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Druck dir ‘ne Pizza: Foodini, der erste 3D-Drucker für ganze Mahlzeiten

Druck dir ‘ne Pizza: Foodini, der erste 3D-Drucker für ganze Mahlzeiten

erobern immer mehr Bereiche. Geht es nach den Machern von Foodini, dann ist als Nächstes unsere Küche an der Reihe.

Druck dir ‘ne Pizza: Foodini, der erste 3D-Drucker für ganze Mahlzeiten

Foodini 3D-Drucker. (Bild: Natural Machines)

Foodini: Mit dem 3D-Drucker lassen sich ganze Mahlzeiten zubereiten. (Foto: Natural Machines)
Foodini: Mit dem 3D-Drucker lassen sich ganze Mahlzeiten zubereiten. (Foto: Natural Machines)

Foodini: Mit dem 3D-Drucker zur gesunden Mahlzeit

Der 3D-Druck ist eines der spannendsten Technologiefelder unserer Zeit. Während 3D-Drucker immer günstiger werden, und zum Teil bereits für unter 100 US-Dollar zu haben sind, verschieben sich auch mehr und mehr die Grenzen des Machbaren. Von menschlichen Organen bis hin zu Legos: Fast alles könnte mit den entsprechenden Geräten gedruckt werden. Barilla soll beispielsweise an einem 3D-Drucker für Pasta arbeiten. Noch einen Schritt weiter als der Lebensmittelkonzern geht allerdings die spanische Firma Natural Machines. Ihr Foodini getaufter 3D-Printer soll zur Herstellung ganzer Mahlzeiten genutzt werden können.

Dazu setzt der schicke Küchen-Drucker auf Kapseln, die vom Nutzer mit den jeweiligen Zutaten befüllt werden. So kann der Nutzer selbst über Frische und Qualität der Ingredienzien entscheiden. Die kulinarischen Ergebnisse seht ihr in der Bildergalerie unten. Hersteller Natural Machines will schon mit der Industrie über die Herstellung fertig befüllter Kapseln verhandeln. Die spanische Firma stellt sich beispielsweise vor, dass Geschäfte ein Kapsel-Set für Ravioli anbieten könnten. Der Nutzer muss sie dann nur noch einlegen und das entsprechende Rezept aus der Datenbank auswählen.

Foodini: 3D-Drucker soll eigene Community bekommen

Rezepte soll es auf einer eigenen Community geben. Zugriff darauf erhalten Nutzer über ihren Rechner und ihr Tablet oder direkt über den im Foodini integrierten Touchscreen. Im Inneren des 3D-Druckers kommt Android zum Einsatz. Für Foodini soll es auch eine API geben. Der Hersteller kann sich beispielsweise Apps vorstellen, mit denen sich unterschiedliche Formen errechnen und direkt ausdrucken lassen.

Um die notwendigen Finanzmittel für die Serienproduktion des Druckers zu bekommen, hat sich Natural Machines an Kickstarter gewandt. Auf der Crowdfunding-Seite können interessierte Käufer den Foodini für 999 US-Dollar vorbestellen. Hinzu kommen dann aber noch 50 US-Dollar für den Versand nach Deutschland. Der spätere Verkaufspreis des Geräts soll bei 1.300 US-Dollar liegen. Die ersten Geräte sollen im Januar 2015 ausgeliefert werden. Damit der 3D-Drucker tatsächlich in Produktion geht, sollen mindestens 100.000 US-Dollar über Kickstarter eingenommen werden. Zum jetzigen Zeitpunkt fehlen dazu noch knappe 60.000 US-Dollar, die Kampagne läuft noch bis zum 25. April 2014. Wer sich eingehender mit dem Thema 3D-Printing auseinandersetzen möchte, dem empfehlen wir den Artikel 3D-Drucker: Die Technologie im Überblick aus dem t3n Magazin Nr. 28.

via www.engadget.com

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7 Antworten
  1. von Gretus am 28.03.2014 (12:40 Uhr)

    Hallo,

    oh man, da sollte man nun wirklich nicht investieren. Das Ding ist einfach nur ein PR-Gag damit Leute mehr Plätzchen backen ;-)

    Grüße

    Gretus

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  2. von Rico Weigand am 28.03.2014 (13:54 Uhr)

    Wenn das auf den Markt kommt ist es gekauft :D

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  3. von Thomas Lohner am 28.03.2014 (15:40 Uhr)

    Hmm, das kapier ich nicht. Wenn ich alle Zutaten frisch kaufen, pürieren und in die „Druckerpatrone“ umfüllen muss…. dann ist doch dieses Ding nichts anderes als ein Roboter-Spritzbeutel. Wo ist da der Vorteil bzw. die Zeitersparnis?

