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Eine Frage von Leben und Tod: Wie Social-Media-Monitoring und Geo-Location Events sicherer machen

Eine Frage von Leben und Tod: Wie Social-Media-Monitoring und Geo-Location Events sicherer machen

Die Festivalsaison ist in vollem Gange, fast jedes Wochenende kümmern sich Heerscharen an Sicherheitskräften und Freiwilligen darum, dass alles glatt über die Bühne geht. Immer wichtiger dabei: Social-Media-Monitoring und Geo-Location.

Eine Frage von Leben und Tod: Wie Social-Media-Monitoring und Geo-Location Events sicherer machen

Das Heavy-Metal-Festival in Wacken. (Foto: Flickr / cgo2 / CC BY 2.0)

Auch bei Großveranstaltungen sind Smartphones inzwischen eine Selbstverständlichkeit. (Foto: Flickr / Martin Fisch / CC BY-SA 2.0)
Auch bei Großveranstaltungen sind Smartphones inzwischen eine Selbstverständlichkeit. (Foto: Flickr / Martin Fisch / CC BY-SA 2.0)

Geo-Location: Nicht nur fürs Marketing, sondern auch zur Prävention einsetzbar

Großveranstaltungen wie Konzerte, Sport-Events oder Festivals tragen immer ein unbekanntes Risiko. Wo viele Menschen sind – bei Großveranstaltungen per Definition mindestens 5.000 Personen zeitgleich – besteht ein erhöhtes Risiko von Paniken, Not- und Unfällen oder Gewalt. Viele Veranstalter haben aus den Fehlern vergangener Veranstaltungen gelernt und wollen diese Risiken künftig im Vorfeld und live vor Ort erkennen und verhindern.

Da uns heutzutage soziale Medien überall hin und damit zu jedem Veranstaltungsort begleiten, können das und die Analyse von Social-Media-Aktivitäten unter Berücksichtigung des Standorts Veranstalter und Sicherheitsteams dabei unterstützen, Risiken frühzeitig zu erkennen, zu minimieren und bestmöglich zu helfen.

„Die Potenziale von Geo-Location werden nach wie vor unterschätzt.“

Quer durch die unterschiedlichsten Branchen und Anwendungen profitieren Verantwortliche heutzutage erheblich, wenn sie Geo-Location berücksichtigen. Finanzen, Versicherung, Telekommunikation, Transport und Logistik, Einzelhandel und Behörden stellen sich täglich der Herausforderung, Kundenservice, zielgerichtetes Marketing, Risikomanagement, Geschäftsprozesse und strategische Planung zu optimieren. Bieten wir unseren Kunden überall beste individuelle Serviceleistungen? Wo finden wir potentielle Neukunden? Weist unser Policen-Portfolio im Schadensfall eine Unterdeckung für bestimmte Gebiete auf? Ist unsere Vertriebsstruktur bezüglich Vertriebsgebiet-Vertriebsstellen-Kunde optimiert? Ist unser (Geo)-Marketing zielgerichtet und differenziert, um den bestmöglichen Marketing-ROI zu generieren?

Und doch spielt Geo-Location bisher eine untergeordnete Rolle. Es ist zwar heutzutage möglich, Social-Media-Beiträge innerhalb einer bestimmten Distanz zu einem bestimmten Standort abzufragen und sie auch meist auf einer Karte zu visualisieren. Die darüber hinausgehenden Potenziale von Geo-Location werden jedoch nach wie vor unterschätzt, obwohl sie insbesondere in Sachen Sicherheit, Risikoprävention und bei Rettungsdiensten entscheidend zur Frage über Leben und Tod beitragen können. Doch warum ist das so?

Die Ausgangslage

Eingrenzung des Geländes, auf dem das Metal-Festival Wacken stattfindet.
Eingrenzung des Geländes, auf dem das Metal-Festival Wacken stattfindet.

