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Foto-App Frontback zeigt, was vor und hinter der Kamera passiert

Foto-App Frontback zeigt, was vor und hinter der Kamera passiert

Foto-Applikationen gibt es viele, die meisten mit Filterfunktionen nach dem Instagram-Prinzip. Die iOS-Foto-App Frontback verzichtet darauf und versucht mit einer anderen Neuerung aufzufallen: Kontext-Aufnahmen.

Foto-App Frontback zeigt, was vor und hinter der Kamera passiert

Frontback-Bilder: Aus zwei mach eins

Frontback ist eine neue Foto-App, die sich auf Foto-Collagen konzentriert. Damit wird aus zwei Bildern eins gemacht, nämlich aus der Front- und der Rückperspektive des Smartphones. Was genau das bedeutet? Ganz einfach: Man knippst mit der Frontback-App zuerst das individuelle Objekt und zur gleichen Zeit auch sich selbst. Anschließend legt die die Bilder übereinander und kreiert daraus eine völlig neue Sichtweise auf die jeweilige Situation. Schaust du dir beispielsweise gerade einen Sonnenuntergang an, kannst du nicht nur den schönen Moment festhalten, sondern auch deine Reaktion darauf – der Sonnenuntergang wird in der oberen Hälfte des Bildes angezeigt, dein Gesicht in der unteren Hälfte der Aufnahme.

Die „Frontback“-Foto-App arbeitet mit zwei Perspektiven: Die Sicht auf das Objekt und zum anderen auf den Fotograf. (Bild: Frontback)
Die Frontback-Foto-App arbeitet mit zwei Perspektiven: der Sicht auf das Objekt und der auf den Fotografen. (Foto: Frontback-Foto-App)

Glaubt man den Entwicklern, wollen genau das die Fotobegeisterten. Dazu meint der Co-Founder und Designer hinter dem Projekt, Frédéderic Della Faille: „Die Leute wollen auf Bildern eigentlich lieber ihre Freunde sehen und weniger, was sie ablichten.“ Mit Frontback versucht man jetzt, beides zu verbinden. Entstanden sein soll die Idee aus einer wahren Begebenheit heraus: Die Entwickler haben nämlich noch eine weitere Foto-App im Sortiment, mit der man so viele Aufnahmen knipsen kann, wie man möchte, um diese dann zusammenzuführen – auch über Monate hinweg. Viele haben den vollen Funktionsumfang von „Checkthis“ allerdings nicht genutzt und mit der Foto-App nur zwei Bilder nach dem Frontback-Prinzip gemacht – inklusive des Hashtags #Frontback – die Idee war geboren.

Frontback-Foto-App verzichtet auf Filter

Darüber hinaus verzichtet Frontback komplett auf Filter. „Frontback-Bilder erzählen so viel mehr als ein Instagram-Foto. Die zwei Fotos in einem verändern alles“, sagt Della Faille und verweist darauf, dass man auf eher Sachen besonders schön aussehen lassen möchte. Die Frontback-App aber hat einen ganz anderen Ansatz. Man teile nicht die Schönheit eines Moments, sondern den Kontext, in dem das Bild entstanden ist. Dafür brauche es keine Filter.

Ansonsten ähnelt die Architektur der App der von Instagram: Man meldet sich an, kann anderen folgen, selbst gefolgt werden und Aufnahmen können leicht per Sharing-Funktion an andere Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und sogar Instagram selbst übermittelt werden. Wer die Foto-App selbst ausprobieren will: Frontback für ist seit einigen Tagen im App-Store erhältlich.

Frontback
Entwickler: Social Apps BVBA
Preis: Kostenlos

Weiterführende Links zum Thema „Foto-App“

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4 Antworten
  1. von Jonas am 24.07.2013 (14:06 Uhr)

    Das sind so Konzepte, wo man denkt, die sind so simpel, warum gabs die nicht schon früher.

    Werds mir mal anschauen. Danke

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  2. von idrop am 24.07.2013 (15:53 Uhr)

    so eine app gab es schon 2011 (http://img.ly/images/mikebodge)

    nennt sich snap snap ist aber momentan nicht im store verfügbar.

    http://snapsnap.it

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  3. von idrop am 24.07.2013 (15:59 Uhr)

    so eine App gab es schon2011nennt sich snap snap
    http://snapsnap.it

    Momentan nicht mehr im Store warum auch immer.

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  4. von sinnvolle Nachbearbeitungen am 25.07.2013 (02:03 Uhr)

    Drehen, Zuschneiden, stärker komprimieren, Teile schwärzen oder Aufhellen/Gleichmäßige Helligkeit sind durchaus sinnvolle Nachbearbeitungen. Diese sollte man von Filtern abgrenzen.

    Posting 1 erinnert mich an:
    Warum Smartphones nicht die Kamera-Winkel und Kompassrichtung mit dem Gyroskop festhalten, frage ich mich bis heute. Dann läuft man irgendwo drumherum, macht 5-10 Bilder und kriegt ein 3D-Modell oder Street-View-"Imitat" von z.b. einer Wohnung oder eines Laden-Geschäftes oder Einkaufs-Zentrums. Aber nein. Das wäre wohl zu nutzer-Freundlich.
    Wenn man die Blick-Winkel kennt, kann man auch im Handy ohne viel Rechenzeit die Bilder passend aneinanderlegen weil man nur Winkel und Gerade Linien erkennen und übereinanderlegen muss. Und weil man die Blickrichtung/Kamera-Neigung kennt, kann man die Linien sogar passend drehen und in den anderen Bildern suchen selbst wenn die Bilder ganz andere Zoom-Faktoren haben.

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