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Der langsame Tod des einstigen Fotoriesen: Flickr verlangt jetzt Geld für seinen Uploader

Der langsame Tod des einstigen Fotoriesen: Flickr verlangt jetzt Geld für seinen Uploader

Wer größere Mengen an Bildern hochladen will, muss künftig 5,99 US-Dollar im Monat dafür zahlen. Damit macht seinen Nutzern den Umstieg zu konkurrierenden Plattformen leicht.

Der langsame Tod des einstigen Fotoriesen: Flickr verlangt jetzt Geld für seinen Uploader

Flickr macht Uploadr zur Pro-Funktion

Erst vergangenes Jahr führte Flickr ein Feature ein, mit dem große Mengen an Bildern direkt von der Festplatte auf die Fotoplattform hochgeladen werden können. Dieses Uploadr-Tool war bislang kostenlos, ab sofort ist es allerdings Teil der kostenpflichtigen Pro-Version. Wer die Funktion weiterhin nutzen will, muss 5,99 US-Dollar pro Monat zahlen.

Aufgrund der Änderung bietet das Portal von Yahoo 30 Prozent Rabatt auf das Jahresabo (49,99 US-Dollar) an.  Ähnliche Upload-Features sind bei Mitbewerbern wie Google Photos oder Dropbox kostenlos, Flickr könnte mit seiner Entscheidung viele Nutzer dorthin vertreiben.

Bild: Flickr
(Der automatische Uploader ist nur mehr in der Pro-Version verfügbar. Bild: Flickr)

Google Photos als Gewinner

Die Tech-Presse spricht jedenfalls schon vom offiziellen Tod und einem großen Fehler, der Kampf gegen Google Photos sei verloren. Von Flickrs Strategiewechsel soll Google mit seinem konkurrierenden Dienst am meisten profitieren. Erst im Februar hat Google das offizielle Ende der alten Plattform Picasa verkündet.

Yahoo kaufte Flickr 2005 für 25 Millionen US-Dollar. Der Konzern ist gerade dabei, sein Kerngeschäft zu verkaufen. Was dabei mit Flickr passiert, ist noch unbekannt.

 

via blog.flickr.net

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3 Antworten
  1. von Ilo am 10.03.2016 (09:02 Uhr)

    Na ja, alles was mit yahoo zu tun hat, stirbt langsam aber sicher. Genauso wie yahoo selbst. Wen wundert es noch? :/

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  2. von Peter am 10.03.2016 (09:04 Uhr)

    Da muss schon erst die Welt untergehen, bevor ich Google, dem Internetriesen ohne Support, meine Bilder anvertraue. Sorry, aber sobald es Probleme gibt, stehst du bei Google im Dunkeln und im Regen zugleich, weil es praktisch keinen Support außerhalb von AdWords gibt. Außerdem stampft Google auch gerne mal Services ein, wenn die sich nicht mehr rentieren.

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  3. von Hazamel am 10.03.2016 (09:48 Uhr)

    Vollkommen unabhängig davon, ob man die US-Wired mittlerweile noch als "Fach"Presse bezeichnen will: in den Kommentaren zum Artikel kommt auch eindeutig raus, dass viele Flickr nicht als fotobackup sehen sondern als Portfolio. In so fern ist der Artikel ziemlicher Quark und und beleuchtet im Grunde nur einen ganz kleinen Teil von Flickr. Wer das nur als Backup mit autoupload sieht, der braucht auch den Rest wie Gruppen, Community usw. nicht.
    Ein Nutzer meinte ganz passend: ich gebe hunderte Dollar für Fotosoftware aus, aber die paar Dollar für die Pro-Version sollen dann der Tod sein?

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