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Flipboard fürs Web ist da: So schön werden Magazine im Browser

    Flipboard fürs Web ist da: So schön werden Magazine im Browser
(Foto: Flipboard)

Die beliebte Nachrichten-App Flipboard gibt es ab sofort auch im Browser. Die Neuerungen wurden am Dienstag in Palo Alto vorgestellt. Ein Überblick.

Die Keynote von Mike McCue, seines Zeichen CEO und Gründer von Flipboard, beginnt mit einer Panne. Er will ein Video über sein neues Produkt abspielen, doch der Ton streikt. Und: kaum ist das Problem gelöst, schon der nächste Zwischenfall. Bluescreen. Gleich mehrmals versagt der Beamer für Sekunden den Dienst.

Flipboard-CEO Mike McCue stellt in Palo Alto die neue Web-Version seiner beliebten Nachrichten-App vor. (Foto: t3n)
Flipboard-CEO Mike McCue stellt in Palo Alto die neue Web-Version seiner beliebten Nachrichten-App vor. (Foto: t3n)

Eine Warnung? Ein bisschen anachronistisch jedenfalls klingt das Vorhaben von McCue im Zeitalter von „Mobile First“ schon, doch er lässt sich nicht beirren. Nach 15 Minuten ist der Spuk vorbei. Es gibt Applaus. Flipboard, die wohl populärste Nachrichten-App für Smartphones und Tablets, gibt es ab sofort auch im Browser. In Palo Alto hat das Unternehmen die Neuerungen vorgestellt.

Flipboard im Web: Das erwartet Nutzer

Wer von heute an Flipboard.com aufruft, kann die aus Smartphones oder Tablets bekannten Magazine auch im Browser bewundern. Von Technologie über Wissenschaft bis hin zu Kultur – wie schon in der App können sich Nutzer ein oder mehrere persönliche Magazine basierend auf Feeds zu unterschiedlichen Themen selbst zusammenstellen oder von anderen abonnieren. Als Erstes fällt auf, dass man bei Flipboard im Browser die Inhalte nicht „flippen“, also wie eine Buchseite umschlagen kann. Ganz klassisch navigiert man scrollend durch die Inhalte.

Bestandsnutzern dürfte hingegen die aufgeräumte und von viel Weißraum durchzogene Oberfläche vertraut vorkommen. Flipboard setzt einmal mehr auf den visuellen Anspruch, was sich neben den großformatigen Artikelbildern an den Videos und Audiospuren zeigt, die fortan im Browser zu finden sind. Apropos: Mit dem Zukauf von Zite im letzten Jahr hat Flipboard mit „Topics“ eine Technologie integriert, die Nutzern dabei hilft, aus 30.000 Themen die passgenauesten zu finden. Die gibt es zwar auch im Browser, bislang aber nur in Kanada und den USA.

„Wer googelt, wird Flipboard finden“

Das Unternehmen ging ursprünglich im Jahr 2010 mit einer der ersten speziell für das iPad konzipierten Nachrichten-Apps an den Start. Die Idee, nutzergenerierten Content sowie Inhalte aus Sozialen Netzwerken und Webseiten zu aggregieren und mit einer Flip-Animation auch visuell ansprechend in Szene zu setzen, brachte Flipboard viel Aufmerksamkeit in Medienkreisen ein.

Mit dem Sprung ins Web will Flipboard jetzt vor allem neue Nutzer hinzu gewinnen – beziehungsweise zurück: denn ursprünglich war Flipboard einmal nur für den Browser geplant, das Vorhaben scheiterte anno 2009 jedoch an technischen Limitierungen. Als Gründer Mike McCue von Gerüchten um ein mögliches Tablet von Apple erfuhr, dachte das Unternehmen um. Mit Erfolg: Heute wird Flipboard von rund 50 Millionen Menschen genutzt. Wie McCue mitteilte, erwarte er im Web noch eine Menge weiterer Nutzer, die man bisher nicht berücksichtigt habe. „Sie werden mit Google etwas suchen und über Flipboard stolpern.“

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