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Teilaus für Flash: Facebook wechselt bei Videos auf HTML5

Teilaus für Flash: Facebook wechselt bei Videos auf HTML5

hat den Wechsel von auf vollzogen – vorerst allerdings nur bei Videos. Bei Spielen setzt das weiterhin auf Flash und will mit zusammenarbeiten.

Teilaus für Flash: Facebook wechselt bei Videos auf HTML5
Offizielles HTML5 Logo. (Grafik: W3C)

Facebook vollzieht Wechsel von Flash auf HTML5

Im Juli dieses Jahres hatte Facebook-Sicherheitschef Alex Stamos vor dem Hintergrund mehrerer aufgetauchter Zero-Day-Exploits gefordert, dass Adobe endlich ein Datum für das Ende von Flash bekannt gibt. Den Wechsel von Flash auf HTML5 hat Facebook jetzt zumindest bei den Videos auf der Plattform vollzogen.

HTML5 setzt sich zunehmend gegen Flash durch – jetzt auch bei Facebook-Videos. (Grafik: Shutterstock-gdainti)
HTML5 setzt sich zunehmend gegen Flash durch - jetzt auch bei Facebook-Videos. (Grafik: Shutterstock-gdainti)

Dass die Umstellung erst jetzt erfolgt ist, erklärte Daniel Baulig, Front-End Engineer bei Facebook, in einem Blogeintrag damit, dass HTML5 bei einigen Browsern noch Probleme verursacht habe. Von dem Wechsel auf HTML5 betroffen seien Videos in Facebooks News-Feed, auf den Seiten und in dem eingebetteten Video-Player. HTML5 liefere eine Menge Vorteile, so sollen die Videos jetzt schneller laden und auch stabiler laufen.

Flash statt HTML5 bei Facebook-Spielen

Bei seinen Spielen setzt Facebook aber weiter auf Flash. Das soziale Netzwerk setze dabei weiter auf die Zusammenarbeit mit Adobe, um den Nutzer größtmögliche Sicherheit zu bieten. Adobe hatte zuletzt selbst ein mögliches Aus für Flash eingeläutet und Web-Entwicklern dazu geraten, statt Flash moderne Standards wie HTML5 und WebGL einzusetzen.

Facebook jedenfalls will seit der kürzlich erfolgten Umstellung gute Erfahrungen mit dem HTML5-Video-Player gemacht haben. Die Entwicklung sei jetzt leichter und die Videoerfahrung für die Nutzer besser. Facebook-Nutzer würden jetzt Videos öfter liken, kommentieren oder teilen und würden sie länger als zuvor anschauen. Es sollen auch weniger Bugs gemeldet worden sein.

via www.golem.de

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