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Vier gegen Samsung: LG arbeitet mit Apple, Google und Microsoft an faltbaren Displays

    Vier gegen Samsung: LG arbeitet mit Apple, Google und Microsoft an faltbaren Displays
Prototyp eines flexiblen OLED-Display von LG. (Foto: LG)

LG will sich mithilfe von drei Tech-Riesen gegen Samsungs Vormachtstellung im Bereich der flexiblen Displays in Stellung bringen. Neben Apple sollen auch Google und Microsoft an Bord sein.

Entwicklung flexibler Displays von LG: Apple, Google und Microsoft sind an Bord

Der südkoreanische Branchenprimus Samsung ist Vorreiter bei flexiblen Displays: Zahlreiche Smartphone-Modelle, unter anderem das Galaxy S6 edge und Galaxy S7 edge (Test) sowie das eingestellte Galaxy Note 7 haben entsprechende Screens verbaut. Display-Spezialist LG hinkt hingegen ein wenig hinterher. Das Unternehmen soll sich nach Informationen der südkoreanischen Zeitung ET-News Unterstützung von den drei Tech-Riesen Google, Apple und Microsoft eingeholt haben.

Das Konzept eines faltbaren Smartphones von Samsung. (Bild: Samsung)
Das Konzept eines faltbaren Smartphones von Samsung. (Bild: Samsung)

Dass Apple starkes Interesse an flexiblen OLED-Displays hat, dürfte hinlänglich bekannt sein – schließlich soll mit dem iPhone 8 ein erstes Modell mit entsprechender Display-Technologie im nächsten Jahr vorgestellt werden. Als einziger Lieferant für die Displays ist offenbar Samsung im Rennen, da andere Hersteller noch nicht so weit sind. Das soll sich 2018 aber ändern.

LG als Partner für iPhone, Pixel und Surface mit faltbarem Display

Mithilfe der drei Partner möchte LG dem Quasi-Monopol von Samsung auf dem Markt der flexiblen Displays die Stirn bieten. Dass LG schon seit einer Weile an flexiblen Displays entwickelt, zeigte das Unternehmen unter anderem Anfang 2015 auf der CES, als die Südkoreaner ein OLED-Display enthüllten, das wie eine Zeitung aufrollbar war.

Das iPhone 8 wird sicherlich nicht wie dieses Konzept aussehen, weniger Rahmen als bisher können wir aber erwarten. (Bild: ConceptiPhone)
Schon beim iPhone 8 soll Apple auf OLED-Displays setzen – allerdings werden sie wohl noch von Samsung stammen. (Konzept: ConceptiPhone)

Darüber hinaus kündigte LG schon 2015 an, 8,7 Milliarden US-Dollar in den Bau eines Werks zur Produktion von OLED-Displays zu investieren. In der Fertigungsstätte sollen ab 2018 unter anderem entsprechende Displays für Smart TVs sowie flexible Panels für Autos und kleinere Geräte wie Smartwatches oder Smartphones produziert werden.

Prototyp eines flexiblen OLED-Displays von LG. (Foto: LG)
Prototyp eines flexiblen OLED-Displays von LG. (Foto: LG)

Die in dem Werk hergestellten OLED-Displays dürften dann bald in neuen iPhones, Googles übernächster Generation der Pixel-Smartphones (Test) und in Microsofts Surface-Reihe stecken. Es ist daher absehbar, dass der Formfaktor von Smartphones und anderen Geräten durch flexible OLED-Display in sich in naher Zukunft stark verändern wird. Die ersten neu gestalteten Produkte dürfte aber mit hoher Wahrscheinlichkeit Samsung zeigen: Es wird erwartet, dass das Unternehmen im Laufe des nächsten Jahres sein erstes flexibles Smartphone vorstellen wird.

Weiterführende Links: Samsung zeigt ultradünnes, faltbares OLED-Display für Smartphones & Tablets und iPhone 8: Großes Re-Design zum Zehnjährigen – inklusive Modell mit Edge-Display

Patentskizzen: So könnte Samsungs faltbares Smartphone aussehen

Das „Samsung Galaxy X“ lässt sich den Patentskizzen zufolge auseinanderziehen und falten. (Bild: Kipris)

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