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Flipboard 2.0 für Android: Personalisierte Magazine auf der Google-Plattform

    Flipboard 2.0 für Android: Personalisierte Magazine auf der Google-Plattform
Flipboard greift auch auf Inhalte zurück, die über Twitter verbreitet werden

Flipboard 2.0 für Android ist erschienen. Damit stehen auch der zweiten Hälfte der Flipboard-Nutzerschaft personalisierte Magazine zur Verfügung. Das Release der neuen Funktion für die iOS-Plattform generierte in rund einem Monat laut Unternehmensangaben 6 Millionen neue Nutzer.

Flipboard hat am gestrigen Donnerstag Version 2.0 der Android-Applikation und einen webbasierten Editor zur Bearbeitung der personalisierten Magazine veröffentlicht. Mit Flipboard 2.0 können Nutzer aus beliebigen Internet-Quellen mithilfe der App oder eines Bookmarklets personalisierte Magazine erstellen – und die können neben Texten auch Bilder, Videos und Audiodaten enthalten. Auf der iOS-Plattform stand die Version Ende März zur Verfügung, und schon einen Monat später hatten Nutzer eine Millionen Magazine veröffentlicht, erklärte Flipboard-CEO Mike McCue. Die Nutzerzahlen stiegen im gleichen Zeitraum um sechs Millionen auf insgesamt 56 Millionen.

Flipboard 2.0 für Android: Weniger Mobile, mehr Web

Das Update der Android-Applikation bleibt aber nicht die einzige Neuerung: Nutzern steht jetzt auch ein webbasierter Editor zur Verfügung. Er soll den Bedürfnissen der Kuratoren und Verleger gerecht werden, die ihre Magazine bislang nur über die mobilen Applikationen bearbeiten konnten. Über den Web-Editor können Nutzer jetzt auf alle bislang verfügbaren Funktionen zugreifen. Darüber hinaus lassen sich nach dem Login auch erweiterte Funktionen nutzen, um beispielsweise Geschichten, Fotos und Videos zu sortieren sowie einzelne Inhalte zu löschen.

Flipboard 2.0 in TechnikLOAD Nr. 116.

Diese Neuausrichtung – weg vom mobilen und hin zum webbasierten Interface – ist erst der Anfang. Eugene Wei, Kopf des Product-Teams bei Flipboard, betont, man wolle in Zukunft mehr im Web machen. „Viele unserer Partner wollen Dinge wie Buttons oder Badges, um Nutzer auf ihre Magazine aufmerksam zu machen“, heißt es auf TechCrunch. Und zu diesen Partnern zählen immerhin die New York Times sowie die Financial Times, die sich mit kostenpflichtigen Angeboten als Vorreiter auf der Plattform positionieren.

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