Zwischen 16 und 25 Millionen Deutsche besuchen jedes Jahr Großveranstaltungen. Bei über 80.000 Besuchern wie beispielsweise dem weltweit größten Heavy-Metal-Festival, dem Wacken Open Air (W:O:A) in Schleswig-Holstein, muss sichergestellt sein, dass alle Social-Media-Kanäle, die von den Besuchern genutzt werden, vom Monitoring abgedeckt sind. Weitere Anforderungen bestehen darin, historische Daten mit mindestens zwölf Monaten Rückblick verwalten zu können. Nur so können externe Gefahrenpotenziale frühzeitig und schon im Vorfeld der erkannt werden. Darüber hinaus müssen die erhobenen Daten in Echtzeit verarbeitet werden können, um während der Veranstaltung live ausgewertet zu  werden.

Social-Media-Monitoring muss zudem relevante Themen, über die gesprochen wird, automatisch erkennen und den zu beachtenden Risikofeldern wie Wetter oder Gewalt zuordnen können. Neben der Abdeckung des deutschen Sprachraums ist es auch wichtig, Kontext und Tonalität zu erkennen. Entscheidend ist zudem eine automatisierte Alert- und Reporting-Funktion, die beispielsweise bei der Häufung von Posts zu einen bestimmten Thema automatisch ein dediziertes Krisen- oder Sicherheitsteam informiert oder aber direkt ein Routing der Social-Media-Fundstellen an entsprechende Rettungskräfte oder offizielle Einrichtungen einleitet.

Twitter-Nutzer sehr sparsam mit der „Tweet Location“

 „Die Anforderungen an die geographische Genauigkeit sind hoch.“

Um Social-Media-Beiträge geographisch verarbeiten zu können, müssen sie eine geographische Referenz enthalten. Im Vorfeld der Veranstaltung hilft das bei der Planung und Steuerung der Anreiseströme und des Verkehrs-Managements. Hierzu ist es nicht einmal nötig, dass die geographischen Informationen als punktgenaue Koordinaten vorliegen – ein Ort, Stadtteil oder eine Postleitzahl liefern eine ausreichende Genauigkeit. Damit aber während der Veranstaltung Beiträge ortsbezogen gesammelt und analysiert werden können, sind die Anforderungen an die geographische Genauigkeit hoch. Im Idealfall übermittelt ein mobiles Endgerät nicht nur den Beitrag, sondern auch die exakte geographische Koordinate des Standpunkts, von dem der Beitrag gesendet wurde.

Wenn große Menschenmengen in Bewegung sind, ist gute Planung seitens der Veranstalter gefordert. (Foto: Zeitfixierer  – via flickr , Lizenz  CC BY-SA 2.0)
Wenn große Menschenmengen in Bewegung sind, ist gute Planung seitens der Veranstalter gefordert. (Foto: Zeitfixierer – via flickr , Lizenz CC BY-SA 2.0)

Twitter erlaubt beispielsweise das (De)-Aktivieren der Funktion „Tweet Location“, die steuert, ob einem Tweet eine Location hinzugefügt wird oder nicht. Gerade im Hinblick auf die Sicherheit der Teilnehmer ist es auf Großveranstaltungen sehr sinnvoll, diese Funktionalität einzuschalten. So können die geographischen Beobachtungsfenster für die zu berücksichtigenden Beiträge auf den Veranstaltungsort radial eingegrenzt und „Störsignale“ ausgegrenzt werden.

Der Ansatz, Social-Media-Monitoring und Geo-Location zu kombinieren, steht und fällt natürlich mit der Verfügbarkeit einer Geo-Koordinate und ihrer Genauigkeit. Während heutige mobile Endgeräte eine ausreichende Punktgenauigkeit liefern, sind insbesondere deutsche Twitter-Nutzer sehr sparsam mit der Verwendung des Features „Tweet Location“. Auch bei anderen Sozialen Netzwerken ist der geringe Prozentsatz von Personen, die eine Geo-Koordiante mit ihrem Beitrag zur Verfügung stellen zu beobachten – Experten veranschlagen ihn im tiefen einstelligen Prozentsatz. Im Kontext von Sicherheit bei Großveranstaltungen wäre es jedoch wünschenswert, diesen Anteil signifikant erhöhen zu können.

