sich der Kreis. Ich sehe da keine Gefahr.

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  2. von Rolf Eden am 09.08.2014 (19:15 Uhr)

    Bei welchem Grafiker gibt es denn ein ernsthaft "hochwertiges" Logo für allein schon 100€, wie es die Anzeige als negativen Vergleich heranzieht?

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  3. von Marc am 10.08.2014 (01:35 Uhr)

    Ich sehe es wie Oliver, ein seriöser und professioneller Kunde geht dicher nicht zu dieser Plattform. Ich (Grafiker) mache mir keine Sorgen, der beste Vergleich ist z.B Wer brauch noch professionelle Programmierer und Entwickler, Adobe bringt alles mit, mit den Edge Tools. Guckt euch den Code an kann man vergessen wenn man damit arbeiten möchte.

    Für den Ottonormalverbraucher schön, aber auch mehr nicht, und so ist es mit dem Portal genauso!

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  4. von Mädchenpapa am 10.08.2014 (09:43 Uhr)

    Die Aufregung ist IMHO auch völlig fehl am Platz, da unterschiedliche Zielgruppen bedient werden.

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  5. von Olaf Barheine am 10.08.2014 (10:03 Uhr)

    Hätte es die damals doch bloß schon gegeben, Nike hätte nicht 35 Dollar für sein Logo springen lassen müssen.

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  6. von Mario Gaupmann am 10.08.2014 (11:02 Uhr)

    Dann darf man aber auch über graphicriver schimpfen! Genau das gleiche Konzept nur halt ist die Plattform für alle Sparten der Multimedia Branche...

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  7. von LRRM am 10.08.2014 (13:36 Uhr)

    Sorry, aber da haben wir es doch gleich schon wieder, selbst hier in diesem Artikel. Hier wird ein 15 jähriger Schüler als Grafik-Designer bezeichnet. Gut, dass die Berufsbezeichnung "Designer" trotz gängigen Studiengänge (die vom Steuerzahler in Erwartung höherer Steuereinnahmen bei Akademikern bezahlt werden) immer noch nicht durch den Gesetzgeber geschützt wird. So schießt sich die Gesellschaft selbst ins Knie und wundert sich warum viele Designer am Existenzminimum kratzen. (stop, wir sind ja kreative, wir kennen, wollen und möchten es nicht anders) Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass die Preise weiter erodieren, denn wenn jemand seinen Job mit einem Zweitjob subventionieren muss und alles zum Projekt wird, ist selbst mit einem sauberen Abschluss keine Existenzsicherung mehr möglich.

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  8. von Lucas am 10.08.2014 (16:25 Uhr)

    Karl Lagerfeld fürchtet auch nicht KIK, wieso auch… sie sind keine Konkurrenz

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  9. von Heinzbert am 11.08.2014 (12:07 Uhr)

    Da die Design-Branche schon total verlottert ist und unglaubwürdig, da ja eh jeder Heinzbert glaubt er kann ein Logo entwerfen (in 5 Minuten), ist hier die Kritik und der Aufschrei absolut gerechtfertigt.

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  10. von Felix am 11.08.2014 (12:54 Uhr)

    Ist ein Designer gut genug, wird er solche Konkurenz nicht fürchten müssen. Wird ja kaum jemand sein CI dort in Auftrag geben.

    Ich brauchte atm ein Logo für eine private Website, wenn ein Schüler/Student das gerne für etwas Kleingeld macht (15 Euro) why not?

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  11. von LRRM am 11.08.2014 (14:19 Uhr)

    @Felix: Ich verstehe dich, aber ganz richtig ist diese Betrachtungsweise nicht. Die Frage ist in meinen Augen ob man diese Kunden abschätzig betrachtet, weil sie es nicht besser wissen, weil sie es nicht besser wollen, oder weil sie es nicht anders können.

    Es ist für mich eher eine Frage ob man mit der Arbeit als Designer die gleiche Freiheit genießt wie andere Bevölkerungssegmente. Ich denke nicht nur an die finanzielle Freiheit, sondern auch an die des Wohnorts.

    Setzen wir mal den Gedanke an eine gewisse Normalität an. Ich wohne im ländlichen Raum, abseits der Medienzentren. Jetzt könnte man sagen, beweg mal deinen Arsch und zieh in die Großstadt, da steppt der (Konkurenz-)Bär. Das mache ich nicht, weil es mir hier a) gefällt, b) das Haus nunmal hier steht, c) mein Kind nicht in einer Stadt aufwachsen soll, weil d) ich schon mobil genug bin und f) weil ich der Meinung bin, dass ich überall von meinem Job leben können sollte. Ein revolutionärer Gedanke für diese Branche.

    Jetzt sehe ich, dass hier genau vor meiner Haustür, die solide, deutsche, bürgerliche Mittelschicht wohnt, welche sich natürlich die gleiche Frage wie Feverr stellt. In diesem Segement schlummert ein unheimliches Potential, das aber leider komplett vergeudet wird, weil Billigheimer den Markt kaputt machen. Damit meine ich nicht nur Feverr sondern auch diverse lokale Anbieter, die sich auf die Situation eingestellt haben und geringfügig angepasste WordPress-Templates als exklusives Design vermarkten.

    Das was mich an Feverr wirklich stört ist nicht mal die lachhafte Preispolitik. Was mich wirklich stört ist die Entwertung meiner Arbeit.