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  4. von Pizza für Alle am 28.03.2014 (16:44 Uhr)

    Versand aus Spanien zollfrei/einfuhr-umsatz-steuer-frei oder aus USA und dann 19% Einfuhr-Umsatz-Steuer und vielleicht noch Zollbesuch ?

    Beschwerten Europäer und vielleicht auch Kanadische Projekte nicht gelegentlich, nicht bei Kickstarter mitmachen zu können weil man eine US-Adresse bräuchte. Hat sich da was geändert ?

    $1000 . Kickstarter kriegt doch 30%. D.h. das Gerät ist für $666 (oder weniger) produzierbar wenn keine Subventionierung durch die Firma erfolgt.
    Wenn es dann also später für 1300 zu haben ist, ist die Umsatzrendite nicht grade gering.

    Croissants werden glaube ich produziert indem man Teig und Butter abwechselnd als Schicht aufträgt und dann bäckt. Für sowas wären Drucker vielleicht auch interessant. Auch Toast kann man wohl (früher zumindest) nicht zu Hause produzieren. Da gibts vielleicht interessante Material-Kombinationen welche mit bloßen Händen schlecht oder nicht oder aufwendiger zu produzieren sind als wenn der Drucker die Arbeit macht. Baumkuchen ist z.B. teuer weil der Schichtweise am Drehspieß über Flamme produziert wird. Wenn man also die Schichten aufsprüht/aufträgt und dann mit einem Burner drübergeht oder rotiert kann man leckeren glutenfreien ökologisch angebauten Pseudo-Baumkuchen oder z.B. Pralinen vielleicht preisgünstig selber machen und kriegt nicht mal schmutzige Finger.
    Bei Mix-My-Müsli gehts ja überwiegend auch eher ums genaue Abwiegen der Zutaten und nicht um große Kochkünste.

    Ob die Flexibilität der Anbieter nette Lösungen in die Küchen bringt, wird man dann mal sehen. In England kann man beispielsweise viel besser selber coole Sachen Basteln als in vielen anderen technologie-feindlichen Ländern.

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  5. von filamentworld am 31.03.2014 (08:39 Uhr)

    Wie schon im ersten Kommentar erwähnt, diese ganze "druck dir dein Essen"-Geschichte ist ein reiner PR-Gag.
    Wenn, dann könnte es in einigen wenigen Restaurants personalisiertes Essen geben. Aber auch das wird sich vermutlich kaum durchsetzten.
    Die größte Chance für eine feste Etablierung im Markt haben 3D Drucker im Augenblick mit der FDM-Technik. Günstige Modelle aus Plastik, welche vor ein paar Jahren noch sehr teuer waren. Das wird den Markt bestimmen, und nicht eine Nudel aus einem "Drucker"...

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  6. von Materna Newmedia am 31.03.2014 (13:56 Uhr)

    Die selbstgedruckte Pizza ist sicher eine nette Idee. Aber die Nutzung von 3D-Druckern im industriellen Bereich verspricht doch deutlich mehr Chancen. Zum Beispiel lassen sich Prototypen einfacher, schneller und kosteneffizienter erstellen, anstatt sie aufwändig in Einzelproduktion zu produzieren. Auch auf dem Gebiet der Medizin werden 3D-Drucker immer häufiger verwendet. So werden beispielsweise Prothesen verschiedenster Art passgenau für einen Patienten schnell und einfach „gedruckt“. Und auch in der Raumfahrt werden die Vorzüge der Technologie genutzt. Die ISS wird 2014 mit einem solchen Gerät ausgestattet werden. Er soll dort verwendet werden um nötige Ersatzteile und Werkzeuge herzustellen, die andernfalls zeit- und kostenaufwändig in den Weltraum befördert werden müssten.

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