Fortgeschrittene Geo-Location

Üblicherweise weisen Veranstaltungsorte keine radiale Ausdehnung einer homogenen Fläche auf, sondern sind durch natürliche und/oder durch den Menschen geschaffene Objekte wie Wasserläufe, Straßen, Brücken oder Tunnel kleinräumlich, meist polygonal, gegliedert. In einem guten Sicherheitskonzept werden solche Unterschiede berücksichtigt, etwa bei der Lage der Wasserversorgungsstellen und Rettungsstationen, der maximal erlaubten Anzahl von Besuchern und – in speziellen Bereichen – der Steuerung der Besucherströme und Rettungseinheiten über Zufahrts- und Abfahrtswege. Manche Bereiche innerhalb und um das Veranstaltungsgebiet sind risiko- und gefahrenreicher als andere, etwa der Übergang einer breiten Straße in einen engen Tunnel, so wie auf der Love-Parade 2010 in Duisburg gesehen.

Die radiale, geographische Filterung der Beiträge, wie sie heutzutage von Social-Media-Kanälen zur Verfügung gestellt wird, ist zwar ein erster Schritt in die richtige Richtung, kann aber letztlich die erhöhten Anforderung nach kleinräumlicher Differenzierung innerhalb eines optimierten Sicherheitskonzepts bei Großveranstaltungen nicht erfüllen. Die gute Nachricht ist, dass schon heute existierende Geo-Location-Konzepte diese erhöhte Anforderung bedienen können. Innerhalb von Geo-Fencing lassen sich zum Beispiel kleinräumliche Strukturen im Vorfeld einer Veranstaltung mit einem Geo-Fence als Zonen innerhalb eines geographischen Informationssystems (GIS) definieren. Um diese Bereiche herum lassen sich zusätzlich Pufferbereiche definieren, die der Form des umzäunten Gebietes in einem mit freiwählbaren Abstand folgen. Bereiche der Bühnen, der Trinkwasserversorgung oder auch Übernachtungsmöglichkeiten bieten sich hier an.

Radiale Bereiche (hier in Blau) sind nicht für das Monitoring kleinräumlicher Strukturen ausgerichtet.
Radiale Bereiche (hier in Blau) sind nicht für das Monitoring kleinräumlicher Strukturen ausgerichtet.

Social-Media-Monitoring: Wo entstehen kritische Situationen?

Im einfachsten Fall lässt sich während der Veranstaltung die Anzahl der Social-Media-Beiträge in so definierten Zonen feststellen. Das Wissen um die Anzahl von Beiträgen pro Bereich, gepaart mit dem Wissen über Thema und Tonalität, ermöglicht ein differenzierteres Sicherheitskonzept als mit dem Ansatz der radialen Filterung. Beispielsweise kann ein starker Anstieg der Anzahl von Beiträgen innerhalb eines Bereiches unter Berücksichtigung weiterer aktueller Information über Themen wie Wetter, Uhrzeit und Lage der Versorgungsstellen frühzeitig darauf analysiert werden, ob gerade eine kritische Situation gerade entsteht.

 „Mit Geo-Fencing lassen sich auch kleine Bereiche räumlich eingrenzen.“

Üblicherweise ist eine sinnvolle Festlegung der geo-fenced („umzäunten“) Bereiche im Vorfeld einer Großveranstaltung möglich. Da Großveranstaltungen jedoch komplex sind, sie ein große räumliche Ausdehnung haben und unter Umständen eine sehr hohe Dynamik entwickeln können, ist es nötig, flexibel auf Unvorhergesehenes zu reagieren. Es muss deshalb möglich sein, live während der Veranstaltung neue Geo-Fences definieren und sie mit dem Social-Media-Monitoring verknüpfen zu können, um letztlich sicherheitsrelevante Aktivitäten daraus ableiten zu können. Während das Social-Media-Monitoring bisher üblicherweise das federführende System ist, zeigt unsere Erfahrung, dass eine bidirektionale Interaktion zwischen Monitoring und Geo-Location-System die Anforderungen eines optimierten Sicherheitssystems deutlich besser erfüllt. Eine Karte dient hierbei nicht nur dazu, Abfrageergebnisse aus dem Monitoring zu visualisieren, sondern ist umgekehrt auch Ausgangspunkt, um Abfragen im Monitoring anzustoßen.