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    • von Felix am 11.08.2014 (22:38 Uhr)

      Das gefährliche ist, wie du schon schon richtig sagst, nicht die Preispolitik von Fiverr oder Billigagenturen, sondern Personen, die vermitteln, dass ihre Baukasten-Dienstleistungen "exklusives Design" sind.

      Hier ist die Lobbyarbeit von Designern einfach zu schwach um der Gesellschaft ein besseres Bild von Aufwand für ihre Dienstleistungen vermitteln zu können.

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  12. von frank am 11.08.2014 (22:24 Uhr)

    Das der Wert der Arbeit durch manche Internetangebote reduziert oder sogar entwertet wird ist leider nichts Designspezifisches, sondern trifft viele Branchen.

    Ich würde gerne noch eine Stimme als Auftrageber einbringen - aus der Innensicht eines Unternehmens:

    Wir hatten jüngst einige Redesigns (Web&App&CI) und es war sehr gemischt was die Qualität anging. Leider wird oft der interne Arbeitsaufwand für Qualitätskontrolle der Designumsetzung nicht bedacht. Der war teilweise immens (2PT/Woche) und fast eine Frechheit (zB. vorher ausgebügelte Schreibfehler wieder drinnen). Das ganze Team hat sich später für einen Designer stark gemacht, der mitdenkt, seine Arbeit kontrolliert bevor er es versendet, sympatisch und kreativ ist. Er konnte deutlich mehr übernehmen als geplant und wurde erfolgreich weiterempfohlen.
    Ich werde nie einen 5Dollar Job vergeben, weil mir der nachträgliche Aufwand zu teuer ist.

    Gut diese Sicht wird kein kleiner Unternehmer oder Selbstständiger haben, weil es sein privates Geld ist, dass er ausgibt (und zur Not mehr Zeit als Geld hat). Wer auf dieses Zielsegment setzt wird wohl oder übel den Preiskampf mitgehen müssen und nur stark standardisierte wenig arbeitsintensive Arbeiten abliefern können (zB. Über Subaufträge auf feverr) Leider sind Designer zu perfektionistisch und denken nicht wirtschaftlich. Bin von Herkunft selber einer.

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  13. von André am 12.08.2014 (17:28 Uhr)

    Ist schon ein spannendes Thema. Wobei ich es aber eher nur
    teilweise kritisch sehe, da ich diese 5$ Angebote eher als Lockangebote empfinde. Bsp. 5$ für ein Logo... Aber +10$ für Ablieferung heute +40$ für 3 Versionen +15$ für Druckfähige Version etc... Wir können auch alles für 5 € auf einen Flyer schreiben und ganz klein was alles EXTRA kostet. Nur das würde dann natürlich niemand machen. Über diese Palttform geht das. Zu Copyright Verletzungen und billigen China, Indien Kopien die auch im Artikel beschrieben werden kann ich mich nicht äußern. Und es stimmt schon, heutzutage ist jeder gerne ein #ironie an "Designer" ^_^ #ironie aus

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  14. von Berthold am 16.08.2014 (15:36 Uhr)

    Diese Diskussion habe ich schon vor Jahren geführt. Im Grunde läufts doch bloss darauf hinaus, was wir mit einem Kunden tun der den Besitz (legal oder illegal) einer Photoshop-Lizenz mit der Fähigkeit zur Erstellung eines funktionsfähigen Brands gleichsetzen. In den meisten Fällen finden diese Kunden auch im Bekanntenkreis einen Jugendlichen mit gecracktem PS, der denen "das Logo macht". Natürlich macht es Sinn einen Aufklärungsversuch zu unternehmen. Häufig ziehe ich dabei Metaphern aus dem Kenntnisbereich des Kunden zu Hilfe, bspw. ob er jemandem glauben würde das er mit Werkzeug und Material für 150 Euro in seiner Garage einen neuen Golf bauen könnte. Wenn das auch nicht klappt, muss der "Kunde" halt erst mal seine schlechten Erfahrungen selber machen. Merke: Nicht jeder der etwas anfragt ist ein potenzieller Kunde.

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  15. von marvin.kohl.1213 am 14.10.2014 (15:58 Uhr)

    Habe selber dort ein Logo erstellen lassen..
    Die meisten Verkäufer auf fiverr sind aus den USA.
    Seit kurzem gibt es auch Microdeal24. Dort kann man ebenfalls Gigs kaufen und verkaufen. Alles auf deutsch!

    http://Microdeal24.de

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  16. von kopfundstift_de am 15.04.2015 (14:18 Uhr)

    Ja echt ma! Find ich voll blöd! Logo für 5 Dollar? Pfff! Ich bin auch Designer und bei mir kostet das Logo auch 15 Dollar! Da krieg ich Zahnstein!

    Aber mal ganz ehrlich: Es ist doch überall so! Und die Leute, die hier am lautesten schreien, kaufen sich die Lasagne für 1,50 Euro und beschweren sich dann, warum Pferdefleisch drin ist. Was habt ihr den gedacht was in der Lasagne für 1,50 drin ist? Argentinisches Rinderfilet aus Fair Trade Haltung?

    Um John Ruskin zu zitieren:
    »Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte. Und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften«

    Von daher werden die Billigheimer Ihre Rechnung dafür kriegen. Und hoffentlich aus diesen Erfahrungen lernen

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