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WhatsApp? Periscope? Snapchat? Mit diesem Framework finden Marketer raus, was neue Kanäle wirklich taugen

WhatsApp? Periscope? Snapchat? Mit diesem Framework finden Marketer raus, was neue Kanäle wirklich taugen

Marketer stehen nach dem Launch eines neuen Social-Media-Kanals oder dem Sprung auf eine neue Technologie immer wieder erneut vor der Aufgabe zu analysieren, ob es sinnvoll ist, auf den Zug aufzuspringen – und ob sich das für die jeweilige Zielgruppe auch lohnt. Ein einfaches Framework soll ihnen jetzt bei der Entscheidung helfen.

WhatsApp? Periscope? Snapchat? Mit diesem Framework finden Marketer raus, was neue Kanäle wirklich taugen

(Grafik: Shutterstock)

Simples Framework soll bei der Entscheidungsfindung helfen

Die Web-Content-Strategin Ahava Leibtag hat zusammen mit Loren McDonald, Evangelist bei Silverpop, ein Framework erarbeitet, mit dem Marketer für sich und ihre Klienten strukturiert herausarbeiten können, ob existierende oder neue Netzwerke beziehungsweise Technologien für ihre Einsatzzwecke relevant sind.

Um rauszukriegen, ob ein neues Produkt oder Netzwerk wie das für Marketer noch frische Periscope für die eigenen Absichten beziehungsweise den Kunden eine Rolle spielt, müssen verschiedene Faktoren in die Beurteilung einfließen – angefangen von der Produktart (Kanal, Technologie, Prozess, alte Technologie mit neuem Anstrich) über die Nutzerschaft (Early Adopter, Berater, Mitbewerber, Management) bis hin zur Risikoeinschätzung, der Messung von ROI und den Wert für den Kunden. All das wird in einer Scorecard gesammelt, benotet und mit relevanten Notizen versehen. Leibtag empfiehlt eine Bewertungsskala von 1 bis 5 oder 10. Am Beispiel von Periscope würde die Karte wie folgt aussehen:

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Marketer-Framework: Laut dieser Scorecard ist noch Zeit, auf den Periscope-Zug aufzuspringen. (Der Typo in der Tabelle stammt nicht von uns.) (Bild: cmswire)

Auch wenn Periscope anhand dieses Beispiels kaum Kosten verursacht und via App leicht zu implementieren ist, ist das Netzwerk dennoch durchgefallen. Zu spitz ist die Zielgruppe, Konsumenten werden kaum erreicht, bei der Technologie handelt es sich um eine neue Form von Video und der Return on Investment ist der Analyse zufolge nicht der Rede wert. Laut Leibtag sollte der Wert der Endsumme nahe der 100 liegen, damit sich der Sprung auch lohnt. Erhaltet ihr auf der Scorecard einen Wert weit niedriger als 100 Punkte, solltet ihr vorerst die Finger davon lassen.

Was haltet ihr von diesem Framework? Und von welchem Kanal lasst ihr lieber die Finger?

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Eine Antwort
  1. von Markus Söth am 28.10.2015 (09:34 Uhr)

    Eigentlich eine schöne Idee.. Ich frage mich nur wie bei 9 Fragen mit einem Maximalwert von 10 als Antwort ein Ergebnis von 100 Punkten erreicht werden kann... Den Trick würde ich dann geren einmal für mein Finanzsystem nutzen

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