Eine thematische Gruppierung der Beiträge ist somit nicht ausschließlich über den Social-Media-Kanal und/oder das Beitragsthema beziehungsweise die Tonalität möglich, die Geo-Location erlaubt es auch, sie räumlich zu visualisieren und somit aufzuzeigen, wann und wo sich Brennpunkte während der Veranstaltung auftun.

Auf Geo-Location basierende Analysen können somit während der Veranstaltung helfen, Risiken zu minimieren und frühzeitig Gefahren zu erkennen. Getreu dem Motto „Nach der Veranstaltung ist vor der Veranstaltung“ können sie darüber hinaus auch in der Nachbetrachtung einer Großveranstaltung helfen, Erkenntnisse offline zu gewinnen und Planung und Ablauf für zukünftige Veranstaltungen zu optimieren.

Die entsprechenden Geo-Fences werden nach funktionaler Untergliederung des Wackengeländes angelegt.
Die entsprechenden Geo-Fences werden nach funktionaler Untergliederung des Wackengeländes angelegt.

Quintessenz und Ausblick

Großveranstaltungen unterscheiden sich voneinander, da jede einzelne in einer unterschiedlichen lokalen Umgebung stattfindet – sowohl organisatorisch, als auch räumlich. Jede Großveranstaltung muss deshalb auch individuell mit einem Sicherheitskonzept ausgestattet werden, das allerdings nicht eins zu eins auf andere übertragen werden kann. Es zeigt sich aber jenseits der individuellen Ausgestaltung, dass das Konzept Geo-Location ein zentraler Aspekt zur Sicherheit bei Großveranstaltungen sein kann. Insbesondere durch die Kombination von Social-Media-Monitoring und Geo-Location und der Flexibilität, dass beide Komponenten die Federführung übernehmen können, werden Monitoring, Abfragen und Analysen mit entsprechendem Alerting zu einem mächtigen Werkzeug.

Neben vielen anderen können Social-Media-Monitoring und Geo-Location als weitere wichtige Bausteine für die Sicherheit von Großveranstaltungen angesehen werden. Zweifelsfrei tragen sie zu einem umfassenden Kenntnisgewinn bei, der im Kontext der Sicherheit von Großveranstaltungen entscheidend zur Risikoprävention beitragen kann.

Über die Autoren

UweRuppUwe Rupp ist international erfahrener Experte für Geo-Location. Im Kontext von führt er Monitoring- und standortbasierte Information zusammen. Als Diplom-Informatiker ist Uwe Rupp seit mehr als 20 Jahren mit der Berücksichtigung von Geo-Location in den unterschiedlichsten Szenarien und Branchen erfahren.

HeinzSchultzHeinz D. Schultz ist Webanalyse- und Social Media Spezialist und arbeitet als Leiter Business-Development bei RadioSphere. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen anspruchsvolle Kundenprojekte um Social Media Monitoring, der Aufbau von Social Media Leitständen und der Analyse von Benutzerverhalten auf der Customer Journey. Er ist Blogger und Visionär.

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5 Antworten
  1. von ukhk am 28.07.2014 (15:25 Uhr)

