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Flipboard für iOS mit großem Update – Bau dir dein eigenes Magazin

Die beliebte News-App für hat ein großes Update erhalten. Mithilfe von Flipboard 2.0 hat der Nutzer nun die Möglichkeit, sein eigenes Magazin aus beliebigen Quellen zu erstellen. Für manch einen könnte die neue Version sich so unter Umständen zu einer Interessanten Alternative zum Google Reader mausern.

Flipboard für iOS mit großem Update – Bau dir dein eigenes Magazin

Flipboard 2.0 für iOS – Bilder, Videos, Audio und ganze Websites abonnieren

Das Update auf Flipboard 2.0 für iDevices verpasst dem Newsreader im Magazin-Layout eine ganze Reihe sinnvoller Funktionen. Mit der neuen Version der iOS-App ist es möglich, aus zig Quellen der eigenen Wahl ein eigenes Magazin zusammenzustellen. Nicht nur Blogs, Zeitungen und Online-Portale können als Quelle dienen – auch Videos, Audiodaten und Bilder lassen sich integrieren. Man kann quasi aus dem Vollen schöpfen, und selbst das Magazin-Cover kann individuell gewählt werden. Die Funktionsweise des neuen Features ist so kinderleicht, wie man es sich nur wünschen kann: Auf jeder Flipboard-Seite befindet sich an jedem Artikel ein kleines Plus-Symbol – tippt man dieses an, wird das Objekt zum eigenen Magazin hinzugefügt. Doch nicht nur über die Flipboard-App lassen sich Inhalte zum Magazin hinzufügen, auch mittels eines Bookmarklets, das im Desktop-Browser installiert wird, ist das möglich.

Flipboard 2.0 – derzeit nur für iOS verfügbar, ein Update für Android wird sicherlich folgen.

Hat man sein Produkt fertig „gesetzt“, besteht die Möglichkeit, das Werk über diverse soziale Kanäle wie Facebook, Twitter oder Google+ zu verteilen, aber auch die mittlerweile klassisch anmutende E-Mail kann genutzt werden. Das Magazin kann optional privat oder öffentlich angelegt werden. Nicht nur über die Flipboard-App lassen sich übrigens Inhalte zum Magazin hinzufügen, sondern auch mittels eines Bookmarklets, das im Desktop-Browser installiert wird.

Das Ganze erhält zudem noch eine weitere soziale Komponente, denn die öffentlich angelegten oder geteilten Magazine können von Lesern kommentiert, „geliked“ oder abonniert werden. Mit der neuen Flipboard-Version kann quasi jeder zum Kurator seines eigenen kleinen Magazins werden. Durch dieses neue Feature-Set könnte Flipboard eine Reihe neuer User begeistern. Vor allem mit dem Ende des Google Readers dürften manche Nutzer das neue Tool für sich entdecken, zumal die nach Angaben des Entwicklers auch schneller geworden ist. Wer allerdings auf eine schnelle Newsübersicht wert legt, wird vermutlich eher Feedly wählen oder auf eine andere der vielen aus dem Boden sprießenden Google-Reader Alternativen zurückgreifen.

Besonders nach dem jüngst verabschiedeten Leistungsschutzrecht ist es spannend zu sehen, wie Verlage mit dieser neuen „Bedrohung“ in Form von Do-It-Yourself-Magazinen wie Flipboard umgehen.

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