    Super - die Masse Mensch muss ja irgendwie gesteuert werden...
    Es reicht nicht, das NSA und Co über jede unserer Bewegungen und Vorlieben Kenntniss haben, Social Media macht im Grunde nichts anderes. Vorteile? Die Gleichschaltung der Social Media Nutzer ist mit dem bei Sekten oder anderen verschworenen Bruderschaften zu vergleichen - das Individuum ist nichts, die Masse hat ein Recht alles von dir zu wissen, dein Konsumentenverhalten lieferst du frei Haus.
    Raus kommst du nur, sofern du dein Netzwerk 'normal' gepflegt hast, und auch sonst keine Angriffsfläche im Web bietest. Und das fatale ist: jeder weiß es, findet es aber gar nicht soo problematisch, ähnlich wie seinerzeit das Rauchen.
    Und auch da wurden perfide Wege gefunden dir zu suggerieren, warum es vorteilhaft sein könnte, 'dabei' zu sein, so wie es jetzt beliebige Programme gibt, die ja nichts anderes tun als bereits vorhandene Daten aufzubereiten, bereitwillig von Schafen zur Verfügung gestellt - zum guten, wie zum bösen.
    Social Media? Nein Danke - Big Brother hat wirklich dazu gelernt, nicht lockt einen Menschen mehr wie die Selbstdarstellung - so wie mich jetzt auch.
    F.o.B.B.

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  2. von Gurke am 28.07.2014 (15:35 Uhr)

    Ho ho, Ihr Weihnachtsmänner, die Blödis von Festivalbesucher haben immer noch nicht sämtliche Trackingfunktionen bei sich angeschaltet und IHR zeigt nun warum jeder einzelne eigentlich ein Halsband mit Sender tragen sollte. Zunehmend schalte ich allerdings mein Telefon lieber mal in den Flugzeugmodus, u.a. bei Unwohlsein in örtlichen Kontexten, Grenzübertritten etc.

    Was die NSA und Bundesregierung nicht geschafft haben aln Gleichgültigkeit zu verbreiten soll jetzt über metal-Festivals nachgeholt werden?
    Sicher ist sicher.

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  3. von TechnoViel am 28.07.2014 (22:08 Uhr)

    Es wäre schön, wenn die Autoren mal aus Ihrem Elfenbeinturm herabgestiegen wären und einen praktischen Nutzen von dem ganzen Gedöns gezeigt hätten. Ich sehe hier kein einziges Risiko, was nicht auch durch Kommunikation des Personals untereinander (Sprechfunk z.B.) und wachsame Augen auch erkannt werden könnte.
    Wo ist also der Benefit, außer hinterher schöne Statistiken malen zu können? Ich sehe hier nur Nutzen für die Anbieter solcher Überwachungstools, nicht aber für den Veranstalter eines Festivals und erst gar nicht für die Besucher.

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  4. von Timo Grossenbacher am 29.07.2014 (08:13 Uhr)

    Georeferenzierte Daten aus Sozialen Medien eignen sich nur sehr beschränkt für solche Aufgaben. Wie die Autoren richtig bemerken, ist der Anteil der Nutzer, die Geolocation verwenden, verschwindend klein. Dazu kommt, dass wenige Nutzer die Ergebnisse stark verzerren können. Mein Blogpost auf http://timogrossenbacher.ch/2014/04/truth-and-beauty-in-social-media/ nennt weitere Probleme. Während die Autoren dieses Beitrags unzählig viele Buzzwörter wie "Geo-Fencing" gebrauchen, verfehlen sie es, eine mögliche Methodik zur Umgehung dieser zu benennen, geschweige denn Rechenschaft darüber abzulegen, in welcher Weise und mit welchem Erfolg ein solches "Sicherheitskonzept" überhaupt schon einmal eingesetzt wurde.

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  5. von juri.sinitson am 03.08.2014 (23:02 Uhr)

    Sich extra überwachen lassen? Nee, Entschuldigung, aber ich trage lieber das Risiko verletzt zu werden. Wieso hat es in 60ern, 70, 80, 90 und 2000ern funktioniert und jetzt plötzlich müssen wir unsere Standorte preisgeben?

    Ich bin mir sicher die Posts, die man zu zuhause in Ruhe nach der Veranstaltung macht, sind genauso gut.

    Ansonsten, wenn du weißt, dich wird jetzt eh keiner anrufen oder du den Anruf eh nicht mitbekommst, dann das Handy einfach ausschalten oder zumindest Offline gehen: Flugmodus ein, GPS und WLAN aus (macht mein Vorredner Namens Gurke auch).

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